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Handgepäck: Welche Maße gelten für welche Airline?

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Maße und Gewicht beachten  

Bei welchen Airlines Ihr Handgepäck richtig teuer werden kann

15.02.2018, 16:33 Uhr | Hans-Werner Rodrian, sah, srt, t-online.de

Handgepäck: Welche Maße gelten für welche Airline?. Handgepäck abmessen: Reisende können am Flughafen testen, ob ihr Handgepäck die richtigen Abmessungen hat. Wer Stress und einen möglichen Aufpreis vermeiden will, checkt dies besser schon zu Hause. (Quelle: Tobias Hase/dpa-tmn)

Handgepäck abmessen: Reisende können am Flughafen testen, ob ihr Handgepäck die richtigen Abmessungen hat. Wer Stress und einen möglichen Aufpreis vermeiden will, checkt dies besser schon zu Hause. (Quelle: Tobias Hase/dpa-tmn)

Wie groß und schwer darf das Handgepäck sein? Wir geben einen Überblick, welche Maße bei den unterschiedlichen Airlines gelten – und in welchem Fall Sie aufpassen müssen, um nicht abgezockt zu werden.

Für die Mitnahme von Handgepäck gelten genaue Vorgaben bezüglich Größe und Gewicht sowie Inhalt. Je nach Fluggesellschaft, sind ein bis zwei Handgepäckstücke pro Fluggast erlaubt. Zugelassen als Handgepäck sind auch faltbare Kleidersäcke, die die üblichen Maße sogar überschreiten dürfen. An Bord wird das Handgepäck in den Fächern oberhalb der Sitze verstaut oder unter den Vordersitz geschoben.  

Wie groß darf das Handgepäck sein?

Handgepäck muss immer kostenlos sein. So hat es der Europäische Gerichtshof entschieden. Aber über die zulässige Größe und Gewicht des Gepäcks bestimmt jede Airline selbst. Zwar empfiehlt die Dachorganisation der Fluggesellschaften International Air Transport Association (IATA) 56 x 45 x 25 Zentimeter. Aber kaum jemand hält sich daran.

Maße des Handgepäcks der verschiedenen Airlines:

  • Aeroflot: 55 x 40 x 20 Zentimeter
  • Air France: 55 x 35 x 25 Zentimeter
  • American Airlines: 56 x 35 x 23 Zentimeter
  • British Airways: 56 x 45 x 25 Zentimeter
  • Condor: 55 x 40 x 20 Zentimeter
  • Easyjet: 56 x 45 x 25 Zentimeter
  • Emirates: 55 x 38 x 20 Zentimeter
  • Etihad: 50 x 40 x 25 Zentimeter
  • Eurowings (Germanwings): 55 x 40 x 23 Zentimeter
  • Finnair: 56 x 45 x 25 Zentimeter
  • Flybe: 55 x 35 x 20 Zentimeter
  • Germania: 55 x 40 x 20 Zentimeter
  • Iberia: 56 x 45 x 25 Zentimeter
  • Lufthansa: 55 x 40 x 23 Zentimeter
  • KLM: 55 x 35 x 25 Zentimeter
  • Ryanair: 55 x 40 x 20 Zentimeter
  • Tuifly: 55 x 40 x 20 Zentimeter
  • Wizz Air: 55 x 40 x 23 Zentimeter

Wie schwer darf das Handgepäck sein?

Fast noch bunter als bei den Größenvorschriften treiben es die Airlines bei den Gewichtsregeln fürs Handgepäck. Die Untergrenze markieren die deutschen Ferienflieger Condor, Germania und Tuifly. Bei allen dreien darf das Bordgepäck strikt nur sechs Kilogramm wiegen. Bei Tuifly ist zusätzlich auch ein Notebook erlaubt.

Sieben Kilogramm gestatten Emirates und Etihad. Acht Kilogramm sind es bei Eurowings, Finnair und Lufthansa. Zehn Kilogramm erlauben Aeroflot, Flybe, Ryanair und Wizz Air.

