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"Unter der G├╝rtellinie" ÔÇô Blogger veralbert FDP-General

Von Charlotte Zink

Aktualisiert am 27.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Sascha Lobo (Archivbild): Der Auto ├╝bte in der j├╝ngsten Lanz-Sendung scharfe Kritik an der FDP.
Sascha Lobo (Archivbild): Der Auto ├╝bte in der j├╝ngsten Lanz-Sendung scharfe Kritik an der FDP. (Quelle: teutopress/imago-images-bilder)
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Der frisch gebackene Generalsekret├Ąr der FDP, Bijan Djir-Sarai, sprach bei "Markus Lanz" ├╝ber das Umfragetief und andere Herausforderungen der Liberalen. Seine Erkl├Ąrungen ernteten an so mancher Stelle Widerspruch.

Seit der Bundestagswahl hat die FDP gleich drei Schlappen erlebt: Bei Landtagswahlen im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen b├╝├čten die Liberalen deutlich an W├Ąhlerstimmen ein und verpassten bei der Saarland-Wahl sogar den Einzug in den Landtag. Markus Lanz wollte am Donnerstagabend von FDP-Generalsekret├Ąr Bijan Djir-Sarai wissen, wie er die negative Entwicklung erkl├Ąre.

G├Ąsteliste

  • Bijan Djir-Sarai, FDP-Generalsekret├Ąr
  • Ulrike Herrmann, "taz"-Redakteurin
  • Sascha Lobo, Autor und Blogger
  • Prof. Mojib Latif, Meteorologe

├ťber die Wahl in seinem Heimat-Bundesland NRW sagte Djir-Sarai, dass es seiner Partei mit Blick auf politische Entscheidungen nicht gelungen sei aufzuzeigen, "wo die Handschrift der FDP" war. Erfolge seien deswegen bei anderen Parteien verbucht worden. Auch verwies der Generalsekret├Ąr darauf, dass Christian Lindner nicht mehr als Spitzenkandidat in NRW angetreten sei.

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Gegenwind bei seiner Analyse bekam Djir-Sarai von "taz"-Redakteurin Ulrike Herrmann. Seine Erkl├Ąrung "funktioniert nicht", stellte die fest. Viel eher habe das Umfragetief der FDP "strukturelle Ursachen".

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Hermann: FDP hat "die Alten" als W├Ąhler verloren

Konkret h├Ątten die Liberalen Herrmann zufolge "die Alten" als W├Ąhler verloren, weil sie in den inflationsbedingten Entlastungspaketen au├čen vor gelassen worden seien. Dar├╝ber hinaus werde die FDP nicht von Frauen, Senioren oder Beamten gew├Ąhlt, sondern in erster Linie von jungen, gut verdienenden M├Ąnnern. Auch die orientierten sich laut Herrmann jedoch zunehmend in Richtung Gr├╝ne und CDU um, so Herrmann.

Ihrer Analyse stimmte Djir-Sarai im Hinblick auf den Verlust ├Ąlterer W├Ąhler zu. Auch dass es beim Thema Frauen f├╝r seine Partei "einiges" zu tun gebe, gestand er offen ein. Deswegen habe er sich das Ziel gesetzt, in seiner Rolle als Generalsekret├Ąr Diversit├Ąt voranzutreiben. Er gab an, f├╝r die n├Ąchste FDP-Bundestagsfraktion einen Frauenanteil von ├╝ber 40 Prozent anzustreben. Derzeit liegt dieser bei 24 Prozent, wie Herrmann erkl├Ąrte.

Bijan Djir-Sarai (Archivbild): Der FDP-Generalsekret├Ąr geriet in der j├╝ngsten Lanz-Sendung unter Beschuss.
Bijan Djir-Sarai (Archivbild): Der FDP-Generalsekret├Ąr geriet in der j├╝ngsten Lanz-Sendung unter Beschuss. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago-images-bilder)

Lobo: Was ist eigentlich mit Strack-Zimmermann?

Eine Liberale, die in der Sendung immer wieder erw├Ąhnt wurde, ist die Vorsitzende des Bundestagsverteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Sie sei sowohl im Seniorenalter als auch eine Frau und h├Ątte deswegen doch eigentlich einen "tollen Posten" in der Regierung bekommen k├Ânnen, erkl├Ąrte Autor Sascha Lobo.

Aufgrund der Tatsache, dass ihre Aussagen zum Ukrainekrieg ├╝berdurchschnittlich kompetent seien, dringe Strack-Zimmermanns Meinung "nach au├čen" durch. Generell falle die FDP aber eher nicht durch positive Kommunikation auf, so Lobo weiter. Anders als Djir-Sarai war er der Meinung, dass die schlechten Landtagswahlergebnisse "auf Bundesebene hergestellt" wurden.

Doch nicht nur sinkende Umfragewerte bereiten der FDP derzeit Kopfzerbrechen. J├╝ngst warf der polnische Pr├Ąsident Andrzej Duda der Bundesregierung "Wortbruch" hinsichtlich des Ringtauschs von Waffen f├╝r den Ukrainekrieg vor. "Wie kommt der Mann darauf?", wollte Lanz von Djir-Sarai wissen.

FDP-Generalsekret├Ąr erfuhr von Dudas Vorwurf aus der Presse

"Offensichtlich gab es hier eine Vereinbarung", so der Generalsekret├Ąr. Er habe von dem Vorfall "aus der Presse" erfahren. Bei Lanz sorgte diese Antwort f├╝r Irritation. "Sie sind schon noch in der FDP und Teil der Bundesregierung?", wollte er wissen. "Selbstverst├Ąndlich", erkl├Ąrte Djir-Sarai, aber es gebe im Verteidigungsministerium und im Kanzleramt ja auch "Pers├Ânlichkeiten, die nicht ein Parteibuch der FDP haben".

Der Bundestag habe einen Beschluss zu dem Thema schwere Waffen gefasst, so der FDP-Mann. "Anschlie├čend geht man davon aus, dass die Prozesse dann stattfinden", so Djir-Sarai. Die Meldung ├╝ber die ausstehenden Lieferungen an Polen sowie deren Unmut habe ihn deswegen ├╝berrascht.

In Polen gebe es offenkundig die Erwartung, f├╝r Waffenlieferungen an die Ukraine umgehend modernes Milit├Ąrger├Ąt aus Deutschland zu bekommen, wie Herrmann bei Lanz erkl├Ąrte. Sie war auch der Meinung, dass es sich die FDP zun├Ąchst zur Aufgabe machen solle zu pr├╝fen, ob tats├Ąchlich ein "Wortbruch" vorliege, anstatt "sich auf Basis einseitig rezipierter Presseartikel in Fernsehsendungen zu setzen".

Djir-Sarai: "Ich wusste ja, dass der Abend hart wird"

Trotz aller Ernsthaftigkeit wurde es am Donnerstag zwischendurch auch humorvoll bei "Markus Lanz": Als es darum ging, dass die FDP oft eine regierungsinterne Oppositionsposition einnehme, verwies Lobo darauf, dass die CSU das, w├Ąhrend ihrer Regierungszeit, auch getan habe.

"Ich wusste ja, dass der Abend hart wird, aber nicht, dass er so hart wird, dass man die FDP schon mit der CSU vergleicht", so Djir-Sarais Reaktion. Das sei "unter der G├╝rtellinie" gewesen, r├Ąumte Lobo prompt ein und f├╝gte hinzu, f├╝r den Vergleich wolle er sich "ausdr├╝cklich entschuldigen".

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