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Slomka konfrontiert Spahn: "Das ist doch Quatsch"

Von dpa, aj, joh

Aktualisiert am 08.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Jens Spahn: Der CDU-Politiker leitete vier Jahre lang das Bundesgesundheitsministerium.
Jens Spahn: Der CDU-Politiker leitete vier Jahre lang das Bundesgesundheitsministerium. (Quelle: imago images)
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Der scheidende Bundesgesundheitsminister hat ein letztes Interview vor seiner Amtsübergabe gegeben. ZDF-Journalistin Marietta Slomka übt dabei ordentlich Kritik an einer Aussage von Spahn.

Mitten in der vierten Welle der Corona-Pandemie übergibt Jens Spahn (CDU) das Amt des Gesundheitsministers an den SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach. In einem letzten offiziellen Interview mit dem ZDF sprach der scheidende Bundesgesundheitsminister über die vergangenen vier Jahre in dem Amt und die Herausforderung, seit 2020 das Coronavirus zu bekämpfen.


Booster-Impfung: Für wen sie besonders wichtig ist

Senior: Über 80-Jährige sollten sich den dritten Piks abholen, weil bei ihnen die Immunantwort nach der Impfung oft nicht so stark ausfällt. Zudem zählen sie generell zu den Risikogruppen für einen schweren Verlauf von Covid-19. (Symbolbild)
Tabletteneinnahme: Bestimmte Medikamente wie Immunsuppressiva führen zu einer Immunschwäche. Diese wiederum kann die Wirkung der Corona-Impfung beeinträchtigen. Allen Personen mit Immunschwäche wird deshalb eine Booster-Impfung empfohlen. (Symbolbild)
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"Ich wäre gerne Minister geblieben. Ich habe das gerne gemacht, auch weil ich das als besondere Verantwortung erlebe und empfinde, gerade in dieser Zeit der Pandemie, auch bei aller Härte und bei aller Kritik. Ich hätte diese Aufgabe der Pandemie auch gerne zu Ende gebracht", so Spahn. Er wünsche Karl Lauterbach jedoch alles Gute und "eine glückliche Hand" in der Rolle. "Er hat meine Unterstützung und meine Handynummer hat er sowieso. Wenn etwas ist, können wir auch das dann besprechen."

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Jens Spahn hält Debatte über Impfpflicht für wichtig

Eine allgemeine Corona-Impfpflicht sieht Spahn jedoch weiterhin skeptisch. Trotzdem hält er die Debatte darüber für wichtig: "Denn die hat ja einen Grund. Wir haben gut zwölf Millionen ungeimpfte Erwachsene in Deutschland, und diese Zahl ist zu groß", sagte er am Dienstagabend im ZDF-"heute journal". Er wies darauf hin, dass es vor allem Ungeimpfte seien, die auf den Intensivstationen behandelt werden müssten.

Zudem sei auch die Umsetzung der Corona-Regeln Teil der Debatte. Journalistin Marietta Slomka sagte daraufhin zu Spahn, dass es natürlich für alle Pflichten gelte, dass sie umgesetzt werden würden. Der CDU Politiker habe in einem Interview gesagt, da könne man sich schon vorstellen, "wie dann die Linken-Politikerin und Impfgegnerin Sahra Wagenknecht von der Polizei abgeschleppt wird". "Das ist doch Quatsch!", meinte Slomka. Es gehe doch nicht um einen Impfzwang. "Wieso erzählen Sie sowas?", fragte sie.

ZDF-Journalistin Marietta Slomka: "Wieso erzählen Sie sowas?"
ZDF-Journalistin Marietta Slomka: "Wieso erzählen Sie sowas?" (Quelle: Mauersberger/imago-images-bilder)

Jens Spahn erwiderte, es gehe ja um die konkrete Ausgestaltung, wie etwa mit Bußgeldern. "Das gilt ja auch beim Schwarzfahren", entgegnete Slomka. Auf Twitter sind sich die Zuschauer offenbar einig: Bei dem Interview handelt es sich nicht um eine Glanzleistung von Spahn. "Unterirdischer Abgang", beschreibt ein Nutzer den Auftritt. Auch die anderen Reaktionen fallen nicht wohlwollend aus:

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Spahn bekräftigte, er sei konsequent für 2G-Regeln, also Zugang zu vielen Bereichen nur für Geimpfte und Genesene – "meinetwegen auch für das ganze Jahr 2022". Eine allgemeine Impfpflicht habe aber nicht nur rechtliche Aspekte, sondern auch gesellschaftliche, ethische, medizinische und ganz praktische, darunter die Frage, wie eine Impfpflicht eigentlich durchgesetzt und kontrolliert werden solle. In Österreich, wo im nächsten Jahr eine allgemeine Impfpflicht eingeführt werden soll, gebe es anders als in Deutschland ein Register aller Geimpften.

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Auf die Frage nach fehlendem Impfstoff in den Arztpraxen sagte Spahn, er verstehe, dass es im Alltag Frust und Wut gebe. "Dafür kann ich mich nur entschuldigen." Aber man habe genügend Impfstoff, dass in den nächsten Wochen das Ziel von 30 Millionen Impfungen erreicht werden könne. Er könne seinem Nachfolger "ein bestelltes Feld übergeben".

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Von Nina Jerzy
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