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Tausende auf Demos gegen Rassismus in ganz Deutschland

Von dpa
Aktualisiert am 06.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Deutliches Zeichen: Demonstranten am Berliner Alexanderplatz am Samstag.
Deutliches Zeichen: Demonstranten am Berliner Alexanderplatz am Samstag. (Quelle: /Reuters-bilder)
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In vielen deutschen Gro├čst├Ądten haben am Samstag Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert ÔÇô aus Solidarit├Ąt mit der Bewegung in den USA. Aber werden die Corona-Regeln eingehalten?

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd haben sich am Samstag auf dem Berliner Alexanderplatz zahlreiche Menschen zu einer "stillen" Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt versammelt. Die Polizei rief dazu auf, wegen der Corona-Pandemie gen├╝gend Abstand zu halten. Angemeldet waren 1500 Teilnehmer. Die Polizei rechnete aber mit bis zu 15.000 Teilnehmern und sprach von einer friedlichen Atmosph├Ąre. Schon kurz nach Beginn war der Alexanderplatz voll. Die Polizei rief dazu auf, angrenzende Stra├čen zu nutzen.

Kritik kam indes von der Polizeigewerkschaft, die die zumindest auf Bildern ersichtlichen Verst├Â├če gegen die Mindestabst├Ąnde in der Corona-Krise bem├Ąngelte.

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Die Berliner Polizei dagegen schrieb schon kurz zuvor im Gegenteil, dass Abst├Ąnde weitestgehend eingehalten und auch auf das Tragen von Masken geachtet werde.

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Tausende auch in Frankfurt und M├╝nchen

In Frankfurt am Main versammelten sich rund 8000 Menschen. Nicht mal eine Stunde nach dem Beginn der Kundgebung sei der R├Âmerplatz bereits voll gewesen, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Weitere Teilnehmer k├Ânnten deshalb auf den nahe gelegenen Paulsplatz ausweichen. "Bisher ist alles friedlich", sagte der Sprecher am Samstagmittag. Auch die Hygiene- und Mundschutzregeln w├╝rden eingehalten.

Solidarit├Ąt auch in Frankfurt: Demonstranten mit einem Schild in Erinnerung an George Floyd.
Solidarit├Ąt auch in Frankfurt: Demonstranten mit einem Schild in Erinnerung an George Floyd. (Quelle: Kai Pfaffenbach/Reuters-bilder)

Sogar rund 25.000 Menschen sind in M├╝nchen auf die Stra├če gegangen. Die Zahl der Teilnehmer sei im Verlauf der Veranstaltung am Samstag immer weiter angestiegen, sagte ein Polizeisprecher. Anfangs waren zun├Ąchst 7000 Demonstranten am M├╝nchner K├Ânigsplatz von der Polizei gez├Ąhlt worden. Angemeldet waren 200 Menschen.

Auch in anderen bayerischen St├Ądten fanden so genannte "Silent Demos" (stille Demonstrationen) statt, darunter in N├╝rnberg und Augsburg.

Demo-Aufrufe im Internet

2000 Menschen haben dazu in D├╝sseldorf demonstriert. "Wir haben genug gesehen und zu lange nichts getan. Es ist Zeit, t├Ątig zu werden", erkl├Ąrte die 23-j├Ąhrige Sephora Bidiamba am Rande der Veranstaltung. Angemeldet waren der Polizei zufolge zuvor 2000 Menschen. Ein Sprecher der Polizei sagte, dass mehr Demonstranten auf den Stra├čen waren als erwartet.

Im Internet wurden zuvor Aufrufe zu "Silent Demos" in zahlreichen weiteren St├Ądten in Deutschland ver├Âffentlicht. "Nein zu Rassismus" und "Black Lives Matter" (Schwarze Leben z├Ąhlen), hie├č es dort.

Floyd war am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz in der US-Gro├čstadt Minneapolis gestorben. Wegen seines Todes kam es zu Protesten und teilweise auch Ausschreitungen in mehreren St├Ądten der USA. Die Demonstranten wurden aufgefordert, in schwarzer Kleidung zu erscheinen. Man wolle w├Ąhrend der Demonstration still und schweigend ("silent") an den Tod von Floyd erinnern.

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  • Tim Kummert
Von Tim Kummert
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