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Männerhaar kräftigen: Tipps und Tricks

Kräftiges und gesundes Haar  

Tipps, um Männerhaar zu kräftigen

11.09.2015, 12:55 Uhr | Sabine Kelle - wanted.de

Männerhaar kräftigen: Tipps und Tricks. Matte statt Glatze: Das Rezept für starkes Männer-Haar. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Matte statt Glatze: Das Rezept für starkes Männer-Haar. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn das Haar schütter wird, muss man das nicht hinnehmen. wanted.de stellt Ihnen Geheimtipps, alte Hausrezepte und Produkte vor, die das Haar kräftigen sollen.

Kraftloses oder schütteres Haar – das ist eine Herausforderung, der sich viele Männer im Laufe ihres Lebens stellen müssen. Ursache ist eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem körpereigenen Botenstoff Dihydrotestosteron, ein Beiprodukt von Testosteron. Was des Mannes Kraft ist, ist zugleich also des Mannes Last.

Hausmittel und Ernährung

Mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung lässt sich mehr viel bewirken: Da Haare aus dem Protein Keratin bestehen, kann eine proteinreiche Ernährung einiges verändern. Eiweißreiche Lebensmittel, wie Huhn, Fisch, Eier, Linsen und Käse sollten auf Ihrem Speiseplan stehen. Lachs ist reich an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien – er nährt sozusagen Ihre Kopfhaut. In der Beauty-Apotheke Ihrer Liebsten steht es schon längst: Biotin. Das Vitamin stärkt Haut, Haare und Nägel. Hülsenfrüchte und Erdnüsse sind voll mit dem Vitamin. Ebenso dürfen B-Vitamine nicht fehlen. Sie stecken in Vollkornprodukten.

Mineralien wie Zink und Eisen stärken nicht nur die Nerven, sondern auch Ihre Haarwurzeln und fördern die Zellbildung. Nikotin ist dagegen wahres Gift - nicht nur fürs Haar. Lassen Sie also besser die Finger vom Glimmstengel. Gönnen Sie sich ab und an eine Massage, nicht nur für Ihren verspannten Nacken, sondern auch Ihrem Kopf: Das regt die Durchblutung an - reinste Energie für die Haarwurzeln. Ganz nebenbei: So eine Kopfmassage tut einfach gut, macht den Kopf frei und allein davon könnten bei stressgeplagten Männern die Haare schon wieder sprießen.

Leichten bis mittleren Haarausfall kann man mit Haarverdichtern den sogenannten Microhairs (auch Schütthaar oder Streuhaar genannt) sowie einem Concealer geschickt verdecken. Bei den Concealern wird die Lichtreflexion der Kopfhaut unterbunden. Schütthaar verbessert das Haarvolumen. Eine Kombination beider Produkte ist sicher am effektivsten.

Bei den Microhairs hängen sich 0,3 bis 0,5 mm lange Keratinfasern aufgrund der elektrostatischen Ladung an die bestehenden Haare. >>

Damit erzeugen sie mehr Haarmasse und höhere Blickdichte. Sie sind in verschiedenen Haarfarben erhältlich und lassen sich mit Shampoo auswaschen. Dr. Corinna Peter, Fachärztin für Dermatologie und Allergologie aus Hamburg, warnt: "Beim Schwimmen oder starker Nässe lösen sich die Fasern ab. Bei leichtem Regen oder Wind halten sie in der Regel."

Mit dem richtigen Shampoo und kleinen Tricks bei der Ernährung kann Mann auch einiges bewirken: Schauspieler Jake Gyllenhaal schwört zum Beispiel auf Produkte von John Masters Organics. Das Zink and Sage Shampoo beuge mit dem Mineral Zink nicht nur Schuppen vor, sondern fördere auch das Haarwachstum. Das Protein Shampoo von Baxter of California soll gegen Dihydrotestosteron wirken, das den Haarwuchszyklus stört.

