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USA: Militär streicht 24.000 Stellen – Personalmangel


Wegen Personalmangel
US-Militär streicht 24.000 Stellen

Von t-online, bm

Aktualisiert am 28.02.2024Lesedauer: 2 Min.
US-Haubitze vom Typ Paladin bei einem Manöver im bayerischen Grafenwöhr: Sowohl im Heer, als auch in der Marine und in der Luftwaffe fehlen der USA Soldaten.Vergrößern des BildesUS-Haubitze vom Typ Paladin bei einem Manöver im bayerischen Grafenwöhr (Symbolfoto): Sowohl im Heer als auch in Marine und Luftwaffe fehlen den USA Soldaten. (Quelle: LEONHARD SIMON/reuters)
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Das US-Militär plagen seit Jahren Nachwuchssorgen. Nun reagiert die Armee und streicht Zehntausende Stellen.

Seit zehn Jahren hat das US-Militär Nachwuchsprobleme, jetzt ergreift es Maßnahmen: Die Armee streicht 24.000 Stellen, was knapp fünf Prozent der derzeitigen Planstellen entspricht. Das berichtet die britische Zeitung "Telegraph". Demnach beschäftigt die Armee zurzeit 445.000 aktive Soldaten, obwohl sie eigentlich insgesamt 494.000 Planstellen hätte. Als neues Ziel peile die US Army nun 470.000 Stellen an, diese sollen bis 2029 vollständig besetzt sein, so der Bericht. Das Militär streiche somit nur unbesetzte Stellen.

Der Schritt trägt dem Umstand Rechnung, dass das Militär seit Jahren daran scheitert, Tausende freie Stellen zu besetzen. Die Armee-Sekretärin Christine Wormuth sagte dem "Telegraph", dass man bereits seit 2014 die Rekrutierungsziele verfehle. Das betreffe sowohl das Heer als auch die Marine und die Luftwaffe.

Stellen für Afghanistan jetzt nicht mehr benötigt

Der Großteil der gestrichenen Stellen betrifft die Aufstandsbekämpfung, also jene, die für Kämpfe gegen Guerillatruppen im Irak und Afghanistan gedacht waren, aber mittlerweile weniger relevant sind.

Die letzten US-Truppen hatten Afghanistan im August 2021 verlassen. Damit endete der internationale Militäreinsatz in dem Land nach fast 20 Jahren. Die islamistischen Taliban hatten bei ihrer erneuten Machtübernahme einen moderateren Kurs versprochen. Sie haben jedoch seitdem wiederholt öffentliche Bestrafungen durchgeführt, darunter insgesamt fünf Hinrichtungen.

Zudem haben die Islamisten Menschen- und Frauenrechte drastisch eingeschränkt. Mädchen dürfen Schulen nur bis einschließlich der sechsten Klasse besuchen. Das Bildungsverbot wird international stark kritisiert. Einige Afghaninnen werden seitdem im Verborgenen unterrichtet, lernen etwa mit Bildungsprogrammen im Fernsehen, Radio oder Internet. Auch die Pressefreiheit schränkten die Taliban drastisch ein. Journalistinnen und Journalisten verließen das Land, das selbst im Krieg für seine blühende Medienlandschaft bekannt war, in Scharen.

Verwendete Quellen
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