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85 Millionen Euro Steuerbetrug: Polizei nimmt Verdächtigen fest


Ermittlungen: So konnten Betrüger Millionen erbeuten

Von dpa
27.11.2023Lesedauer: 1 Min.
Die Europäische Staatsanwaltschaft (Eppo): Die Ermittler deckten einen Millionenbetrug auf.Vergrößern des BildesDie Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO): Die Ermittler deckten einen Millionenbetrug auf. (Quelle: Horst Galuschka/imago images)
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85 Millionen Euro Schaden sollen Betrüger durch ein komplexes Schema erbeutet haben. Ermittler legten ihnen nun das Handwerk.

Ermittler der Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) in Hamburg haben in europaweiter Zusammenarbeit einen mutmaßlichen Steuerbetrug in Millionenhöhe aufgedeckt. Bei 59 Durchsuchungen in insgesamt acht Ländern wurde vor wenigen Tagen ein Mann festgenommen, teilt die Behörde am Montag mit. Ihm wird vorgeworfen, einer der führenden Köpfe einer kriminellen Gruppe zu sein. Konkret geht es um mutmaßlichen Mehrwertsteuerbetrug, der zu einem Schaden von geschätzt 85 Millionen Euro geführt haben soll.

An den Ermittlungen waren den Angaben zufolge Steuerfahnder aus Nürnberg, Hamburg, Oldenburg, Braunschweig und Konstanz sowie das Landeskriminalamt Düsseldorf und die Polizeipräsidien Dortmund und Düsseldorf beteiligt. So soll ein als mutmaßlicher Komplize verdächtigter Manager eines Unternehmens in Dortmund die Hauptverdächtigen unterstützt haben. Zur Gesamtzahl der Verdächtigen machten die Ermittler keine Angaben.

So funktioniert die Betrugsmasche

Auch in Dänemark, Frankreich, Ungarn, Litauen, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz wurde unter dem Codenamen "Goliath" ermittelt. Dabei seien 1800 Airpods, Bargeld, zwei Luxusautos und eine Luxusuhr beschlagnahmt worden.

Die mutmaßliche Tätergruppe wird verdächtigt, einen Millionenbetrug durch ein sogenanntes Mehrwertsteuer-Karussell durchzuführen. Die Verdächtigen gründeten den Ermittlungen zufolge Unternehmen in verschiedenen Ländern, wovon manche verschwunden seien, ohne Steuern zu zahlen. Anschließend forderten andere Unternehmen in der Betrugskette zu Unrecht Steuern von Behörden zurück.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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