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Libyen – Abzug Libyscher Truppen aus Küstenstadt Sirte: "Um Blutbad zu verhindern"


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Abzug Libyscher Truppen aus Küstenstadt Sirte

Von rtr
07.01.2020Lesedauer: 2 Min.
Libysche Armeefahrzeuge rücken auf Sirte vor: Die umkämpfte Stadt liegt war bisher von den Truppen der Regierung kontrolliert worden.
Libysche Armeefahrzeuge rücken auf Sirte vor: Die umkämpfte Stadt liegt war bisher von den Truppen der Regierung kontrolliert worden. (Quelle: imago-images-bilder)
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Nachdem erst kürzlich die Türkei Soldaten nach Libyen entsandt hatte, ziehen sich nun libysche Truppen aus der Küstenstadt Sirte zurück. Seit Monaten dauern die Kämpfe in der Mittelmeer-Region an.

Mit der libyschen Regierung verbündete Milizen haben sich an diesem Dienstag nach eigenen Angaben komplett aus der Hafenstadt Sirte zurückgezogen. Damit habe man ein Blutbad verhindern wollen, heißt es in einer Mitteilung der sogenannten Sirte Schutztruppe, einer mit der Regierung in Tripolis verbündeten Miliz. Es habe keine Verluste gegeben.

Am Vortag hatten Milizen des libyschen Generals Chalifa Haftar die Eroberung Sirtes erklärt. Haftar hat damit im Kampf um die von der UN anerkannte Regierung in Tripolis nach Einschätzung von Beobachtern einen wichtigen Sieg errungen.

Sirte liegt im Zentrum der libyschen Mittelmeerküste und war bisher von den Truppen der Regierung kontrolliert worden. Haftars sogenannte libysche Nationalarmee versucht derzeit, auch Tripolis zu erobern. Der General wird etwa von Russland, Ägypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt. Die Türkei hatte dagegen am Sonntag erste Soldaten nach Libyen entsandt, um die von der UN anerkannte Regierung des Vorsitzenden des Präsidialrates, Fajes al-Serradsch, zu unterstützen.

EU-Staaten befürchten weiteren Stellvertreterkrieg

Die EU-Regierungen befürchten, dass wegen des ausländischen Eingreifens ein Stellvertreterkrieg wie in Syrien entstehen kann. Außenminister Heiko Maas trifft diesen Dienstag in Brüssel seine Kollegen aus Großbritannien, Frankreich und Italien sowie den EU-Außenbeauftragten Josep Borrell, um über die Lage in Libyen zu beraten. Kanzlerin Angela Merkel wird am Samstag zu Gesprächen mit Russlands Präsident Wladimir Putin in Moskau erwartet.

Die Bundesregierung arbeitet seit Monaten an einer Libyen-Friedenskonferenz, die in Berlin stattfinden soll.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagtentur Reuters
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