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Ukraine-Krieg | Nachtzusammenfassung: Schwere Gefechte in Donezk


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Selenskyj: "Situation im Donbass ist sehr schwierig"

Von dpa, reuters
Aktualisiert am 09.10.2022Lesedauer: 3 Min.
Wolodymyr Selenskyj hat sich erneut mit der Militärführung beraten.
Wolodymyr Selenskyj erklärt, dass ukrainische Truppen bei Bachmut in schwere Kämpfe verwickelt seien. (Quelle: IMAGO/Ukrainian Presidential Press Off)
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Der ukrainische Präsident Selenskyj berichtet von schweren Kämpfen nahe der Stadt Bachmut. In Saporischschja ist offenbar eine Rakete in ein Wohnhaus eingeschlagen. Ein Überblick.

Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geht der Vormarsch der ukrainischen Truppen im Osten und Süden weiter. Allerdings machte er keine Angaben zu neuen Eroberungen. Stattdessen hob der Staatschef mit dem Gebiet Donezk einen Frontabschnitt gesondert hervor, an dem die Russen zuletzt Erfolge vermeldet hatten.

Im Raum Bachmut werde sehr hart gekämpft, räumte der 44-Jährige ein. "Wir halten unsere Stellungen im Donbass, insbesondere in Richtung Bachmut, wo es jetzt sehr, sehr schwierig ist", sagt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner nächtlichen Videoansprache. Die Kleinstadt Bachmut gilt als wichtiger Pfeiler im Verteidigungsbollwerk um den von Kiew kontrollierten Großraum Slowjansk-Kramatorsk im Gebiet Donezk.

Eine Beteiligung seiner Untergebenen an der Explosion auf der Krim-Brücke hat der Staatschef offen gelassen. In der Ukraine sei es großteils sonnig und warm gewesen, "auf der Krim leider bewölkt, obwohl auch dort warm", sagte er in seiner täglichen Videoansprache in Anspielung auf die morgendliche Detonation an der Brücke. Näher ging er auf den Vorfall nicht ein.

Allerdings forderte er anschließend einmal mehr die Russen zur Aufgabe und Flucht auf. Das sei ihre beste Option, um am Leben zu bleiben, so Selenskyj. Es werde eine Zukunft ohne Besatzer geben in der Ukraine. "Auf unserem ganzen Territorium, insbesondere auf der Krim", sagte er. Die für Russland strategisch und symbolisch wichtige Krim-Brücke war am frühen Samstagmorgen von einer schweren Explosion erschüttert worden. Videos zeigen große Zerstörungen. Die genauen Hintergründe sind noch unklar.

(Quelle: Infografik: Heike Aßmann)

Saporischschja weiter unter Raketenbeschuss

Eine russische Rakete traf nach Angaben eines Beamten in Saporischschja am späten Samstag ein Gebäude. Unabhängig davon erklären Offizielle, dass die Zahl der Todesopfer des russischen Raketenangriffs auf die Stadt am Donnerstag auf 18 gestiegen ist. Am Samstag hatten ukrainische Behörden die Zahl der Toten bereits auf 14 korrigiert.

Die von ukrainischen Einheiten kontrollierte Stadt Saporischschja liegt in der gleichnamigen Region, in welcher sich auch das von Russland besetzte Atomkraftwerk Saporischschja befindet. Moskau hatte die Region in dieser Woche annektiert, obwohl sie nicht vollständig unter Kontrolle der russischen Truppen steht. Per Dekret hatte Russlands Präsident Wladimir Putin auch das Akw am Mittwoch unter russische Verwaltung gestellt.

Rettungskräfte arbeiten am Einsatzort eines durch Beschuss beschädigten Gebäudes in Saporischschja.
Rettungskräfte arbeiten am Einsatzort eines durch Beschuss beschädigten Gebäudes in Saporischschja. (Quelle: -/Ukrinform/dpa/dpa-bilder)

Evakuierung von Cherson in Planung

Unter dem Druck ukrainischer Gegenoffensiven bereiten die russischen Besatzer in dem von Moskau annektierten südukrainischen Gebiet Cherson die Evakuierung von Zehntausenden Zivilisten vor. Unter anderem seien die russischen Regionen Krasnodar und Stawropol zur Aufnahme von Kindern und Erwachsenen bereit, schrieb der Besatzungschef von Cherson, Wladimir Saldo, am Samstag in seinem Telegram-Kanal.

Ein anderer Besatzungsvertreter, Kirill Stremoussow, räumte im russischen Staatsfernsehen ein, seine Verwaltung stelle sich auf "eine schwierige Zeit" ein. Zugleich sprach er mit Blick auf die geplanten Evakuierungen von "Erholungs-Einladungen" russischer Regionen an Kinder, Eltern und Ältere.

Wirtschaftsleistung der Ukraine schrumpft stark

Die Wirtschaftsleistung in der Ukraine ist offiziellen Angaben zufolge in den ersten neun Monaten 2022 um rund 30 Prozent geschrumpft, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Hauptgrund für den Rückgang sei der russische Einmarsch, teilt das ukrainische Wirtschaftsministerium mit. Außerdem habe schlechtes Wetter im September die Ernte verlangsamt. Negativ hätten sich auch Stromunterbrechungen wegen des Beschusses des Atomkraftwerks in Saporischschja ausgewirkt.

Die ukrainische Zentralbank geht nach früheren Angaben davon aus, dass die Wirtschaftsleistung nach einem Einbruch um ein Drittel 2022 im nächsten Jahr zwischen fünf und sechs Prozent zulegen wird.

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Röttgen: Nicht von Putin einschüchtern lassen

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat davor gewarnt, sich von den Atomdrohungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin einschüchtern zu lassen. "Wenn wir uns von Putin einmal erpressen lassen, dann sind wir dauerhaft geliefert", sagte Röttgen den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die glaubhafte Abschreckung gegenüber Putins Drohungen bleibe entscheidend dafür, eine weitere Eskalation zu verhindern. Dafür seien die USA "ebenso unverzichtbar wie vorbereitet".

Der CDU-Politiker rief dazu auf, "einen kühlen Kopf zu bewahren und sich strikt and die Fakten zu halten". Dazu zähle, dass Putin den Krieg weiterführen wolle. "Als Teil dieses Krieges versucht er, uns Angst zu machen."

Seit Beginn von Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine hatte Russlands Präsident Putin mehrfach indirekt mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters
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  • Arno Wölk
Von Arno Wölk
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