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AfD verliert, Grüne legen zu: Bayern-Umfrage sieht CSU nur noch bei 35 Prozent

AfD verliert, Grüne legen zu  

Bayern-Umfrage sieht CSU nur noch bei 35 Prozent

09.01.2019, 17:38 Uhr | dpa

AfD verliert, Grüne legen zu: Bayern-Umfrage sieht CSU nur noch bei 35 Prozent. Alexander Dobrindt (l.

Alexander Dobrindt (l.), CSU-Landesgruppenchef, und Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, müssen sich mit weiter sinkenden Umfragewerten anfreunden. Foto: Matthias Balk. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Drei Monate nach der Bayern-Wahl und inmitten des Wechsels an der Parteispitze ist die CSU in der Wählergunst wieder leicht abgesackt. Im neuen BR-"BayernTrend" kommt die CSU auf 35 Prozent und liegt damit gut zwei Punkte unter ihrem Landtagswahlergebnis (37,2 Prozent).

Ebenfalls ein spürbares Minus verzeichnen die AfD mit 8 Prozent (10,2 Prozent bei der Landtagswahl) und die SPD mit 9 Prozent (9,7 Prozent). Über einen neuen Höchstwert von 21 Prozent können sich die Grünen freuen - diese waren mit 17,6 Prozent zweitstärkste Kraft bei der Landtagswahl am 14. Oktober geworden. Die Freien Wähler können im Vergleich zum Wahlergebnis ebenfalls zulegen, von 11,6 auf 13 Prozent, die FDP steigert sich von 5,1 Prozent auf 6 Prozent.

Bei der CSU, die auf einem Sonderparteitag am 19. Januar den Wechsel an der Parteispitze vollziehen will, dürften die 35 Prozent für wenig Begeisterung sorgen. Noch-Parteichef Horst Seehofer hatte Mitte November nach massivem parteiinternem Druck seinen Rückzug erklärt, der bayerische Ministerpräsident Markus Söder soll ihm nachfolgen.

Söder sagte zu den neuen Zahlen am Mittwoch: "Umfragen sind relativ - das hat das vergangene Wahljahr gezeigt. Aber natürlich sind sie ein Orientierungswert." Er freue sich, dass sich die persönlichen Werte verbesserten und die Akzeptanz der Staatsregierung wachse. "Aber klar ist: Wir haben als CSU noch einen weiten Weg vor uns", räumte er ein.

Das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap hatte vom 3. bis 7. Januar insgesamt 1003 Wahlberechtigte in Bayern telefonisch befragt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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