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So reagieren die Deutschen auf die Preisexplosion

Von t-online, fls

Aktualisiert am 29.09.2022Lesedauer: 2 Min.
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Restaurants in Leipzig (Symbolbild): Viele Menschen sparen Geld, indem sie seltener auswärts essen. (Quelle: IMAGO/Volker Preusser)
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10,0 Prozent Inflation im September: Inzwischen spürt auch der Letzte die Teuerung im eigenen Geldbeutel. Wie die Deutschen darauf reagieren.

Die Teuer-Welle zwingt die Deutschen zum Sparen. Angesichts der höchsten Inflation seit 1951 halten immer mehr Menschen ihr Geld zusammen – und verzichten auf Dinge, die noch vor wenigen Monaten im Alltag selbstverständlich für sie waren.

Was Einzelhändler und Konsumforscher schon seit Wochen feststellen, bestätigen jetzt mehrere exklusive Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von t-online. Das Ergebnis in Kürze: Die meisten Menschen in Deutschland sparen, wo es nur geht – oder bereiten sich zumindest darauf vor, im Winter den Energieverbrauch zu senken.

  • Zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten wollen ihren Energieverbrauch im eigenen Haushalt "aktiv einschränken" – nur 25 Prozent planen, dies nicht zu tun.
  • Jeder Zweite (54 Prozent) will im Winter ein oder mehrere Zimmer zu Hause gar nicht beheizen. 38 Prozent der Umfrageteilnehmer wollen weiter alle Räume warm haben.
  • Fast jeder Vierte (23 Prozent) will zudem warme Kleidung und Decken kaufen, um daheim Energie zu sparen. 17 Prozent sagen, sie wollen dafür auch Fenster und Türen besser abdichten.
  • 58 Prozent – und damit mehr als jeder zweite – der Umfrageteilnehmer gehen wegen der steigenden Preise seltener ins Restaurant essen. Immerhin jeder Dritte (34 Prozent) verzichtet dagegen noch nicht aufs Auswärtsessen.
  • Besonders eklatant zeigt sich die Inflation inzwischen auch im Supermarkt – und entsprechend fällt die Reaktion vieler Menschen aus: 66 Prozent gaben an, beim Einkaufen jetzt zu günstigeren Produkten zu greifen, zum Beispiel zu Eigenmarken der Händler. 22 Prozent tun dies nicht.

Die Ergebnisse der Umfrage passen zu dem, worauf Ökonomen und Marktforscher immer wieder hinweisen. "Die Inflation frisst sich in die Portemonnaies der Deutschen, viele können nichts mehr sparen", sagte zuletzt Rolf Bürkl, Experte bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Interview mit t-online.

Besserung ist nicht in Sicht: Laut Prognosen der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte die Inflation erst wieder 2024 auf das avisierte Normalmaß von rund zwei Prozent pro Jahr fallen. Für das kommende Jahr rechnen zahlreiche Ökonomen damit, dass die Preise sogar noch schneller steigen.

"Hauptbelastungen bei privaten Haushalten"

Erschwerend hinzu kommt, dass der Krieg und die damit einhergehende Energiekrise zu einem Wirtschaftsabschwung führen – der besonders bei den Verbrauchern ankommt. Bei der Vorlage des Herbstgutachtens führender Wirtschaftsforscher sagte Torsten Schmidt vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung am Donnerstag:

"Die Hauptbelastung findet derzeit bei den privaten Haushalten statt, die einen massiven Kaufkraftverlust hinnehmen müssen. Und der wird sich im Laufe des nächsten Jahres noch verstärken." Die meisten Unternehmen dagegen könnten die Energiepreisschocks noch recht gut verkraften.

Auch für das kommende Jahr zeichnen die Experten ein düsteres Bild: "Der Wohlstandsverlust durch den Abfluss von Einkommen durch die höheren Energiepreise wird auch längerfristig Bestand haben. Das ist kein vorübergehendes Phänomen, das wird uns länger beschäftigen", sagte Schmidt. Die Industrie dagegen zeige sich noch relativ robust, weil Auftragsbücher gut gefüllt seien.

Civey hat für t-online bis zum 16. September rund 5.000 Menschen online befragt. Der statistische Fehler der Umfrageergebnisse liegt bei 2,5 Prozent.

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Verwendete Quellen
  • Civey-Umfrage für t-online
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