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Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Von dpa, ys

Aktualisiert am 26.03.2022Lesedauer: 4 Min.
Menschen gehen an zerstörten Autos und TrĂŒmmern in Mariupol vorbei.
Menschen gehen an zerstörten Autos und TrĂŒmmern in Mariupol vorbei. (Quelle: Victor/XinHua/dpa./dpa)
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Tag 30 im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das sind die wichtigen Ereignisse zur Stunde im Überblick.

Der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal hat alle BĂŒrgermeister weltweit um humanitĂ€re Hilfe fĂŒr die Bevölkerung seines Landes gebeten. Gleichzeitig appellierte er an alle internationalen Partner, den spĂ€teren Wiederaufbau seines Landes zu unterstĂŒtzen. "Ich wende mich (mit dieser Bitte) nicht nur an die befreundeten Regierungen, sondern auch an die BĂŒrgermeister europĂ€ischer und anderer StĂ€dte in der Welt", sagte er. "Zur Zeit zerstört Russland unsere StĂ€dte und Dörfer, wie es die Nazis vor 80 Jahren taten."

"Wir appellieren an Sie: Erneuern Sie die Tradition der PartnerstĂ€dte", sagte Schmyhal. "UnterstĂŒtzen Sie die ukrainischen StĂ€dte mit humanitĂ€rer Hilfe und Mitteln zum Wiederaufbau."

Kiew warnt: Der Gegner hört mit

Das ukrainische Verteidigungsministerium hat vor vorschnellen und unkontrollierten Berichten ĂŒber Waffenlieferungen oder militĂ€rische Aktionen gewarnt. Diese wĂŒrden nur der russischen Seite in die HĂ€nde spielen und ihr helfen, "Aktionen genauer auszurichten", sagte die stellvertretende Verteidigungsministerin Hanna Maljar. Es sei bereits vorgekommen, dass "gut gemeinte oder aus Dankbarkeit veröffentlichte Berichte" ĂŒber WaffenkĂ€ufe oder -lieferungen dazu gefĂŒhrt hĂ€tten, dass entweder VertrĂ€ge gekĂŒndigt oder Lieferungen verhindert worden seien. "Und daher versuchen wir heute unter Kriegsbedingungen zu verhindern, dass Informationen ĂŒber Hilfe, die wir erhalten, durchsickern", sagte Maljar.

Selenskyj: Russland verschwendet Milliarden fĂŒr Propaganda

Die russische FĂŒhrung hat nach Meinung des ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj zig Milliarden Dollar fĂŒr Propaganda ausgegeben. "Sie wissen alle sehr genau, welch ein gewaltiges staatliches Propagandasystem Russland aufgebaut hat", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. "Vermutlich hat noch niemand auf der Welt solche Unsummen fĂŒr LĂŒgen ausgegeben."

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Allerdings habe Moskau dabei nicht berĂŒcksichtigt, dass damit ein Ergebnis nicht garantiert sei. "Wo der Weg der LĂŒge mit Geld gepflastert werden muss, dort ist das Ergebnis nicht gesichert", sagte Selenskyj. "Der Weg der Wahrheit ist schwierig, aber die Wahrheit ebnet sich ihren Weg selbst."

Ukrainisches Luftwaffen-Hauptquartier von Raketen getroffen

Das Hauptquartier der ukrainischen Luftwaffe in Winnyzja im Westen des Landes ist mit mehreren russischen Marschflugkörpern beschossen worden. Ein Teil der sechs Raketen sei im Anflug abgeschossen worden, die ĂŒbrigen trafen das GebĂ€ude, teilte die LuftwaffenfĂŒhrung auf ihrer Facebook-Seite mit. Dabei sei "erheblicher Schaden" an der Infrastruktur entstanden. Ein Foto auf der Facebook-Seite zeigte schwere Zerstörungen. Über eventuelle Opfer des Angriffs am spĂ€ten Nachmittag wurden keine Angaben gemacht. Die Untersuchungen und Bergungsarbeiten dauerten an.

Pentagon: Kampf um strategische Stadt Cherson

Die ukrainischen StreitkrĂ€fte kĂ€mpfen nach Angaben eines ranghohen Vertreters des US-Verteidigungsministeriums darum, die wichtige sĂŒdliche Stadt Cherson von den Russen zurĂŒckzuerobern. Das russische MilitĂ€r habe keine so feste Kontrolle mehr ĂŒber die Stadt wie zuvor, weswegen Cherson nun wieder als "umkĂ€mpftes Gebiet" zu bewerten sei, sagte der Vertreter des Pentagons. Die Ukrainer leisten dort "Widerstand", wie er weiter sagte.

Cherson am Beginn des Dnipro-MĂŒndungsdeltas sei eine strategisch bedeutende Hafenstadt, sagte der leitende Beamte. Falls es den Ukrainern gelingen sollte, die Stadt zurĂŒckzuerobern, wĂŒrde das den russischen Angriff auf die nahe umkĂ€mpfte Großstadt Mykolajiw erschweren. Zudem wĂŒrde es eine mögliche Bodenoffensive in Richtung der östlichen Hafenstadt Odessa deutlich erschweren, sagte er.

