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Europawahl-Umfrage: SPD verliert, AfD stabil


AfD stabil
Europawahl-Umfrage: SPD verliert, Union legt zu

Von dpa
26.05.2024Lesedauer: 2 Min.
Ein beschädigtes und beschmiertes Wahlplakat der SPD in Köln: Bei einer Umfrage zur Europawahl verliert die SPD.Vergrößern des BildesEin beschädigtes und beschmiertes Wahlplakat der SPD in Köln: Bei einer Umfrage zur Europawahl verliert die SPD. (Quelle: IMAGO/Guido Schiefer/imago)
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Olaf Scholz kann die Wähler derzeit nicht für Europa begeistern, so eine neue Umfrage. Die SPD verliert, die Union gewinnt leicht.

Die SPD verliert laut einer Insa-Umfrage zur Europawahl um zwei Punkte gegenüber eine Erhebung aus dem April und liegt nun bei 14 Prozent. Die SPD gehört bislang in der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament der zweitstärksten Fraktion an. Bei der letzten Wahl 2019 erreichte die Partei 15,8 Prozent.

Die AfD hat trotz der jüngsten Turbulenzen nicht in der Wählergunst eingebüßt. Sie verzeichnet in der neuen Befragung für die "Bild am Sonntag" 17 Prozent und bleibt auf dem Wert aus dem April. Die Union legt um einen Punkt zu auf 30 Prozent. Das berichtete die "Bild am Sonntag", für die das Institut rund 1.000 Menschen online befragte.

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Die Grünen stehen unverändert bei 13 Prozent – die FDP bleibt bei 4 Prozent. Die Linke büßt einen Punkt ein und erreicht 3 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) bekommt in der Umfrage 7 Prozent. Auf die Freien Wähler entfallen unverändert 3 Prozent. Die sonstigen Parteien vereinen 9 Prozent auf sich, wenn schon an diesem Sonntag gewählt würde.

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Wirbel um AfD-Kandidat beeindruckt Wähler offenbar nicht

In Deutschland ist die Europawahl in rund zwei Wochen. Auslöser der aktuellen AfD-Krise ist ein Interview von Spitzenkandidat Maximilian Krah mit der italienischen Zeitung "La Repubblica" und der "Financial Times". Krah wurde nach der nationalsozialistischen SS gefragt. Die sogenannte Schutzstaffel Adolf Hitlers bewachte und verwaltete unter anderem die Konzentrationslager und war maßgeblich für Kriegsverbrechen verantwortlich. Bei den Nürnberger Prozessen nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie zu einer verbrecherischen Organisation erklärt. Krah sagte in dem Interview: "Ich werde nie sagen, dass jeder, der eine SS-Uniform trug, automatisch ein Verbrecher war." Daraufhin distanzierte sich unter anderem der französische Rassemblement National. Die rechte ID-Fraktion im Europäischen Parlament schloss alle AfD-Abgeordneten aus.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Die Ungenauigkeit bei der Insa-Umfrage liegt bei 3,1 Prozentpunkten.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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