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Umweltministerium gibt 100 Millionen Euro für Insekten aus

"Aktionsprogramm Insektenschutz"  

Umweltministerium gibt 100 Millionen Euro für Insekten aus

10.10.2018, 08:11 Uhr | dpa

Umweltministerium gibt 100 Millionen Euro für Insekten aus. Eine Biene auf einer Sonnenblume: Das Umweltministerium will 100 Millionen Euro für Insekten ausgeben.  (Quelle: dpa/Holger Hollemann)

Eine Biene auf einer Sonnenblume: Das Umweltministerium will 100 Millionen Euro für Insekten ausgeben. (Quelle: Holger Hollemann/dpa)

Das Insektensterben bedrohe Umwelt und Wirtschaft, sagt Umweltministerin Svenja Schulze. Heute stellt sie ein millionenschweres Programm zum Insektenschutz vor. Auch Pflanzenschutzmittel sollen verboten werden.

Das Umweltministerium will laut einem Medienbericht den Insektenschutz in Deutschland und Europa mit 100 Millionen Euro fördern. Die eine Hälfte soll demnach ab 2020 über ein gemeinsames Förderprogramm von Bund und Ländern verteilt werden, die andere soll der Bund tragen. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf den Entwurf für das "Aktionsprogramm Insektenschutz". Von dem Geld sollten 25 Millionen Euro zusätzlich in Forschung und Monitoring fließen.

Das Programm, das Ministerin Svenja Schulze (SPD) am Mittwoch in Berlin vorstellen will, bedarf noch der Zustimmung des Kabinetts. Es basiert auf den Eckpunkten der Regierung zum Insektenschutz und enthält eine Reihe von Maßnahmen, mit denen das Ministerium dem Insektensterben entgegenwirken will. So solle die Düngung von Ackerstreifen, die an wichtige Insektenlebensräume grenzen, verboten werden. In ökologisch besonders schutzbedürftigen Bereichen will das Ministerium dem Bericht zufolge Pflanzenschutzmittel verbieten. Glyphosat soll nur noch zum Einsatz kommen, "wo und soweit dies absolut nicht anders geht".

"Das Insektensterben zu stoppen, ist eine der zentralen politischen Aufgaben unserer Zeit", sagte Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) den Funke-Zeitungen. Wenn man dem nicht Einhalt gebiete, seien Landwirtschaft, Vogelwelt, Ökosysteme und Wirtschaft in Gefahr.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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