Moskau veröffentlicht Zahl getöteter Soldaten

Erstmals seit dreieinhalb Wochen veröffentlichten die Russen Zahlen zu Verlusten ihrer Armee. Es seien 1351 russische Soldaten getötet und 3825 Soldaten verletzt worden, teilte der Generalstab mit. Experten gehen allerdings von mehreren Tausend toten russischen Soldaten aus, die Ukraine spricht von 16.000 getöteten russischen Soldaten.

Auf ukrainischer Seite seien 14.000 Soldaten getötet und 16.000 weitere verletzt worden, hieß es aus Moskau. Die Ukraine selbst hatte zuletzt am 12. MĂ€rz von rund 1300 getöteten Soldaten in den eigenen Reihen gesprochen. Die Zahlen sind nicht ĂŒberprĂŒfbar.

Frankreich plant mit TĂŒrkei und Griechenland Evakuierung

Frankreich plant mit der TĂŒrkei und Griechenland eine humanitĂ€re Aktion, um kurzfristig Menschen aus Mariupol zu evakuieren. Das kĂŒndigte PrĂ€sident Emmanuel Macron nach dem EU-Gipfel in BrĂŒssel an. Es gebe bereits konkrete GesprĂ€che mit dem BĂŒrgermeister von Mariupol sowie eine Abstimmung mit dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj. Eine Absprache sei auch mit Russland erforderlich.

Wie es aus dem ÉlysĂ©epalast hieß, stehe Frankreich in Kontakt mit den ukrainischen Behörden, den Griechen, den TĂŒrken und den zustĂ€ndigen internationalen Organisationen, um die BedĂŒrfnisse zu prĂ€zisieren, auf die reagiert werden muss. Die Grundlage dafĂŒr sei, dass Frankreich von Russland verlange, die Belagerung der Stadt aufzuheben, dass Menschen, die gehen wollten, gehen könnten und dass Menschen, die bleiben wollten, bleiben könnten. Angemessene, an den GrundbedĂŒrfnissen ausgerichtete humanitĂ€re Hilfe mĂŒsse unter den Bedingungen des humanitĂ€ren Völkerrechts bereitgestellt werden können.

Moskau: Kiew verzögert absichtlich Friedensverhandlungen

Russland hat der Ukraine vorgeworfen, die Verhandlungen ĂŒber ein Kriegsende weiter absichtlich in die LĂ€nge zu ziehen. "Sie haben es nicht eilig, sie glauben, dass die Zeit auf ihrer Seite ist", sagte der russische Delegationsleiter Wladimir Medinski der Agentur Tass zufolge. Die ukrainische Seite handle nicht unabhĂ€ngig, behauptete Medinski. "Deshalb stimmt der aktuelle Stand der Dinge nicht optimistisch." Moskau wirft Kiew vor, auf Anweisung Washingtons zu handeln.

Medinski sagte, er teile die von den Ukrainern zuletzt verbreitete Zuversicht nicht. "Es gibt keine Bewegung bei den grundsĂ€tzlichen Positionen, auf denen die russische Seite besteht", sagte der Berater von PrĂ€sident Putin. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba twitterte: "Die ukrainische Position ist klar: Waffenstillstand, Sicherheitsgarantien, keine Kompromisse bei der territorialen IntegritĂ€t. Aber Russland hĂ€lt an Ultimaten fest." Kuleba fordert erneut mehr Sanktionen und mehr MilitĂ€rhilfe.

Russischer Generalstab: Konzentration auf Donbass

Ungeachtet von Berichten ĂŒber hohe Verluste zieht der russische Generalstab ein positives Fazit. "Im Großen und Ganzen sind die grundlegenden Aufgaben der ersten Etappe der Operation erfĂŒllt", sagte der Vizechef des russischen Generalstabs, Sergej Rudskoj, der Agentur Interfax zufolge. "Das Kampfpotenzial der ukrainischen StreitkrĂ€fte wurde erheblich reduziert, das ermöglicht es, ich betonte das noch einmal, die Hauptanstrengungen auf das Erreichen des Hauptziels zu richten - die Befreiung des Donbass."

Nach Ansicht westlicher MilitĂ€rexperten reagieren die russischen StreitkrĂ€fte mit der Darstellung auch auf die stockenden VorstĂ¶ĂŸe auf grĂ¶ĂŸere StĂ€dte wie Kiew, Charkiw und Mykolajiw. Ein hochrangiger Vertreter des US-Verteidigungsministeriums sagte in einem Briefing mit Journalisten mit Blick auf die russischen Truppen: "Sie sind auf den Donbass konzentriert." Ein russischer Vormarsch auf die Hauptstadt Kiew sei derzeit nicht zu beobachten. "Sie graben sich ein, sie bauen Verteidigungspositionen auf."

Der Pentagon-Vertreter sagte weiter: "Offensichtlich haben sie ihre FĂ€higkeit, Kiew einzunehmen, ĂŒberschĂ€tzt. Und offen gesagt haben sie ihre FĂ€higkeit ĂŒberschĂ€tzt, irgendein Bevölkerungszentrum einzunehmen: Und sie haben den ukrainischen Widerstand eindeutig unterschĂ€tzt."

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