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AfD-Landeschef Holm zu Spitzenkandidat für Bundestagswahl gewählt

Ohne Gegenkandidat  

AfD-Landeschef Holm zu Spitzenkandidat gewählt

26.02.2017, 16:41 Uhr | dpa

AfD-Landeschef Holm zu Spitzenkandidat für Bundestagswahl gewählt. Leif-Erik Holm führt die AfD in den Bundestagswahlkampf. (Quelle: imago/ ipon)

Leif-Erik Holm führt die AfD in den Bundestagswahlkampf. (Quelle: imago/ ipon)

Der Landesvorsitzende der AfD Mecklenburg-Vorpommerns, Leif-Erik Holm, zieht als Spitzenkandidat seiner Partei in den Bundestagswahlkampf 2017.

Der 46-Jährige erhielt am Sonntag auf einem Parteitag in Sparow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) 187 von 206 Stimmen. Einen Gegenkandidaten hatte es nicht gegeben.

Direktkandidat trifft auf Merkel

Der AfD-Landeschef tritt auch als Direktkandidat gegen Angela Merkel im Wahlkreis 15 im Norden Vorpommerns an. Die Nordost-CDU hatte Merkel am vergangenen Samstag ohne Gegenkandidaten mit 95 Prozent Zustimmung an die Spitze ihrer Landesliste zur Bundestagswahl gewählt.

Holm hatte der Bundeskanzlerin unter anderem vorgeworfen, durch ihre Flüchtlingspolitik eine Mitverantwortung für den Austritt Großbritanniens aus der EU zu tragen. Auch die Probleme in der Energiepolitik seien noch lange nicht gelöst. Die Bundesregierung habe nach dem Atomunglück in Fukushima "entgegen der Vernunft ein energiepolitisches Monstrum geschaffen."

AfD hofft auf zwei Bundestagsmandate

Den Spitzenkandidaten der Bundes-SPD Martin Schulz nannte Holm "keine Alternative". "Wenn er von sozialer Gerechtigkeit spricht, spricht er wie der Blinde von der Farbe", sagte Holm. Schulz sei auch ein Vater der Agenda 2010.

Der Hoffnungsträger der SPD hatte zuletzt Änderungen an dem Reformpaket ins Gespräch gebracht, das unter Bundeskanzler Gerhard Schröder verabschiedet worden war.

Die AfD rechnet damit, zwei bis drei Abgeordnete in den Bundestag schicken zu können. Bei der Landtagswahl im Herbst 2016 war die AfD mit 20,8 Prozent der Stimmen zweitstärkste Partei im Nordosten geworden und ist die größte Oppositionsfraktion im Landtag.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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