• Home
  • Wirtschaft & Finanzen
  • Unternehmen & Verbraucher
  • Sanktionen: Christian Lindner offen fĂŒr Beschlagnahmung von russischem Vermögen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextLufthansa bringt Mega-Jumbo A380 zurĂŒckSymbolbild fĂŒr einen TextWaldbrand in Brandenburg außer KontrolleSymbolbild fĂŒr einen TextGelbe Giftwolke tötet zehn MenschenSymbolbild fĂŒr einen TextOligarchen-Jacht soll versteigert werdenSymbolbild fĂŒr einen TextHut-Panne bei Königin MĂĄximaSymbolbild fĂŒr einen TextUnterlegener Hertha-Kandidat sticheltSymbolbild fĂŒr einen TextARD-Serienstar wird ersetztSymbolbild fĂŒr ein VideoWimbledon: Deutscher verpasst SensationSymbolbild fĂŒr einen TextBushido-Familie leidet unter PolizeischutzSymbolbild fĂŒr ein VideoDorfbewohner stoppen RiesenkrokodilSymbolbild fĂŒr einen TextErster Wolf in Baden-WĂŒrttemberg entdecktSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserRoyal-Expertin sorgt sich um KateSymbolbild fĂŒr einen TextJetzt testen: Was fĂŒr ein Herrscher sind Sie?

Westen könnte russisches Auslandsvermögen beschlagnahmen

Von t-online, neb

Aktualisiert am 17.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Bereit fĂŒr hĂ€rtere Sanktionen (Symbolbild): Christian Lindner zeigt sich offen, Gelder der russischen Zentralbank einzufrieren.
Bereit fĂŒr hĂ€rtere Sanktionen (Symbolbild): Christian Lindner zeigt sich offen, Gelder der russischen Zentralbank einzufrieren. (Quelle: Carsten Koall/getty-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Russisches Vermögen fĂŒr den Aufbau der Ukraine? Im Zuge hĂ€rterer Sanktionen gegen Russland ist der Finanzminister offen fĂŒr die Idee, der russischen Zentralbank Auslandsvermögen zu entziehen.

Im Ringen um weitere Sanktionen gegen Russland hat Finanzminister Christian Lindner sich offen fĂŒr hĂ€rtere Maßnahmen gegen die russische Zentralbank gezeigt. Dabei sei er auch offen fĂŒr die Idee, Auslandsvermögen der russischen Zentralbank zu beschlagnahmen. "Wir fĂŒhren diese Diskussion bereits in der G7 und der EU, und es liegen VorschlĂ€ge auf dem Tisch", sagte er in einem Interview mit dem "Handelsblatt" und drei weiteren europĂ€ischen Zeitungen vor dem Treffen der G7-Finanzminister am Mittwoch.

Bisher sind russische Vermögen in der EU eingefroren, eine Beschlagnahmung wĂ€re also eine deutliche VerschĂ€rfung. Aktuell kann Russland nicht auf seine Gelder zugreifen, ist aber immer noch im Besitz der finanziellen Mittel. Sollte die EU sich entschließen, diese Gelder zu beschlagnahmen, wĂŒrde die EU Russland das Geld abnehmen. Russland wĂ€re also nicht mehr im Besitz der Geldmittel.

Bisher wird dieser Ansatz vor allem in Bezug auf den Wiederaufbau in der Ukraine diskutiert. Um die SchĂ€den des Krieges zu beheben, wird das Land große finanzielle Mittel brauchen – diese könnten aus dem beschlagnahmten Auslandsvermögen der russischen Zentralbank stammen.

Verzicht auf Gas nicht ĂŒbereilen

Ein solcher Schritt betrĂ€fe aber vorerst nur staatliche Gelder. ReichtĂŒmer russischer Oligarchen, die ihr Vermögen in Jachten und Immobilien ĂŒber Europa verstreut haben, könnte die EU nicht so einfach beschlagnahmen. "Bei Privatvermögen mĂŒssen wir sehen, was rechtlich möglich ist. Wir mĂŒssen die Rechtsstaatlichkeit respektieren, auch wenn wir es mit russischen Oligarchen zu tun haben", betont Lindner.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Erster Angriff mit neuer Waffe hat drastische Folgen


Bei weiteren Sanktionen – wie etwa einem Gasembargo – reagierte der Finanzminister allerdings zurĂŒckhaltender. "Schon jetzt ist es möglich, unsere Wirtschaft mit Kohle aus anderen Quellen zu versorgen, und wir sind bereit, auf russisches Öl zu verzichten. Aber beim Erdgas wird es lĂ€nger dauern", sagte er im Interview und verwies auf die Konsequenzen der Sanktionen, auch fĂŒr den Westen und die Weltwirtschaft.

Sanktionen seien nicht fĂŒr Krisen verantwortlich

"Wir werden gemeinsam daran arbeiten mĂŒssen, wie wir die Weltwirtschaft stabilisieren können", so der Finanzminister. Die angespannte Lage am Weizenmarkt hat etwa die Preise am Weltmarkt in die Höhe schießen lassen und droht eine Hungersnot in vielen LĂ€ndern in Afrika, Asien und dem Nahen Osten auszulösen. Auch andere Rohstoffe, die besonders wichtig fĂŒr die Industrie sind, schossen durch den Ukraine-Krieg in die Höhe.

Zeitgleich wehrt sich Lindner gegen den Vorwurf, dass die Sanktionen die Ursache fĂŒr die wirtschaftlichen Folgen und der damit drohenden Hungersnot seien. "Klar ist: Russlands Krieg gegen die Ukraine ist fĂŒr die wirtschaftlichen Folgen verantwortlich, nicht die Sanktionen."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Nele Behrens
Von Nele Behrens
  • Mauritius Kloft
Ein Kommentar von Mauritius Kloft
Christian LindnerEUHandelsblattRusslandUkraine
Ratgeber

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website