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"Geruch des Dritten Weltkriegs liegt in der Luft"

dpa, Wolfgang Jung

Aktualisiert am 15.10.2016Lesedauer: 2 Min.
Syriens Machthaber Assad spricht vom "Geruch des Dritten Weltkriegs".
Syriens Machthaber Assad spricht vom "Geruch des Dritten Weltkriegs". (Quelle: /Reuters-bilder)
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Syriens Machthaber Baschar al-Assad hat die Eroberung der Stadt Aleppo als entscheidendes strategisches Kriegsziel bezeichnet. "Die Einnahme von Aleppo wird ein Sprungbrett zur Befreiung weiterer Städte von Terroristen", sagte er der russischen Tageszeitung "Komsomolskaja Prawda".

Nach der Eroberung gelte es dann, die Provinz Idlib zu "säubern". "Wir müssen die Terroristen in die Türkei zurückdrängen, wo sie herkommen, oder sie liquidieren. Wir haben keine andere Wahl", betonte Assad.


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In Syrien liege der "Geruch des Dritten Weltkriegs" in der Luft, sagte der Präsident. Der blutige Konflikt in seinem Land sei zu einer Art Stellvertreterkrieg zwischen Russland und dem Westen geworden. "Besonders die USA haben nach dem Zerfall der Sowjetunion den Kalten Krieg nicht gestoppt", sagte Assad. Noch sei es in Syrien aber zu keiner direkten militärischen Konfrontation der Großmächte gekommen.

Straffreiheit für russische Soldaten

Kremlchef Wladimir Putin unterzeichnete unterdessen wie erwartet ein Militärabkommen über die unbefristete Stationierung von Kampfjets auf einer russischen Basis in Syrien. Die Vereinbarung sieht unter anderem Straffreiheit für russische Soldaten sowie freie Hand beim Transport von Waffen vor. Moskau fliegt als Partner des Regimes in Damaskus seit mehr als einem Jahr Angriffe auf Ziele in Syrien.

Derweil verhandeln mehrere Länder in der Schweiz (Lausanne) über eine politische Lösung des Konflikts. Im Kern wird es dabei um die Frage gehen, inwieweit alle Beteiligten bereit sind, eigene militärische Ziele für eine gemeinsame politische Lösung in Syrien aufzugeben? "In Lausanne haben die Teilnehmer die Chance, Geschichte zu schreiben", meint der Politologe Dmitri Trenin vom Moskauer Carnegie-Zentrum. Russland und die USA müssten endlich einsehen, dass ein Separatfrieden unmöglich sei. "Ein Weg aus der Sackgasse ist nur gemeinsam zu erreichen", sagt er.

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