Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland > Außenpolitik >

US-Marinemission im Persischen Golf: Maas erteilt Trump eine Absage

Maas erteilt Trump Absage  

Deutschland nimmt nicht an US-Marinemission teil

31.07.2019, 20:28 Uhr | dpa, pdi

 (Quelle: Reuters)
Das sagen die deutschen Politiker zum Iran-Einsatz

Die Politiker von SPD und CDU sind uneins über einen Militäreinsatz in der Straße von Hormus. Vize-Kanzler Olaf Scholz will eine Eskalation unbedingt verhindern. (Quelle: Reuters)

"Was würden wir eigentlich tun, wenn …?": Das sagen die deutschen Politiker zu einem deutschen Militäreinsatz im Iran. (Quelle: Reuters)


Deutschland beteiligt sich nicht an einer Militärmission im Golf. Dies bekräftigt Außenminister Heiko Maas und erteilt damit den USA im Konflikt mit dem Iran eine Absage.

Bundesaußenminister Heiko Maas hat einer deutschen Beteiligung an einer von den USA geführten Militärmission in der Straße von Hormus eine klare Absage erteilt. "An der von den USA vorgestellten und geplanten Seemission wird sich die Bundesregierung nicht beteiligen", sagte Maas am Mittwoch in Warschau. "Wir befinden uns da in enger Abstimmung mit unseren französischen Partnern."

Maas begründete die deutsche Absage damit, dass die Bundesregierung die US-Strategie des "maximalen Drucks" auf den Iran für falsch halte. Deutschland wolle keine militärische Eskalation und setze weiterhin auf Diplomatie.

Kein Einsatz unter US-Kommando: Marinesoldaten von der Fregatte Hamburg in Port Rashid (Dubai) am Persischen Golf. (Quelle: Reuters/Archivbild Mai 2013/Ahmed Jadallah)Kein Einsatz unter US-Kommando: Marinesoldaten von der Fregatte Hamburg in Port Rashid (Dubai) am Persischen Golf. (Quelle: Archivbild Mai 2013/Ahmed Jadallah/Reuters)

Kramp-Karrenbauer legt sich nicht fest

Die USA haben Deutschland und andere Nato-Verbündete darum gebeten sich an ihrer "Operation Sentinel" zum Schutz der Handelsschiffe in der Straße von Hormus vor möglichen iranischen Angriffen zu beteiligen. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte am Mittwoch kurz vor der Maas-Äußerung noch gesagt, eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Zugleich machte die CDU-Vorsitzende den USA wenig Hoffnungen darauf, dass es zu einer positiven Antwort kommen könnte.


Sie verwies sie unter anderem darauf, dass Deutschland und die Europäer im Gegensatz zu den USA am Erhalt des internationalen Atomabkommens mit dem Iran interessiert sind. Deutschland setze alles daran, dass es zu einer diplomatischen und friedlichen Lösung mit dem Iran komme und dass der Vertrag zur Verhinderung einer iranischen Atombombe eingehalten werde.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Mehr in Kürze

Jetzt aktualisieren

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Entdecken Sie die neue Herbst-Winter-Business-Kollektion
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenhappy-size.deLIDLBabistadouglas.deBAUR;

shopping-portal