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Frauen spenden eher ein Organ an den Ehepartner als Männer

Organspende unter Eheleuten  

Frauen sorgen in einer Beziehung fürs Überleben – Männer für sich selbst

08.03.2018, 09:38 Uhr | AFP

Frauen spenden eher ein Organ an den Ehepartner als Männer. Nierenspende (Quelle: Getty Images/Natali_Mis)

Nierenspende: Vor allem Frauen geben ihrem Partner gerne eine ihrer Nieren ab. (Quelle: Natali_Mis/Getty Images)

Frauen sind sozialer als Männer – das bestätigt nun auch eine neue Studie, in der es um die Bereitschaft geht, dem Ehepartner ein Organ zu spenden.

Ehefrauen stellen sich laut einer Studie deutlich häufiger für eine Nierenspende an den Partner zur Verfügung als Ehemänner. 36 Prozent der Frauen spendeten ihrem erkrankten Lebenspartner eine Niere, wenn die medizinischen Voraussetzung dafür erfüllt waren, wie die Internationale Gesellschaft für Nephrologie und die Internationale Gemeinschaft der Nierenstiftungen mitteilen. Hingegen erklärten sich im umgekehrten Fall nur knapp sieben Prozent der Männer zu einer Organtransplantation zugunsten der Ehefrau bereit.

Über 60 Prozent der Spenderorganene sind weiblich

Damit ist die Spendenbereitschaft der Ehefrauen rund fünf Mal höher als jene der Ehemänner. Die Untersuchung stützt sich auf Daten der Organisation Eurotransplant, die für die Zuteilung von Spenderorganenen in Deutschland und sieben anderen europäischen Länder zuständig ist. Der Studie zufolge sind weltweit etwa zwei Drittel der Empfänger von Spendernieren Männer, während zwei Drittel der Organe von Frauen gespendet werden.

"Auch wenn es schwierig ist, einen bestimmten Grund für die größere Spendenbereitschaft von Ehefrauen hervorzuheben, deutet vieles darauf hin, dass Frauen von Altruismus und dem Wunsch, das Überleben eines Familienmitglieds sicherzustellen, motiviert sind", erklärt die kanadische Medizinprofessorin Adeera Levin.

Der Weltnierentag findet alljährlich am zweiten Donnerstag im März statt und fällt 2018 mit dem Weltfrauentag zusammen, der traditionell am 8. März begangen wird.

Verwendete Quellen:
  • afp

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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