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Bulgarien prüft russische Beteiligung an Explosionen

Von dpa
Aktualisiert am 28.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Polizei und Feuerwehr in der Nähe des Orts Gorni Lom: Im Jahr 2014 gab es hier eine Explosion in einem Sprengstofflager, 15 Menschen starben (Archivbild).
Polizei und Feuerwehr in der Nähe des Orts Gorni Lom: Im Jahr 2014 gab es hier eine Explosion in einem Sprengstofflager, 15 Menschen starben (Archivbild). (Quelle: Stoyan Nenov/Reuters-bilder)
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Bulgarien verdächtigt Russland für mehrere Explosionen in Munitionslagern verantwortlich zu sein. Moskau weist die Vorwürfe von sich und fordert die EU auf, Verantwortung zu übernehmen.

Bulgarien prüft einen möglichen Zusammenhang zwischen vier Explosionen in Munitionslagern in dem EU-Land und den Aufenthalt von sechs Russen an den Tagen der Vorfälle. Die Explosionen sollen sich zwischen 2011 und 2020 ereignet haben. Die dabei vernichtete Produktion sei für den Export nach Georgien und in die Ukraine bestimmt gewesen, sagte Sijka Milewa, Sprecherin des Chefanklägers Iwan Geschew, am Mittwoch in Sofia. Sie äußerte die Vermutung, es könne ein Ziel der Russen gewesen sein, die Lieferungen zu stoppen.

Bulgarien überprüfe auch, ob es einen Zusammenhang zwischen den Explosionen in seinen Munitionsdepots und der Explosion in einem Munitionslager in Tschechien im Jahr 2014 gebe. Prag und Moskau wiesen im Streit um diesen Vorfall gegenseitig Diplomaten aus.

Drei Russen werden international gesucht

Der bulgarischen Ermittlung zufolge hielten sich die für die Explosionen verdächtigen Russen auch in den Tagen einer versuchten Vergiftung der drei Bulgaren in dem Balkanland auf. Es könnte eine "begründete Vermutung" angestellt werden, dass es einen Zusammenhang zwischen den Explosionen in Bulgarien und einen Versuch gebe, drei bulgarische Staatsbürger zu vergiften, sagte die Sprecherin Milewa. Einer der Bulgaren ist ein Waffenhändler. In den Munitionslagern, wo es Explosionen gab, soll auch Material gelagert worden sein, das ihm gehörte.

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Gegen drei russische Staatsbürger sind in Bulgarien bereits Anklagen wegen versuchter Vergiftung erhoben worden. Nach den drei Russen wird international gefahndet. Sie sollen den bulgarischen Geheimdiensten zufolge mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Russlands Hauptabteilung für Aufklärung gehören.

Lawrow: EU soll auf russische Frage antworten

Der russische Außenminister Sergej Lawrow rief die EU mit Blick auf die Explosionen in Munitionsdepots in Bulgarien und Tschechien auf, den Waffenhandel auf ihrem Gebiet besser zu kontrollieren. Die EU solle sich um diese Lage kümmern, "die damit verbunden ist, dass mit dem Handel und der Lagerung von Waffen, Munition irgendwelche privaten Unternehmer etwas zu tun haben", sagte Lawrow am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge in Moskau. "Die EU sollte mal auf die Fragen antworten, die wir gestellt haben und die sich darum drehen, inwieweit die EU ihre Mitglieder hinsichtlich der Einhaltung von Verpflichtungen gemäß verschiedener Dokumente im Bereich des Waffenhandels kontrolliert."

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