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CDU/CSU: Umfragewerte der Union sinken deutlich

Nur noch knapp vor Grünen  

Union verliert in nächster Umfrage massiv

26.03.2021, 09:42 Uhr | dpa

CDU/CSU: Umfragewerte der Union sinken deutlich. Kanzlerin Merkel und Bayerns Ministerpräsident Söder: Die Union kämpft gegen schlechte Umfragewerte. (Archivbild) (Quelle: imago images/Sven Simon)

Kanzlerin Merkel und Bayerns Ministerpräsident Söder: Die Union kämpft gegen schlechte Umfragewerte. (Archivbild) (Quelle: Sven Simon/imago images)

Die Maskenaffäre wirkt sich weiter auf die Umfragewerte der Union aus: Laut Politbarometer rauscht die Beliebtheit in den Keller. Das wirkt sich mittlerweile auch auf mögliche Koalitionen nach der Bundestagswahl aus.

Die Union verliert in einer weiteren Umfrage deutlich an Zustimmung. Wie aus dem am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" der Forschungsgruppe Wahlen hervorgeht, kämen CDU und CSU im Falle einer Bundestagswahl an diesem Sonntag nur noch auf 28 Prozent – ein Minus von sieben Prozentpunkten im Vergleich zum Vormonat.

Die Grünen legen dagegen vier Prozentpunkte zu und kommen jetzt auf 23 Prozent. Jeweils zwei Prozentpunkte gewinnen AfD (12 Prozent) und FDP (9 Prozent). Für die SPD geht es einen Prozentpunkt auf jetzt 15 Prozent nach unten, die Linke bleibt unverändert bei 7 Prozent.

Nach diesem Stand hätte eine Koalition aus Union und Grünen eine Mehrheit, die große Koalition aus Union und SPD ebenso wenig wie Grün-Rot-Gelb und Grün-Rot-Rot. Auch in anderen Umfragen ist die Union in der Wählergunst stark gesunken: Bei einer Forsa-Umfrage am Mittwoch rauschten CDU/CSU sogar auf 26 Prozent hinunter.

 (Quelle: t-online/Heike Aßmann) (Quelle: t-online/Heike Aßmann)

Die sogenannte Maskenaffäre hat die Unionsparteien in eine tiefe Krise gestürzt. Auch der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel erhielt eine Provision für ein Maskengeschäft. Er trat inzwischen aus der CDU aus und gab sein Bundestagsmandat zurück.

CDU und CSU wollen wegen der Affäre nun die Transparenzregeln für Abgeordnete verschärfen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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