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Syrien-Krieg: Friedrich Merz lobt Kramp-Karrenbauer für Syrien-Vorstoß

"Wichtiges Signal"  

Friedrich Merz lobt Kramp-Karrenbauer für Syrien-Vorstoß

23.10.2019, 07:03 Uhr | AFP

 (Quelle: Reuters)
Kramp-Karrenbauer will international kontrollierte Sicherheitszone in Syrien

Die Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will mit ihrem Vorstoß die Diskussion über die Lage in Syrien anstoßen. Das sagt sie zur Idee dahinter. (Quelle: Reuters)

Anlass für die Kritik: Hier spricht Kramp-Karrenbauer über ihren Syrien-Vorstoß. (Quelle: Reuters)


Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer denkt über einen Bundeswehr-Einsatz in Syrien nach – und bekommt dafür heftige Kritik. Ausgerechnet ihr ehemaliger Konkurrent um den CDU-Chefposten ist dagegen voll des Lobes.

Für ihren Vorstoß für eine internationale Sicherheitszone in Nordsyrien hat Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) die Unterstützung von Friedrich Merz erhalten. Der Vorschlag der Ministerin sei ein wichtiges Signal, "dass wir bereit sind, außen- und sicherheitspolitisch Verantwortung zu übernehmen", sagte der CDU-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Deutschland habe viel zu lange davor zurückgeschreckt, die Initiative zu übernehmen.

"Ich finde es gut, dass jetzt ein Vorschlag auf den Tisch kommt und dass sich das Verteidigungsministerium der Sache annimmt", sagte Merz der Zeitung. Er halte es zudem für ein starkes Signal, wenn die EU-Staaten auch nach dem Brexit mit Großbritannien in der Sicherheitspolitik weiter gemeinsam auftreten. Die EU sei "seit Jahren völlig absorbiert von der Auseinandersetzung um den Brexit". Dadurch seien wichtige Zukunftsfragen in den Hintergrund geraten, kritisierte Merz.
 

 
Kramp-Karrenbauer schlägt eine international kontrollierte Sicherheitszone in Syrien unter Einbeziehung der Türkei und Russlands vor. Für den Vorschlag musste die Verteidigungsministerium viel Kritik einstecken – er war nicht mit der SPD und mit Partnerstaaten abgestimmt. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sagte am Dienstag, der Vorstoß habe "eine gewisse Irritation bei unseren Partnern" ausgelöst.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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