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Hotelkette Star Inn rutscht in Insolvenz

Von t-online, mak

Aktualisiert am 24.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Hotel Star Inn Premium am Hauptbahnhof Wien (Archivbild): Die Hotelkette muss Insolvenz anmelden.
Hotel Star Inn Premium am Hauptbahnhof Wien (Archivbild): Die Hotelkette muss Insolvenz anmelden. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago-images-bilder)
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Die Tourismusbranche leidet noch immer unter den Folgen der Corona-Pandemie. Nun muss eine bekannte österreichische Kette Insolvenz anmelden. Sie hofft dennoch, den Betrieb dauerhaft zu sichern.

Erst vergangenes Jahr mussten die deutsche Star-Inn-Hotels nach ihrer Insolvenz fĂĽr immer schlieĂźen. Betroffen waren Hotels in Karlsruhe, Stuttgart, Bremen, Heidelberg, Frankfurt, Regensburg und UnterschleiĂźheim bei MĂĽnchen.

Jetzt trifft es auch das österreichische Mutterunternehmen, die Star Inn Hotelbetriebs GmbH. Am Montag wurde das Insolvenzverfahren am Handelsgericht Wien eröffnet, wie aus einer offiziellen Mitteilung hervorgeht. Konkret geht es um eine Sanierung ohne Eigenverwaltung, sprich durch einen externen Insolvenzverwalter.

Corona-Pandemie lieĂź Umsatz einbrechen

Grund für die Insolvenz seien wie bei den deutschen Star-Inn-Hotels die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Umsatzeinbußen konnten "nicht vollständig und nur zeitlich stark verzögert ausgeglichen" werden, heißt es im Insolvenzantrag, aus dem mehrere Medien zitieren.

Dazu sei noch "ein eklatanter Personalnotstand" gekommen, der Betrieb in den Hotels konnte im FrĂĽhjahr nicht so hochgefahren werden, wie das gewollt war, heiĂźt es weiter.

Demnach sind "Gespräche über einen Investoreneinstieg schon weit fortgeschritten". Allerdings habe ein ehemaliger Franchise-Geschäftspartner Forderungen geltend gemacht, sodass die Gesellschaft einen Insolvenzantrag stellen musste.

Hotels sollen weiterbetrieben werden

Von der Insolvenz sind 101 Jobs betroffen, allerdings hofft das Unternehmen, seine Zukunft zu sichern. Aktuell werde mit einer großen deutschen Hotelkette über einen Verkauf oder Einstieg verhandelt. Die Gespräche liefen "seit längerer Zeit". Um welche Kette es sich dabei handelt, ist offen.

Ohnehin sei der Betrieb durch die Sanierung nicht beeinträchtigt. "Alle Hotels werden weiterhin regulär betrieben und stehen den Gästen uneingeschränkt zur Verfügung", heißt es in einer Mitteilung. Die Kette betreibt acht Hotels in Wien, Linz und Salzburg.

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"Eine ganze Branche wird an den Pranger gestellt"
  • Mauritius Kloft
Von Mauritius Kloft
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