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Putin droht den USA mit Gegenma├čnahmen

Von afp, dpa, pdi

Aktualisiert am 22.10.2018Lesedauer: 3 Min.
Donald Trump und Wladimir Putin auf einer Pressekonferenz: Im Fall des Streits mit den USA ├╝ber das INF-Abr├╝stungsabkommen drohte der Kreml Washington, aber Moskau signalisierte gleichzeitig auch Gespr├Ąchsbereitschaft.
Donald Trump und Wladimir Putin auf einer Pressekonferenz: Im Fall des Streits mit den USA ├╝ber das INF-Abr├╝stungsabkommen drohte der Kreml Washington, aber Moskau signalisierte gleichzeitig auch Gespr├Ąchsbereitschaft. (Quelle: imago-images-bilder)
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Es droht ein neues atomares Wettr├╝sten: Trump und Putin streiten ├╝ber Mittelstreckenraketen. Sollte Trump aus dem INF-Abkommen aussteigen, k├╝ndigt der Kreml eine Reaktion an.

Der Kreml warnt vor Gegenma├čnahmen im Fall eines R├╝ckzugs der USA aus einem der wichtigsten Abr├╝stungsabkommen. "In diesem Fall muss Russland nach einer Wiederherstellung des Gleichgewichts in diesem Bereich suchen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau. Sollten die USA tats├Ąchlich aus dem sogenannten INF-Vertrag aussteigen, w├╝rde Washington genau die Systeme entwickeln, die durch das Abkommen verboten wurden. "Deshalb muss Russland Ma├čnahmen ergreifen, um seine eigene Sicherheit zu garantieren", sagte er der Agentur Tass zufolge.

Zuvor hatte US-Pr├Ąsident Donald Trump einen Ausstieg aus dem Vertrag angek├╝ndigt. Das Abkommen aus dem Jahr 1987 untersagt den Bau und Besitz landgest├╝tzter, atomar bewaffneter Raketen oder Marschflugk├Ârper mit einer Reichweite von 500 bis 5.500 Kilometern. Die USA werfen Russland dabei Vertragsbruch vor.

Russland bestreitet Vorw├╝rfe

Trump mache die Welt mit dem Ausstieg deutlich gef├Ąhrlicher, sagte der Vertraute von Kremlchef Wladimir Putin. Peskow betonte, Russland w├╝rde sich genau an die Vereinbarungen halten. Die USA verletzten das Abkommen selbst seit Jahren systematisch, zum Beispiel mit der Entwicklung raketenbest├╝ckter Drohnen.

Der russische Au├čenminister Sergei Lawrow betonte, Moskau sei noch immer zu einem Dialog mit Washington bereit. Bislang gebe es aber noch keine ├Âffentliche Erkl├Ąrung zu dem Ausstieg, der mehrere Monate Vorbereitungszeit ben├Âtige.

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Sigmar Gabriel vor einer Fraktionssitzung der SPD: Der fr├╝here Au├čenminister sieht Trumps Ank├╝ndigung, aus dem Abr├╝stungsabkommen mit Russland aus zu steigen, mit Sorge.
Sigmar Gabriel vor einer Fraktionssitzung der SPD: Der fr├╝here Au├čenminister sieht Trumps Ank├╝ndigung, aus dem Abr├╝stungsabkommen mit Russland auszusteigen, mit Sorge. (Quelle: imago-images-bilder)

Auch Ex-Au├čenminister Sigmar Gabriel (SPD) meldete sich zur Wort und forderte eine neue Abr├╝stungsinitiative. "Wenn es nicht gelingt, die atomare Spirale erneut zu stoppen, sind wir in Zentraleuropa und hier in Deutschland wieder Schauplatz des atomaren Wahnsinns", sagte Gabriel den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

Der INF-Vertrag verpflichtet die USA und die Nachfolgestaaten der Sowjetunion zur Abschaffung aller landgest├╝tzten, atomar best├╝ckbaren Mittelstreckenraketen mit Reichweiten zwischen 500 und 5.500 Kilometern. Der zwischen Moskau und den USA geschlossene New-START-Vertrag, der bis 2021 gelten soll, sieht eine Verringerung der Zahl der einsatzbereiten Atomsprengk├Âpfe um gut ein Drittel auf jeweils 1.550 sowie eine Begrenzung der Tr├Ągersysteme auf jeweils 800 vor.

Trumps Sicherheitsberater in Moskau

Nach dem angek├╝ndigten Ausstieg will Trumps Sicherheitsberater John Bolton in Moskau Gespr├Ąche f├╝hren. Bolton soll der russischen Seite die Strategie von US-Pr├Ąsident Donald Trump darlegen.

Ob Bolton bei dem zweit├Ągigen Besuch auch Pr├Ąsident Wladimir Putin trifft, blieb zun├Ąchst unklar. Geplant ist unter anderem ein Treffen mit Au├čenminister Sergei Lawrow sowie dem Chef des Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew.

Trump warf Moskau am Samstag Vertragsbruch vor. Er sagte, es sei nicht hinnehmbar, dass die USA sich an den Vertrag hielten, Russland aber nicht. Seine Regierung werde die fraglichen Waffen bauen, sollten Russland und auch China nicht einem neuen Abkommen dazu zustimmen. Die USA st├Âren sich daran, dass der Vertrag sie daran hindert, dem Aufr├╝sten Chinas etwas entgegenzusetzen.


Moskau nannte Trumps Pl├Ąne einen "gef├Ąhrlichen Schritt", der die Welt ins Chaos st├╝rzen k├Ânnte. Vize-Au├čenminister Sergei Rjabkow sprach von Bedrohung und Erpressung, womit die USA lediglich neue Zugest├Ąndnisse Russlands erzwingen wollten.

Die US-Regierung bezieht ihre Vorw├╝rfe ├╝ber eine Vertragsverletzung auf neue russische Marschflugk├Ârper mit dem Nato-Code SS-C-8 (Russisch: 9M729), die eine Reichweite von 2.600 Kilometern haben sollen. Anfang des Monats machten die 28 Mitgliedstaaten der Nato deswegen Druck auf Moskau und forderten Putins Regierung auf, glaubw├╝rdige Angaben zu dem Raketensystem vorzulegen.

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