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UN-Aufruf: Fast alle Veto-Mächte für globale Waffenruhe während Corona-Krise

Nach UN-Aufruf  

Fast alle Veto-Mächte für globale Waffenruhe während Corona-Krise

15.04.2020, 14:51 Uhr | rtr

UN-Aufruf: Fast alle Veto-Mächte für globale Waffenruhe während Corona-Krise. Kinder spielen Anfang März vor einem zerstörten Haus in Aleppo, Syrien: Vier von fünf Veto-Mächten sind für eine globale Waffenruhe.  (Quelle: imago images)

Kinder spielen Anfang März vor einem zerstörten Haus in Aleppo, Syrien: Vier von fünf Veto-Mächten sind für eine globale Waffenruhe. (Quelle: imago images)

Um die Lage in Krisenländern nicht noch zu verschlimmern, fordert die UN eine Waffenruhe während der Corona-Krise. Fast alle ständigen Mitglieder der Sicherheitsrats sind dafür – nur Russland ziert sich noch.

Der UN-Aufruf für eine weltweite Waffenruhe zur Bewältigung der Corona-Pandemie wird nach französischen Angaben von vier der fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates unterstützt. Neben Frankreich seien dies die USA, China und Großbritannien, sagte der französischer Präsident Emmanuel Macron am Mittwoch zu Radio France Internationale. US-Präsident Donald Trump, der chinesische Staatschef Xi Jinping und der britische Premierminister Boris Johnson hätten ihm das bestätigt. Er hoffe auf eine baldige die Zustimmung des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das russische Präsidialamt erklärte, es befasse sich mit dem Aufruf.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hatte am 23. März zu einer globalen Feuerpause aufgerufen, damit sich die Welt auf den Kampf gegen die Coronavirus-Krise konzentrieren kann. Er warnte vor schweren Folgen der Pandemie in den von Krieg zerrütteten Ländern, in denen die Gesundheitssysteme zusammengebrochen sind.

Der russischen Nachrichtenagentur RIA zufolge haben sich die fünf Vetomächte des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen auf neue Gipfelberatungen verständigt. Das Datum und die Tagesordnung seien aber noch nicht geklärt, zitierte die Agentur den russischen Außenminister Sergej Lawrow.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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