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Nato: Ungewöhnlich viele russische Militärflugzeuge gesichtet

Nato meldet  

Ungewöhnlich viele russische Militärflugzeuge gesichtet

31.03.2021, 04:41 Uhr | dpa

Nato: Ungewöhnlich viele russische Militärflugzeuge gesichtet. Ein russischer Überschallbomber vom Typ Tupolew Tu-160 Blackjack: Die Nato hat ungewöhnlich viele russische Kampfflugzeuge gesichtet. (Quelle: Kremlin Pool/imago images/Symbolbild)

Ein russischer Überschallbomber vom Typ Tupolew Tu-160 Blackjack: Die Nato hat ungewöhnlich viele russische Kampfflugzeuge gesichtet. (Quelle: Kremlin Pool/imago images/Symbolbild)

Sechs Gruppen von russischen Bombern und Kampfjets sind der Nato über Meeren in der Nähe des eigenen Gebiets aufgefallen. Und das innerhalb von weniger als sechs Stunden. Abfangmanöver wurden gestartet.

Nahe dem Bündnisgebiet der Nato sind nach Angaben von Militärs Anfang der Woche ungewöhnlich viele russische Militärflugzeuge aufgetaucht. Bei Abfangmanövern über dem Nordatlantik sowie dem Schwarzen Meer und der Nord- und Ostsee seien am Montag innerhalb von weniger als sechs Stunden sechs unterschiedliche Gruppen mit Bombern und Kampfjets aus Russland identifiziert worden, teilte die Nato am Dienstag mit. Dies sei ein außergewöhnlicher Spitzenwert gewesen.

Unter den identifizierten russischen Flugzeugen waren nach Bündnisangaben Überschallbomber vom Typ Tupolew Tu-160 Blackjack sowie Langstreckenbomber vom Typ Tupolew Tu-95. Die Abfangmanöver seien von Piloten aus Norwegen, Großbritannien und Belgien sowie aus der Türkei, Rumänien, Bulgarien und Italien geflogen worden, hieß es.

Kampfflugzeuge aus Nato-Staaten fliegen jährlich Hunderte Einsätze zur Identifizierung und Überwachung russischer Flugzeuge, die im internationalen Luftraum unterwegs sind. Bei den sogenannten Alarmstarts müssen die Piloten mit ihren Jagdflugzeugen innerhalb von wenigen Minuten in der Luft sein, um zum Beispiel durch Sichtkontakt festzustellen, ob von einem verdächtigen Luftfahrzeug eine Gefahr ausgeht. Notfalls könnte dieses dann mit Gewalt aufgehalten werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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