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Jetzt Ă€ußern sich Löw und die DFB-Spitze

Aktualisiert am 22.10.2021Lesedauer: 4 Min.
DFB-PrĂ€sident Reinhard Grindel (l.) mit Bundestrainer Joachim Löw, hier bei der WM-Qualifikation in NĂŒrnberg gegen San Marino. Grindel hatte sich bereits zu Löw bekannt, der Bundestrainer entschied sich nun auch zum Weitermachen.
DFB-PrĂ€sident Reinhard Grindel (l.) mit Bundestrainer Joachim Löw, hier bei der WM-Qualifikation in NĂŒrnberg gegen San Marino. Grindel hatte sich bereits zu Löw bekannt, der Bundestrainer entschied sich nun auch zum Weitermachen. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Es war die große Frage nach dem peinlichen Vorrunden-Aus in Russland: Macht Löw als Nationaltrainer weiter? Nun hat er eine Entscheidung ĂŒber seine Zukunft gefĂ€llt.

Joachim Löw ließ die Fußball-Nation sechs Tage lang zappeln, nun steigt weißer Rauch auf: Der 58-JĂ€hrige bleibt trotz des historischen deutschen WM-Desasters Bundestrainer und wird den Neuaufbau der Nationalmannschaft anleiten. Das berichteten zunĂ€chst "Bild" und "Sport Bild". Vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) gibt es mittlerweile eine BestĂ€tigung in Form einer Stellungnahme.


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Löw: "Bin dankbar fĂŒr das Vertrauen"

PrĂ€sident Reinhard Grindel wird darin so zitiert: „Wir hatten einen sehr offenen und vertrauensvollen Austausch, in dem wir viele Punkte angesprochen haben. Wir sind alle der festen Überzeugung, dass wir mit Jogi Löw einen Bundestrainer haben, der sehr genau analysieren, die richtigen Schritte einleiten und unsere Mannschaft zurĂŒck in die Erfolgsspur fĂŒhren wird." Verbunden sei das mit einem klaren Auftrag: "Der Bundestrainer und Oliver Bierhoff sollen sich jetzt die notwendige Zeit nehmen, um das Turnier sportlich aufzuarbeiten und dem PrĂ€sidium vor dem LĂ€nderspiel am 6. September gegen Frankreich, in dem wir in der Nations League gleich gefordert sind, eine umfangreiche Analyse vorzustellen."

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Löw sagt dazu: „Ich bin sehr dankbar fĂŒr das Vertrauen, das der DFB weiterhin geschlossen in mich setzt. Es war mir wichtig, nach ein paar Tagen, in denen ich mir viele Gedanken gemacht habe, persönlich mit der DFB-Spitze zusammenzukommen. Auch meine EnttĂ€uschung ist nach wie vor riesig. Aber ich möchte nun auch mit ganzem Einsatz den Neuaufbau gestalten. Ich werde gemeinsam mit meinem Team analysieren, GesprĂ€che fĂŒhren und zum Start der neuen Saison die richtigen SchlĂŒsse ziehen.“

Damit ist Fakt: Löw hat nun riesige Baustellen, die er schließen muss. Die wohl grĂ¶ĂŸte ist der Umbau des Kaders. Die meisten der nach der WM umstrittenen Spieler haben angekĂŒndigt, ihre Karrieren in der Nationalelf fortfĂŒhren zu wollen: Manuel Neuer, JĂ©rĂŽme Boateng, Sami Khedira oder Mats Hummels. Nur bei Toni Kroos und Mesut Özil steht noch eine Entscheidung aus. Mario Gomez wird wohl keine Rolle mehr spielen. Da ein Umbruch nach dem Desaster unumgĂ€nglich ist, wird der Bundestrainer einigen Spielern mitteilen mĂŒssen, dass ihre Zeit im DFB-Team vorbei ist.

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"Es braucht klare VerÀnderungen"

Wie kam es zu der Entscheidung? Löw hatte sich nach dem erstmaligen Vorrunden-Aus in der 84-jĂ€hrigen WM-Geschichte des DFB-Teams zunĂ€chst Bedenkzeit erbeten. Er wolle sich als Trainer hinterfragen, teilte er nach der RĂŒckkehr aus Russland mit – und das tat er, beginnend mit der Heimkehr nach Freiburg am vergangenen Donnerstag, einen Tag nach dem blamablen 0:2 gegen SĂŒdkorea.

