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Deutschlandtrend: Mehr als ein Drittel will Neuwahlen | Ampel unbeliebt


"Deutschlandtrend" zur Ampelkoalition
Mehr als ein Drittel der Bürger will Neuwahlen

Von dpa
Aktualisiert am 10.11.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0313434279Vergrößern des BildesChristian Lindner, Olaf Scholz und Robert Habeck (v. l. n. r.) bei einer Pressekonferenz (Archivbild): Die Ampelkoalition steckt weiter im Umfragetief. (Quelle: IMAGO/imago-images-bilder)
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Die Beliebtheit der Ampelkoalition sinkt weiter. In der "Deutschlandtrend"-Umfrage wollen nur 30 Prozent ein Fortbestehen.

41 Prozent der Bürger in Deutschland befürworten dem aktuellen ARD-"Deutschlandtrend" zufolge eine Neuwahl vor dem Ende der Legislaturperiode. Mit 32 Prozent spricht sich nur knapp ein Drittel für ein Fortbestehen der Ampelkoalition bis zur nächsten regulären Bundestagswahl im Jahr 2025 aus, wie aus dem veröffentlichten "Deutschlandtrend" im ARD-"Morgenmagazin" hervorgeht. Mit 86 Prozent ist der Anteil der Befürworter einer vorgezogenen Bundestagswahl unter den AfD-Anhängern am größten.

Bei der Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap gibt es kaum Veränderungen im Vergleich zur Umfrage vor einer Woche – die Ampelpartner Grüne und FDP gewinnen allerdings jeweils einen Prozentpunkt. Die Grünen kämen damit auf 15 Prozent, die FDP wäre mit 5 Prozent wieder im Bundestag vertreten. Die SPD landet bei 15 Prozent (-1). Die Linke büßt ebenfalls einen Punkt ein und würde mit 4 Prozent aus dem Parlament ausscheiden müssen. Mit 30 Prozent bleibt die Union unverändert an der Spitze.

Antisemitismus-Bekämfpung geht nicht weit genug

Aus der Befragung geht ebenfalls hervor, dass mit 56 Prozent mehr als der Hälfte der Befragten die Anstrengungen zur Bekämpfung von Antisemitismus in Deutschland nicht weit genug gehen. 23 Prozent halten sie für ausreichend, 9 Prozent gehen sie zu weit.

Für die Umfrage hat das Institut Infratest dimap knapp 1.200 Wahlberechtigte in Deutschland befragt. Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

Der ARD-"Deutschlandtrend" ist eine zufallsbasierte Telefon- und Onlinebefragung von Infratest dimap im Auftrag des ARD-"Morgenmagazins". Befragt wurden vom 7. bis 8.11.2023 insgesamt 1.195 Wahlberechtigte in Deutschland (701 Telefoninterviews und 494 Online-Interviews). Fehlende Werte zu 100 Prozent bedeuten: Weiß nicht / keine Angabe. Die Fehlertoleranz liegt bei 2 (bei einem Anteilswert von 10 Prozent) bis 3 (bei einem Anteilswert von 50 Prozent) Prozentpunkten.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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