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Dänemark: Wohl kein Gas mehr in Nord Stream 2


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Aus Nord Stream 2 tritt kein Gas mehr aus

Von dpa, afp
Aktualisiert am 01.10.2022Lesedauer: 2 Min.
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Ein Gasleck von Nord Stream in der Ostsee: "Wir wollen jetzt ein Joint Investigation Team bilden." (Quelle: The Swedish Coast Guard/imago images)
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Seit Beginn der Woche strömt unkontrolliert Gas aus den beiden Ostseepipelines. Eine der Leitungen in Nord Stream 2 soll mittlerweile leer sein.

Aus der beschädigten Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 tritt kein Gas mehr aus. Man sei vom Betreiber darüber informiert worden, dass sich der Druck in der Pipeline stabilisiert habe, teilte die dänische Energiebehörde am Samstagnachmittag auf Twitter mit. Auch ein Unternehmenssprecher der Betreiberfirma bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass kein Gas mehr aus der Pipeline entweiche.

Zuvor waren aus den insgesamt vier Lecks an den beiden Nord Stream-Pipelines tagelang ununterbrochen große Mengen Gas ausgetreten. Zum Austritt aus den Leitungen von Nord Stream 1 gab es zunächst keine aktuellen Informationen. Zuvor war erwartet worden, dass der Gas-Austritt an diesem Sonntag vorbei sein könnte.

EU-Staaten treffen sich zu Sicherheitsberatungen

Von den insgesamt vier Lecks befinden sich zwei in der schwedischen und zwei in der dänischen Wirtschaftszone. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen betonte nach einem Treffen am mit ihrer britischen Amtskollegin Liz Truss am Samstag, die Lecks seien kein Unfall, sondern "Sabotage von kritischer Infrastruktur".

Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen in der nächsten Woche über die Sicherheit der Infrastruktur beraten. "Die Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines ist eine Bedrohung für die EU. Wir sind entschlossen, unsere kritische Infrastruktur zu sichern", twitterte EU-Ratspräsident Charles Michel. Das Treffen soll in Prag stattfinden.

Gemeinsame Ermittlungen angekündigt

Die Bundesregierung hatte zuvor angekündigt, Dänemark und Schweden bei den Ermittlungen zu den Vorfällen zu unterstützen. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) kündigte eine gemeinsame Ermittlungsgruppe an. "Alle Hinweise sprechen für Sabotageakte an den Nord-Stream-Pipelines", sagte sie "Bild am Sonntag".

Deutschland arbeite mit Dänemark und Schweden sehr eng zusammen, um die Hintergründe aufzuklären. "Wir wollen jetzt ein Joint Investigation Team bilden – eine gemeinsame Ermittlungsgruppe nach EU-Recht, in die alle drei Staaten Ermittler entsenden."

Seekontrollen mit Polen, Dänemark und Schweden

Hier sollten Experten von Marine, Polizei und Nachrichtendiensten zusammenarbeiten. Faeser kündigte zudem See-Kontrollen mit den Nachbarländern Polen, Dänemark und Schweden an. "Wir patrouillieren eng miteinander abgestimmt auf See. Wir zeigen die maximal mögliche Präsenz", sagte sie. Dafür würden alle verfügbaren Schiffe der Bundespolizei eingesetzt. Ähnlich äußerte sie sich in der "Süddeutschen Zeitung".

Seit der Nacht zum Montag wurden insgesamt vier Lecks an den Pipelines Nord Stream 1 und 2 festgestellt. Viele Staaten gehen von Sabotage aus. Mindestens zwei Explosionen seien unter Wasser geschehen, teilten Dänemark und Schweden in einem auf Donnerstag datierten Schreiben mit. Seismologische Institute hätten eine Stärke von 2,3 und 2,1 gemessen, was "vermutlich einer Sprengladung von mehreren hundert Kilogramm" entspreche.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa und AFP
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