Rezeptfreie Mittel

Wer nicht allein einem Shampoo vertraut, der kann wie 1,39 Millionen Deutsche zu rezeptfreien Mitteln greifen. Produkte wie Regaine, Maxilene und Alopexy wirken bei erblich bedingtem Haarausfall, also wenn der Haarausfall durch einen Überschuss an männlichen Geschlechtshormonen (Androgene) bedingt ist. Laut Hersteller lässt sich der Haarausfall nicht nur stoppen. Bei vielen beginne dank dem Wirkstoff Minoxidil auch neues Haarwachstum. Das Ausmaß könne jedoch individuell unterschiedlich sein. Sobald man diese Produkte absetzt, lässt jedoch oft die Wirkung nach. Zudem wird empfohlen, Minoxidil nur bis zum Alter von 59 Jahren einzunehmen, da es sich um ein blutdrucksenkendes Mittel handelt. Ganz neu auf dem Markt ist Androlan, das es in der Kombination Tinktur und Kapseln gibt. Hier wirken lediglich L- Arginin, Ginkgo, Vitamin B5 sowie Koffein, deren Effizienz in einer klinischen Studie mit Placebos belegt wurde. L’Orèal und Kérastase bieten Ampullen-Kuren mit Aminexil. Der Wirkstoff erwies sich in klinischen Studien zwar nicht als Wundermittel, aber als wirksam.

Auf angeblich wirksame Haarwässerchen aus dem Ayurveda oder Hildegard von Bingens Rezeptbuch können Sie getrost verzichten. Keinem der frei zugänglichen Mittel konnte eine großartige Wirksamkeit nachgewiesen werden, es sei denn es enthält Minoxidil. Aber Glaube versetzt ja bekanntlich Berge (und Haare). Wenn alles nicht mehr hilft, bleibt nur noch der Weg zum Spezialisten. Tatsächlich ziehen das inzwischen knapp zwölf Prozent der Herren in Betracht. Ganz neu auf dem Markt präsentiert sich jetzt der Transplantations-Roboter Artas. Mit dessen Hilfe sollen Eigenhaartransplantationen durch die Streifenmethode (höhere Ausbeute bei der Entnahme der Haarfolikel) und geringeren Verschnitt viel schneller und damit effizienter von statten gehen. "Je nach Haarmenge dauert der komplette Eingriff nur noch vier bis acht Stunden, die Gesundungsphase beträgt im Normalfall etwa eine Woche", erklärt Doktor Alamouti, der in Deutschland als erster mit dem neuen Gerät arbeitet. Die Kosten richten sich nach dem Umfang der Behandlung. Glaubt man Meinungen aus dem Netz, dann sind 93 Prozent der Herren sehr zufrieden mit dieser neuen Eingriffsmethode. Die herkömmliche Haartransplantation kostet zwischen 3500 und 7000 Euro.

Ein Drittel der Deutschen ist unzufrieden mit seinem Haar

60 bis 80 Prozent der Männer in Europa sind von AGA (anlagebedingter Haarausfall, auch androgenetische Alopezie oder Alopecia androgenetica genannt) betroffen. Laut Statista leidet etwa ein Drittel der Deutschen geradezu unter zu wenig, zu dünnem oder gar keinem Haar. Und welcher Mann leidet schon gerne. An ihrem grauen Haar stören sich jedoch die wenigsten. Das mag wohl daran liegen, dass graues Haar bei Männern als stilvoll und charmant angesehen wird. Fakt ist: Frauen stehen auf volles Männerhaar. Laut einer Emnid-Umfrage präferiert etwa ein Drittel der befragten 521 Frauen volles Haar beim Partner. Gar die Hälfte glaubt, dass Männer mit dichtem Haar jünger aussehen als solche mit wenig Haaren. In einer aktuellen Umfrage der "Apotheken Umschau" vertreten sogar 85,7 Prozent der Befragten die Meinung, dass gepflegtes Haar ein Zeichen von Gesundheit sei.

Raufen Sie sich also nicht die Haare. Es gibt vielfältige Methoden und Wege das Haar kräftig und gesund aussehen zu lassen. Diese finden Sie auch in unserer Fotoshow.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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