Die Diskussionen um die Zukunft hatten bereits in der Nacht nach dem Aus begonnen, auf dem viel zu frĂŒhen Heimflug wurden sie fortgesetzt. Löw, DFB-PrĂ€sident Reinhard Grindel und Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff steckten die Köpfe zusammen, die entscheidende Erkenntnis: "Es braucht tief greifende Maßnahmen, es braucht klare VerĂ€nderungen", sagte Löw. Diese VerĂ€nderungen soll er nun federfĂŒhrend herbeifĂŒhren.

Bericht ĂŒber VorwĂŒrfe aus "Spielerkreisen"

Der RĂŒckendeckung durch den DFB kann er sich sicher sein: Das PrĂ€sidium um Chef Grindel hatte sich am Freitag in einer Telefonkonferenz einhellig fĂŒr Löw ausgesprochen, der seinen Vertrag kurz vor der WM bis 2022 verlĂ€ngert hatte. Löw sei der geeignete Mann fĂŒr den Neuaufbau, hieß es vom Verband.

Ein Bericht der "FAZ" nĂ€hrte daran aber massive Zweifel. Vor allem die Sorglosigkeit der Verantwortlichen um Löw und Bierhoff hĂ€tten zum WM-Desaster gefĂŒhrt, hieß es dort aus "Spielerkreisen" und von zwei "erfahrenen Kennern der sportlichen und organisatorischen VerhĂ€ltnisse in der Nationalmannschaft und beim DFB". Löw habe den Leistungsgedanken ausgehebelt, was zur Spaltung der Mannschaft in Etablierte und Junge beigetragen habe.

Bei der WM ließ sich die Nationalelf ĂŒberrumpeln

Löw hatte das Amt nach dem SommermĂ€rchen 2006 von Teamchef JĂŒrgen Klinsmann ĂŒbernommen. Bei allen großen Turnieren fĂŒhrte er die DFB-Auswahl danach mindestens ins Halbfinale – bis zur WM in Russland. Höhepunkt seiner Amtszeit war der Gewinn des WM-Titels 2014 in Brasilien. Im vergangenen Jahr fĂŒhrte er eine bessere B-Elf zum Confed-Cup-Sieg.

Doch bei der diesjĂ€hrigen WM scheiterte seine hoch gehandelte Mannschaft klĂ€glich. Die LeistungstrĂ€ger, auf die Löw in erster Linie gesetzt hatte, waren außer Form, im Team knirschte es. Beim Fehlstart gegen Mexiko (0:1) wurden zudem taktische Fehler deutlich. Löw und sein Trainerstab waren von der Spielweise der Mexikaner ĂŒberrumpelt worden.

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Jetzt sind unbequeme Maßnahmen gefragt

Beim Last-Minute-Sieg gegen Schweden (2:1) ĂŒberraschte Löw mit fĂŒr ihn ungewohnten Wechseln. So verzichtete er auf die eigentlich "Unverzichtbaren" – Mesut Özil und Sami Khedira – unbequeme Maßnahmen, die beim Neuaufbau abermals gefragt sein werden. Von den neun Weltmeistern, die Löw mit ins unpopulĂ€re WM-Quartier nach Watutinki genommen hatte, wĂ€ren 2022 in Katar nur Julian Draxler und Matthias Ginter noch unter 30 Jahre alt.

Löw hatte bereits vor dem WM-Crash eine Vision fĂŒr die Mannschaft der Zukunft entwickelt – auch deshalb verlĂ€ngerte er kurz vor der WM seinen Vertrag. "In vier Jahren sind Spieler wie Kimmich, Werner, SanĂ©, SĂŒle, Brandt und Goretzka auf dem Zenit ihres Könnens. Das ist fĂŒr mich spannend und eine reizvolle Aufgabe", sagte er im SID-Interview.

Der Bundestrainer glaubt offensichtlich an eine neue "Goldene Generation" – und auch daran, dass er auch sie auf den Gipfel fĂŒhren kann.

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