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Bund setzt auf eilige Impf-Offensive - Mahnung f├╝r Festtage

Von dpa
Aktualisiert am 16.12.2021Lesedauer: 4 Min.
Einer Person wird der Corona-Impfstoff in den Oberarm verabreicht.
Einer Person wird der Corona-Impfstoff in den Oberarm verabreicht. Mit Omikron breitet sich eine Corona-Variante international aus, die Experten zufolge einen deutlich reduzierten Impfschutz erwarten l├Ąsst. (Quelle: Michael Matthey/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Erh├Âhte Vorsicht zu Weihnachten und eiliger Nachschub f├╝r mehr Impfungen sollen Deutschland gegen die aufziehende neue Corona-Variante Omikron wappnen.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte am Donnerstag in Berlin, f├╝r eine sehr offensive Booster-Strategie als "Hauptwerkzeug" brauche man nun viel Impfstoff - und das schnell. Konkret sind vorgezogene Lieferungen von 35 Millionen Dosen des Moderna-Pr├Ąparats in Sicht. Der Pr├Ąsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, rief eindringlich zu Festtagen im kleinsten Kreis auf. "Wir alle m├╝ssen gemeinsam daf├╝r sorgen, dass Weihnachten nicht zu einem Kickstart f├╝r Omikron wird."

Lauterbach machte deutlich, dass es im Kampf gegen die jetzige Welle und die nahende, noch ansteckendere Virusvariante um einen Wettlauf mit der Zeit geht. Derzeit gebe es eine Impfgeschwindigkeit von einer Million bis 1,5 Millionen Impfungen pro Tag. "Wenn das tats├Ąchlich fortgesetzt werden k├Ânnte, dann k├Ânnten wir im Januar schon einen gro├čen Teil dieser Booster-Impfl├╝cken schlie├čen. Das w├Ąre optimal."
Er versuche, Lieferungen so weit nach vorne zu ziehen, wie es gehe.

Nach einer Inventur im Ministerium seien f├╝r das erste Quartal 2022 bisher 50 Millionen Dosen zu erwarten, der Bedarf liege gem├Ą├č der Strategie aber bei 70 Millionen Dosen, davon 50 Millionen Booster - zus├Ątzlich zu schon erreichten 23 Millionen Auffrischimpfungen (Booster). Mit den bisher erwarteten Dosen w├Ąre die Kampagne aber zu langsam und erst Ende M├Ąrz abgeschlossen, erl├Ąuterte Lauterbach. "Wir sprechen wirklich ├╝ber die fr├╝hen Wochen im n├Ąchsten Jahr."

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Lauterbach: Neue Planungen keine Kritik an Spahn

Dabei geht es auch um Sicherheitspuffer, wie der Minister erkennen lie├č: "Ich m├Âchte einfach, dass deutlich mehr Impfstoff da ist, als abgerufen wird, um zu jedem Zeitpunkt die Impfstoffbedarfe ohne Verz├Âgerung decken zu k├Ânnen." Auch mit Blick auf eine m├Âgliche allgemeine Impfpflicht solle genug vorhanden sein: "Wenn es eine solche gibt, dann muss nat├╝rlich auch der Impfstoff da sein." Lauterbach betonte, die Bestandsaufnahme und die neuen Planungen seien keine Kritik an seinem Amtsvorg├Ąnger Jens Spahn (CDU).

Konkret sollen nun 35 Millionen Dosen von Moderna fr├╝her kommen, davon 10 Millionen noch im Dezember. Mit Rum├Ąnien, Bulgarien, Portugal und Polen gibt es Verhandlungen ├╝ber kurzfristige ├ťbernahmen nicht ben├Âtigter Dosen, wie Lauterbach sagte. Die Bundesregierung hatte zudem schon angek├╝ndigt, zus├Ątzliche 80 Millionen Dosen von Biontech ├╝ber EU-Vertr├Ąge zu kaufen. Ein Teil k├Ânne eventuell im ersten Quartal kommen, sagte der Minister. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hatte hierf├╝r sowie f├╝r 12 Millionen weitere Dosen, die direkt beschafft werden sollen, rund 2,2 Milliarden Euro bewilligt.

Wieler bat alle B├╝rger, die Feiertage so zu verbringen, dass sie "nicht f├╝r das Virus ein Fest" w├╝rden. "Verbringen Sie diese Zeit wirklich nur im kleinsten, engsten Freundes- und Familienkreis." Bei Treffen mit Personen aus Risikogruppen empfahl er zus├Ątzliche Tests auch bei vollst├Ąndiger Impfung. Es gehe darum, generell Infektionen zu verhindern, damit sich Omikron nicht so schnell ausbreiten k├Ânne und die Klinken entlastet w├╝rden, ehe die Fallzahlen dann wohl wieder stiegen. In Deutschland seien bisher einige Hundert F├Ąlle mit der Variante im Meldesystem ├╝bermittelt worden, sagte der RKI-Pr├Ąsident.

Momentan l├Ąsst sich seinen Angaben zufolge noch nicht einsch├Ątzen, wie gut die Impfung vor schweren Verl├Ąufen sch├╝tzt und ob Omikron weniger oder mehr krank macht. Dadurch, dass es so extrem ansteckend sei, m├╝sse man aber "allein aus mathematischen Gr├╝nden" mit einer hohen Zahl an schweren Verl├Ąufen rechnen. Ein neuer Expertenrat der Bundesregierung will noch vor Weihnachten ├╝ber die Omikron-Situation in Deutschland beraten. Lauterbach hatte angek├╝ndigt, dies solle auch Grundlage f├╝r m├Âgliche neue politische Entscheidungen sein.

Impfungen erreichten am Mittwoch einen Tagesrekord

Zur Impfwirkung sagte Wieler: "Geimpft sein ist immer besser als nicht geimpft sein, das ist v├Âllig klar". Erste Studien wiesen aber darauf hin, dass zwei Impfungen nicht so gut vor Omikron sch├╝tzten. Eine dritte Spritze k├Ânne den Schutz wahrscheinlich deutlich erh├Âhen.

Die Impfungen erreichten am Mittwoch mit 1,496 Millionen Dosen einen Tagesrekord. Darunter waren fast 1,3 Millionen Auffrischungen und 97.400 Erstimpfungen. Bisheriger Rekordtag in der Pandemie war der 9. Juni mit 1,43 Millionen gespritzten Impfdosen. Insgesamt ist nun auch die Marke von 70,0 Prozent aller Einwohner mit vollst├Ąndigem Grundschutz erreicht. Die daf├╝r meist n├Âtige zweite Spritze haben den Angaben zufolge nun mindestens 58,2 Millionen Menschen bekommen. Eine zus├Ątzliche Booster-Spritze zur Auffrischung haben nunmehr mindestens 22,9 Millionen Menschen oder 27,6 Prozent der Bev├Âlkerung bekommen.

Der Direktor der Klinik f├╝r Kinder- und Jugendmedizin an der Universit├Ątsklinik K├Âln, J├Ârg D├Âtsch, rief Eltern dazu auf, 12- bis 17-j├Ąhrige Kinder uneingeschr├Ąnkt zu impfen. Auch 5- bis 11-J├Ąhrige k├Ânnten ohne Bedenken geimpft werden. Besonders wichtig sei dies auch in diesem Alter aber f├╝r Kinder mit Vorerkrankungen. Er betonte, dass Schulen zur Corona-Kontrolle beitragen k├Ânnten, wenn konsequent Masken getragen und weitere Schutzregeln befolgt w├╝rden.

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