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FDP-Chef in Umfrage abgerutscht: Lindner so unbeliebt wie nie


FDP-Chef unbeliebter als Scholz
Lindner rutscht in Umfrage auf Tiefstwert

Von dpa
Aktualisiert am 23.02.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 0414083119Vergrößern des BildesChristian Lindner: Der FDP-Chef ist einer Umfrage zufolge so unbeliebt wie noch nie. (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/imago-images-bilder)
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Die FDP kommt zwar aus ihrem Umfragetief heraus, doch Christian Lindner rutscht ab: Eine neue Erhebung sieht den FDP-Chef so unbeliebt wie nie.

Nach Monaten des koalitionsinternen Streits um den Staatshaushalt und Hilfen für die Wirtschaft hat Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) einer aktuellen Meinungsumfrage zufolge stark an Beliebtheit eingebüßt. In der Beurteilung von Sympathie und Leistung der zehn wichtigsten Politiker auf einer Skala von plus fünf bis minus fünf rutschte der FDP-Chef im am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" auf seinen persönlichen Tiefpunkt von minus 1,3 ab. In der bisher letzten Erhebung Anfang Februar kam er noch auf minus 0,8.

Beliebtester Politiker ist weiterhin Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) mit einem unveränderten Wert von plus 1,6. Auf Platz zwei kommt NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) mit plus 0,7, auf Platz drei sein bayerischer Amtskollege und CSU-Chef Markus Söder mit minus 0,3. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kommt mit unverändert minus 1,1 auf Platz acht. Unbeliebteste Spitzenpolitikerin bleibt der Umfrage zufolge AfD-Co-Chefin Alice Weidel mit minus 2,7.

Union bleibt stärkste Kraft

Die Union bleibt weiterhin die stärkste politische Kraft in Deutschland, obwohl sie an Unterstützung verliert. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt und am Donnerstag veröffentlicht wurde. Die FDP konnte sich über der Fünf-Prozent-Hürde behaupten und erreichte 6 Prozent. Bei Umfragen anderer Institute lagen die Liberalen zuletzt zwischen 4 und 5 Prozent.

Die neu gegründete Partei Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) würde laut der Umfrage mit 7 Prozent Zustimmung den Einzug ins Parlament schaffen, sollte am Sonntag Bundestagswahl sein. Im Gegensatz dazu verliert die Linke einen Punkt und landet bei nur 3 Prozent.

Laut der Umfrage liegt die CDU/CSU bei 32 Prozent, ein Minus von 2 Prozentpunkten im Vergleich zum Vormonat. Die AfD hat ebenfalls Unterstützung verloren und steht nun bei 18 Prozent – ein Rückgang von 1,5 Punkten gegenüber dem vorherigen Monat.

Die SPD bleibt stabil als drittstärkste Kraft mit unveränderten 15 Prozent. Dahinter liegen die Grünen, die sich leicht auf 14 Prozent verbessern konnten.

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Trendbarometer sieht FDP bei fünf Prozent

Die Unterstützung für die AfD in der Bevölkerung war auch laut dem jüngsten RTL/ntv-Trendbarometer weiter gesunken. In der am Dienstag veröffentlichten Forsa-Umfrage landete die Partei nur noch bei 17 Prozent, ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Auch CDU/CSU mit 30 Prozent und das BSW der Politikerin Sahra Wagenknecht mit 4 Prozent verloren jeweils einen Prozentpunkt. Die FDP verbesserte sich dagegen von 4 auf 5 Prozent. Die Werte für die SPD (15 Prozent), die Grünen (14 Prozent), Die Linke und die Freien Wähler (je 3 Prozent) blieben im Vergleich zur Vorwoche unverändert.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Im Auftrag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" befragte das Institut für Demoskopie Allensbach vom 3. bis 15. Februar mehr als 1.000 Menschen über 18 Jahren. Das Institut für Demoskopie Allensbach gibt eine statistische Fehlerquote von plus oder minus 2 bis 3 Punkte an.

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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