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Griechenland nimmt Erdogans Angebot an

Von afp, pdi

Aktualisiert am 23.09.2020Lesedauer: 2 Min.
Recep Tayyip Erdogan bei einer Rede in Ankara: Der tĂŒrkische PrĂ€sident wirbt im Gas-Streit um einen Dialog mit Griechenland.
Recep Tayyip Erdogan bei einer Rede in Ankara: Der tĂŒrkische PrĂ€sident wirbt im Gas-Streit um einen Dialog mit Griechenland. (Quelle: ap-bilder)
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Erst standen sich Kriegsschiffe gegenĂŒber, doch nun wollen die TĂŒrkei und Griechenland im Mittelmeer-Streit verhandeln. Ein Vorschlag des tĂŒrkischen PrĂ€sidenten könnte jedoch erneut problematisch werden.

Wegen der Spannungen um Gasbohrungen im östlichen Mittelmeer hat die TĂŒrkei angekĂŒndigt, mit ihrem Streitpartner Griechenland GesprĂ€che fĂŒhren zu wollen. Beide Seiten stĂŒnden "bereit, mit SondierungsgesprĂ€chen zu beginnen", erklĂ€rte die tĂŒrkische PrĂ€sidentschaft. Die griechische Regierung bestĂ€tigte die bevorstehenden GesprĂ€che. Zuvor hatten der tĂŒrkische PrĂ€sident Recep Tayyip Erdogan, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und EU-RatsprĂ€sident Charles Michel in einer Videokonferenz ĂŒber das Thema beraten.

Der Verlauf der GesprĂ€che hĂ€nge von den nĂ€chsten Schritten Griechenlands ab, erklĂ€rte Erdogan laut der ErklĂ€rung seines BĂŒros. "Der Impuls, Spannungen abzubauen und KanĂ€le fĂŒr den Dialog zu schaffen, muss auf gegenseitigen Schritten beruhen."

Treffen in Istanbul geplant

Der tĂŒrkische Staatschef hoffe, dass der EU-Gipfel Anfang Oktober "neues Leben" in die Beziehungen zwischen der EU und Ankara bringen werde, hieß es weiter. Bei dem Gipfel soll auch ĂŒber mögliche neue EU-Sanktionen gegen die TĂŒrkei gesprochen werden.

Das griechische Außenministerium bestĂ€tigte, die Fortsetzung der seit 2016 auf Eis liegenden GesprĂ€che mit Ankara. Ein Treffen soll demnach zeitnah in Istanbul stattfinden.

Erdogan schlug laut der ErklĂ€rung der tĂŒrkischen PrĂ€sidentschaft vor, eine regionale Konferenz mit allen an dem Streit beteiligten Parteien abzuhalten, einschließlich der tĂŒrkischen Zyprioten. Eine solche Konferenz könne sich "positiv und konstruktiv" auf die Situation im östlichen Mittelmeer auswirken, sagte Erdogan. Problem an dem Vorschlag fĂŒr die EU: Nordzypern wird als Staat von keinem Land, außer der TĂŒrkei, als eigener Staat anerkannt. Verhandlungen könnten deshalb problematisch erlaufen.

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Erdogan prangert "Schikanen" des Westens an

Der PrĂ€sident war am Dienstag bereits in seiner Rede bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung auf die Spannungen zwischen Ankara und Athen eingegangen. In einer Videoansprache forderte der tĂŒrkische PrĂ€sident einen "aufrichtigen" Dialog zur Beilegung des Streits. Zugleich prangerte er "Schikanen" des Westens an.

Seit der Entdeckung reicher Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer gibt es heftigen Streit um deren Ausbeutung. Sowohl die EU-Mitglieder Griechenland und Zypern als auch die TĂŒrkei erheben Anspruch auf die betreffenden Seegebiete und untermauern diesen auch durch die Entsendung von Kriegsschiffen.

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