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Sonntagsfrage: SPD kann nach Scholz-Nominierung zum Kanzlerkandidaten zulegen

Sonntagsfrage  

SPD kann nach Scholz-Nominierung zulegen

12.08.2020, 18:45 Uhr | dpa

Sonntagsfrage: SPD kann nach Scholz-Nominierung zum Kanzlerkandidaten zulegen. Olaf Scholz: Der Finanzminister ist der Kanzlerkandidat der SPD.  (Quelle: Reuters/Fabrizio Bensch)

Olaf Scholz: Der Finanzminister ist der Kanzlerkandidat der SPD. (Quelle: Fabrizio Bensch/Reuters)

Olaf Scholz' Nominierung zum Kanzlerkandidaten bringt der SPD einen kleinen Schub. Auch persönlich kann sich der Finanzminister über Zuspruch bei den Wählern freuen. Nur einer kommt noch besser an. 

Die Umfragewerte der SPD sind nach der Nominierung ihres Kanzlerkandidaten Olaf Scholz leicht gestiegen. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würden sich 18 Prozent der Wähler für die Sozialdemokraten entscheiden – das sind zwei Prozentpunkte mehr als zuvor. 

Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag der "Bild". Bei den anderen Parteien ergeben sich demnach nur geringe Schwankungen. Die Union verliert einen halben Prozentpunkt und landet bei 36 Prozent. Die Grünen liegen bei 15 Prozent, vorher waren es 16. Die Linke kommt auf neun und die FDP auf sieben Prozent, damit gewinnen sie jeweils einen halben Prozentpunkt. Die AfD bleibt unverändert bei elf Prozent.

Scholz schneidet im direkten Vergleich gut ab 

Im direkten Vergleich mit den möglichen Kanzlerkandidaten der anderen Parteien schneidet Scholz besser ab als seine Partei. Träte Friedrich Merz für die Union an, würden sich bei einem direkten Duell 13,7 Prozent der Wähler für diesen entscheiden und 20,6 Prozent für Scholz; 13,5 Prozent der Stimmen entfielen auf Robert Habeck von den Grünen.

Auch gegen CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn läge Scholz vorne (21,9 zu 12,3; Habeck 13,7), ebenso gegen den NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (22 zu 8,9; Habeck 13,1). Gegen den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) würde Scholz demnach mit 18,2 Prozent verlieren – für Söder würden sich 26,4 Prozent entscheiden (Habeck 13).

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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