Positiv ragen Air France und KLM mit zwölf Kilogramm und British Airways mit 23 Kilogramm heraus. Bei Easyjet und American Airlines gibt es überhaupt keine Gewichtsbeschränkung. 

Darf die Handtasche zusätzlich mitgenommen werden? 

Maße und Gewicht sind gecheckt. Jetzt geht es noch um ein oft übersehenes Utensil – die Handtasche. Darf sie oder eine Laptoptasche zusätzlich zu einem Trolley in den vorgeschriebenen Größen mitgenommen werden? Das ist bei den meisten Gesellschaften gestattet, oft wird die Grenze aber bei maximal zwei Kilogramm gezogen. Bei Finnair wird die Handtasche gewichtsmäßig aufs Handgepäck angerechnet.

Was kostet der Koffer extra?

Wer günstig fliegen will, dem werden immer öfter Tickets ohne Freigepäck angeboten. Sie heißen mal Light und mal Basic, dann wieder Simple oder Standard. Gemeint ist stets dasselbe – Fliegen ohne Koffer. Die meisten Fluggesellschaften bieten heute solche Handgepäcktarife an. Wer ohnehin keinen Koffer aufgeben würde, der kann so eine Menge Geld sparen. Wer nicht aufpasst, zahlt aber drauf.

Denn wird doch ein Koffer aufgegeben, kostet er extra. Wie viel? Auch das hängt wieder von der Airline ab. Meist ist man ab 15 Euro dabei, je nach Strecke und Gesellschaft sind es aber manchmal auch deutlich mehr. Immer teurer wird es, wenn der Koffer nicht gleich mit dem Ticket, sondern erst am Airport gebucht wird. Dann kassiert zum Beispiel Ryanair ab 40 Euro, Tuifly sogar ab 90 Euro pro Koffer. Und als Koffer gilt auch zu großes und deshalb abgewiesenes Handgepäck.

Vorsicht: Abzocke bei Umsteigeflügen

Besonders aufpassen heißt es bei Umsteige- und Codesharingflügen. Wer mit British Airways (BA) im "Hand baggage only"-Tarif losfliegt, der kann generöse 23 Kilogramm Handgepäck mitnehmen. Geht es nach dem Umsteigen aber mit der BA-Tochter Aer Lingus weiter, sind es plötzlich nur noch zehn Kilogramm.

Und wer ein Iberia-Ticket kauft und übersieht, dass der Flug mit dem Allianzpartner Finnair durchgeführt wird, der hat statt unbegrenztem Handgepäckgewicht nur acht Kilogramm frei. Der Rest kostet – bei Finnair bis zu 150 Euro pro Koffer.

In jedem Fall lohnt es sich, vor dem nächsten Flug die Handgepäckregeln zu studieren, die man auf allen Airlineseiten unter dem Stichwort "Handgepäck" im Internet findet. Besonders gilt die Empfehlung für Amerikareisende. Dort wird spätestens beim ersten Anschlussflug in den USA penibel genau nachgemessen und unbarmherzig kassiert.

Was darf ins Handgepäck?

Im Handgepäck dürfen nur Flüssigkeiten in Behältern von maximal 100 Milliliter mitgenommen werden. Diese müssen wiederum in einen durchsichtigen, wiederverschließbaren Plastikbeutel gepackt werden, der höchstens einen Liter fassen darf. Proviant, der nicht flüssig ist, ist im Handgepäck nach wie vor erlaubt.

Wenn Sie nachweisen können, dass Sie verschreibungspflichtige Medikamente sowie Babynahrung während des Fluges benötigen, dürfen Sie auch diese Dinge im Handgepäck transportieren. Weitere Informationen, was ins Handgepäck gehört und was Sie nicht mitnehmen dürfen, finden Sie hier.

Verwendete Quellen:
  • SRT
  • eigene Recherchen

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