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Selenskyj warnt vor Zwangsrekrutierung durch Russland

Von dpa, reuters
24.09.2022Lesedauer: 4 Min.
Der ukrainische Präsident bei seinem Besuch in Isjum am Mittwoch: Selenskyj war seinem Sprecher zufolge in einen Unfall verwickelt.
Der ukrainische Präsident bei einem Besuch in Isjum vor wenigen Tagen. (Quelle: Ukrainian Presidential Press Office/dpa)
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Der ukrainische Präsident Selenskyj ruft Bewohner der besetzten Gebiete auf, sich vor russischen Rekrutierern zu verstecken. Die USA erwägen neue Sanktionen. Ein Überblick.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Bürger in den besetzten Gebieten vor der Mobilmachung durch das russische Militär gewarnt. "Verstecken Sie sich auf jeden Fall vor der russischen Mobilisierung. Vermeiden Sie Einberufungen", sagte Selenskyj am Freitag in seiner täglichen Videoansprache. Wer schon von der russischen Armee eingezogen worden sei, solle deren Aktivitäten sabotieren und an Kiew melden, um dann so schnell wie möglich zu fliehen, fügte der 44-Jährige hinzu.

Seinen Angaben nach hat die ukrainische Armee seit Beginn ihrer Offensive 9.000 Quadratkilometer zurückerobert und 400 Ortschaften befreit. Dies sei auch dank der Hilfe der örtlichen Bevölkerung gelungen, hob er hervor.

Ukraine-Krieg Karte

Bericht: 1,2 Millionen Russen sollen eingezogen werden

Einem Medienbericht zufolge sollen für die russische Mobilmachung 1,2 Millionen Wehrpflichtige eingezogen werden. Das berichtet das russische Nachrichtenportal "Meduza" und beruft sich auf Quellen aus dem Regierungsumfeld. In Moskau will der Kreml demnach lediglich 16.000 Menschen mobilisieren. In St. Petersburg sollen etwa 3.200 Soldaten rekrutiert werden. Lesen Sie hier mehr dazu.

Der Kreml verfolge dem Bericht zufolge das Ziel, die Einberufungen in den Metropolen des Landes möglichst zu minimieren. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig bestätigen. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte zuvor Berichte über hohe Einberufungszahlen als Lüge bezeichnet. Nach offiziellen Angaben sollen im Zuge der Teilmobilisierung 300.000 Mann einberufen werden.

USA bereit für weitere Sanktionen im Falle von Annexionen

Die US-Regierung ist bereit, zusätzliche wirtschaftliche Strafen gegen Russland zu verhängen, falls Moskau weitere Teile der Ukraine annektieren wolle. Dies sagte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, am Freitag vor Journalisten. US-Präsident Joe Biden teilte mit, Russlands Referenden seien ein Vorwand, um Teile der Ukraine zu annektieren. Dies sei eine eklatante Verletzung des Völkerrechts einschließlich der UN-Charta. "Die Vereinigten Staaten werden ukrainisches Territorium niemals als etwas anderes als einen Teil der Ukraine anerkennen", heißt es in der Mitteilung.

Nach Drohnenabschuss: Ukraine schränkt Beziehungen zu Iran ein

Die Ukraine schränkt ihre diplomatischen Beziehungen zum Iran ein. Die Lieferung iranischer Waffen an Russland zur Führung eines Krieges gegen die Ukraine sei ein unfreundlicher Akt, der den Beziehungen zwischen beiden Ländern einen schweren Schlag versetze, erklärt das Außenministerium. Die Ukraine werde daher die Zahl der diplomatischen Mitarbeiter der iranischen Botschaft in Kiew erheblich reduzieren und dem Botschafter die Akkreditierung entziehen. Zuvor hatte die Ukraine erklärt, sie habe vier unbemannte "Kamikaze"-Drohnen aus iranischer Produktion abgeschossen, die Russland eingesetzt habe. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, der Iran verletze die ukrainische Souveränität und seine Bürger.

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Tschetschenischer Machthaber beschimpft Kriegsdienstverweigerer

Tschetscheniens Machthaber Ramsan Kadyrow hat Russen, die nicht am Krieg gegen die Ukraine teilnehmen wollen, als Feiglinge beschimpft. "Weißt Du, Du bist nichts weiter als ein Feigling, Verräter und Mensch zweiter Klasse", wandte er sich am Freitag auf seinem Telegram-Kanal an Kriegsdienstverweigerer. Verweigerungsgründe wie Ablehnung von Krieg, Gewalt oder der politischen Führung Russlands seien nur Ausreden, meinte Kadyrow. Am Mittwoch hatte Kremlchef Wladimir Putin eine Teilmobilmachung verkündet. Viele Russen im wehrfähigen Alter verließen daraufhin das Land.

Treffen zwischen Baerbock und Lawrow geplatzt

Ein anvisiertes Treffen zwischen Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und dem russischen Chefdiplomaten Sergej Lawrow in New York ist geplatzt. "Nachdem sie ihre Anfragen zu Verhandlungen mit Sergej Lawrow am Rande der UN-Vollversammlung gestellt und von der russischen Seite einen Terminvorschlag bekommen haben, sind die EU-Delegationen vom Radar verschwunden", kritisierte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Freitag auf ihrem Telegram-Kanal.

Dabei bezog sich die 46-Jährige offenbar auch auf ein angebahntes Gespräch zwischen Baerbock und Lawrow. Im Vorfeld der Generaldebatte in New York habe es Kontakte zwischen den Delegationen vor Ort gegeben. Es sei um die Möglichkeit eines Gespräch von Baerbock mit ihrem russischen Amtskollegen zur Sicherheit des Atomkraftwerks Saporischschja gegangen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dazu aus diplomatischen Kreisen. Das Treffen kam nicht zustande. Lesen Sie hier mehr.

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G7-Chefs verurteilen Scheinreferenden

Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) haben die Scheinreferenden in den russisch besetzten Gebieten in der Ukraine aufs Schärfste verurteilt. Zudem drückten sie ihr Bedauern über die Teilmobilisierung der Streitkräfte in Russland aus. Die Scheinreferenden dienten als "falscher Vorwand", um den Status von souveränem ukrainischem Territorium zu verändern, das russischer Aggression zum Opfer gefallen sei, erklärten sie am Freitag. "Diese Aktionen sind ein klarer Bruch der Charta der Vereinten Nationen und des internationalen Rechts", hieß es weiter.

Was heute ansteht

Bei der UN-Generaldebatte in New York spricht am Samstag der russische Außenminister Sergej Lawrow. Die Rede vor der UN-Vollversammlung wird vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine mit besonderer Spannung erwartet. Lawrow hatte bereits am Donnerstag eine Rede vor dem UN-Sicherheitsrat gehalten, dabei schwere Vorwürfe gegen die Ukraine erhoben - und den Saal nach seiner Rede verlassen. Am Samstag wird vor der UN-Vollversammlung auch der chinesische Außenminister Wang Yi sprechen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters
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