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AKK: Deutsche trauen der CDU-Chefin die Kanzlerschaft nicht zu


Aktuelle Umfragen
Deutsche trauen der CDU-Chefin die Kanzlerschaft nicht zu

Von reuters, dpa, mvl

Aktualisiert am 05.10.2019Lesedauer: 2 Min.
Annegret Kramp-Karrenbauer: Ob die CDU-Chefin auch ins Kanzleramt einziehen wird, ist ungewiss.Vergrößern des BildesAnnegret Kramp-Karrenbauer: Ob die CDU-Chefin auch ins Kanzleramt einziehen wird, ist ungewiss. (Quelle: Jens Schicke/imago-images-bilder)
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Sie ist Chefin der CDU, mittlerweile bekleidet Annegret Kramp-Karrenbauer auch das Amt der Verteidigungsministerin. Als Kanzlerin halten sie die meisten Deutschen aber für ungeeignet. Das gilt auch für Unions-Anhänger.

Die meisten Deutschen trauen einer Umfrage zufolge CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer nicht das Amt der Bundeskanzlerin zu. Knapp zwei Drittel (63 Prozent) halten Kramp-Karrenbauer nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild"-Zeitung nicht für den höchsten Regierungsposten geeignet. Elf Prozent dagegen trauen der CDU-Chefin die Aufgabe zu.

Auch bei den Wählern von CDU und CSU überwiegt der Erhebung zufolge die Skepsis gegenüber der CDU-Chefin und Verteidigungsministerin. 56 Prozent der Unionsanhänger bezweifeln die Eignung der Saarländerin. Dagegen sagten in der Umfrage 20 Prozent, sie trauten ihr das Amt zu. Die Meinungsforscher von Insa befragten für ihre Erhebung 2.058 repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte.

Auch zweite Umfrage macht wenig Hoffnung

Auch eine zweite Umfrage ist für Kramp-Karrenbauer wenig günstig. Nur 29 Prozent der von Kantar Public für die sogenannte "Spiegel"-Politikertreppe Befragten wünschen sich für sie eine "wichtige Rolle". Im Vergleich zum vergangenen Dezember – also kurz nach ihrer Wahl zur Parteivorsitzenden ist das nur noch die Hälfte.

In Relation zu fünf möglichen Kanzlerkandidaten als Nachfolger von Angela Merkel schneidet sie am schlechtesten ab. Allerdings erreichen auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), CSU-Chef Markus Söder, Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Grünen-Chef Robert Habeck keine mehrheitliche Zustimmung. Die Union will ihre Kanzlerkandidatin oder ihren Kanzlerkandidaten in einem Jahr nominieren.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters
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