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US-Vorwahlen in South Carolina: Trump gewinnt deutlich gegen Nikki Haley


US-Wahlkampf
Trump beschwört "Tag des jüngsten Gerichts" für Gegner

Von Levent Constabel

25.02.2024Lesedauer: 3 Min.
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Gegen Nikki Haley: Trump gewinnt Vorwahl in South Carolina. (Quelle: Glomex)

Bei einer Konferenz für Konservative wettert Trump gegen seine politischen Gegner. Ein Sieg bei der US-Wahl werde für sie zum "Tag des Jüngsten Gerichts".

Bei der diesjährigen CPAC-Konferenz – einem globalen Treffen Konservativer und Libertärer in den USA – hat der ehemalige US-Präsident Donald Trump am Samstag eine fast anderthalbstündige Rede über die politische Lage in den USA gehalten.

Währenddessen fanden im US-Bundesstaat die Vorwahlen der Republikaner statt, wo Trumps einzig verbliebene Konkurrentin Nikki Haley erfolglos versuchte, einen Sieg in ihrem Heimatstaat einzufahren.

Kampf um die Kandidatur
US-Wahlen2024
Stand:Trump:Haley:
  • Trump
  • Haley

Donald Trump (77)

Der umstrittene Ex-Präsident will das Weiße Haus zurückerobern.

Nikki Haley (52)

Pragmatikerin, will Konservative gewinnen, denen Trump suspekt ist.

Die prozentualen Zustimmungswerte der Kandidaten beziehen sich auf die Wählerschaft innerhalb der eigenen Partei, nicht auf alle Wähler. Quelle: RealClearPolling (13.03.2024, ausgewählte Bewerber, Ergebnisse auf ganze Zahlen gerundet)

Zu Beginn seiner Rede sprach Trump über die Situation an der Südgrenze der USA. Dort ist die Lage angespannt; allein im Dezember 2023 überquerten etwa 300.000 Menschen die Grenze. Laut Trump würden "skrupellose Banden unser Land einnehmen", außerdem werde die Polizei Konservative und religiöse Menschen jagen. Auch die Hamas und die Antifa würden Menschen in den USA verfolgen und für Angst und Schrecken sorgen.

Ferner würde eine ganz neue Art von Verbrechen entstehen – "Migrationsverbrechen" würden Trump zufolge wesentlich brutaler sein als bisherige Gewaltverbrechen. Im Vergleich zu angeblichen migrantischen Verbrechern seien Inhaftiere in den USA laut Trump "sehr nette Menschen".

Insgesamt könnten nach Trumps Darstellung insgesamt bis zu 50 Millionen illegaler Migranten die Grenze überqueren. Diese "Horden Illegaler" würden bereits in New York City für Unheil sorgen und würden in der Zukunft auch das Sozialsystem und die öffentliche Bildung in den USA zum Kollaps bringen, so Trump. Insgesamt möchte Trump als Präsident bis zu 18 Millionen Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung abschieben.

"Crooked Joe" und das unlogische Deutschland

Trump schoss sich in seiner Rede auch auf den amtierenden US-Präsidenten Joe Biden ein, den er im Verlauf seiner Rede immer wieder "crooked Joe" bezeichnet (zu Deutsch: "unehrlicher Joe"). Trump machte Biden in seiner Rede für die hohe Inflation verantwortlich und warf ihm wegen der Investitionen in erneuerbare Energien "grünen Betrug" vor. Zudem würden die USA aufgrund von Bidens Außenpolitik "den Dritten Weltkrieg verlieren" – den USA fehle es nämlich an modernden, kriegsentscheidenden Waffensystemen, mutmaßte Trump.

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Trump hingegen habe während seiner Amtszeit für Frieden und Sicherheit auf der Welt gesorgt. Weder der Krieg in der Ukraine noch der in Israel wären mit ihm als Präsidenten passiert, auch sein Verhältnis zu Putin sei ein gutes.

Auch Deutschland kritisiert Trump in seiner Rede auf der CPAC-Konferenz. So sei er von Anfang an gegen die Nord-Stream-Pipeline gewesen, während Biden den Bau der Pipeline sofort genehmigt hätte. Die Russland-Politik Deutschlands der vergangenen Jahre bezeichnete Trump als "unlogisch". "Wir verteidigen Deutschland und dann bezahlen sie Milliarden Dollar an das Land, vor dem wir sie verteidigen sollen? Und dann sagen sie, ich sei freundlich gegenüber Russland", so Trump.

Politische Gegner als "Tyrannen" und "Banditen"

Trump kündigte an, ein erneuter Einzug ins Weiße Haus werde für ihn ein "Sieg der Rache". Für seine Gegner – besonders die Demokraten – die er während seiner Rede als "Tyrannen" oder "Banditen" bezeichnete, werde sein Sieg bei der Präsidentschaftswahl zum "Tag des Jüngsten Gerichts".

Für die Wahl am 5. November dieses Jahres erklärte Trump "höher gewinnen zu wollen als je zuvor". Die Wahl sei laut Trump noch viel wichtiger als die im Jahr 2016.

Die finale Entscheidung über die Kandidatur der Republikaner erfolgt jedoch erst am 11. Juni. Trumps Konkurrentin Haley gibt an, noch weiter um die Kandidatur der Republikaner kämpfen zu wollen.

Verwendete Quellen
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