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Gutes Salz kaufen: Die besten Salze aus aller Welt

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Gutes Salz: Die besten Salze aus aller Welt

30.01.2019, 22:02 Uhr | t-online.de

Am Anfang jeden guten Essens steht die Würze. Immer mehr Feinschmecker verwenden dafür besondere Salze, oft mit Mineralien angereichert oder weniger scharf. Dutzende verschiedene Salz-Sorten sind mittlerweile erhältlich. Wir erklären die Unterschiede und stellen die besten Salze vor.

Salze kaufen: Gutes Salz aus aller Welt

Gourmet-Experten empfehlen unter anderem das australische Murray-River-Salz. Das Becken des Murray River hat eine geringe Niederschlagsmenge und einen hohen Verdunstungsgrad, weswegen das Grundwasser seit Jahrhunderten eine besonders hohe Salzkonzentration aufweist.

Für das Murray-River-Salz wird die Sole aus unterirdischen Kavernen an die Oberfläche gepumpt und dort von der Sonne getrocknet. Es enthält viele Mineralien und ist besonders elegant, fein und kaum verunreinigt. Einem roten Karotin-Pigment, das aus einer salztoleranten Alge stammt, verdankt das Murray River Salt seine schöne Farbe.

Murray-River-Salz passt gut zu Steaks oder Grillgemüse.

  • 250 g pinke Sole-Salzflocken aus dem Murray-River in Australien
  • sehr mild im Geschmack
  • mit besonders hohen Magnesium- und Calcium-Anteil
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Genießer mit einem Faible für Farben dürften Hawaii-Salz lieben. Es wird mit bis zu 80 verschiedenen Mineralien und Spurenelementen veredelt und kommt in Rot, Schwarz oder Grün auf den Tisch. Die schwarze Variante bekommt ihre Farbe durch Aktivkohle, die auch für einen leicht nussigen Geschmack sorgt. Außerdem soll das Salz eine antioxidative Wirkung haben und verdauungsfördernd sein.

Hawaii-Salz passt gut zu gebratenem oder gegrilltem Fleisch sowie Meeresfrüchten.

  • 125g schwarzes Meersalz
  • versetzt mit Aktivkohle, Kurkuma und Taro Pulver
  • Körnung: 1-2 mm
  • mit einer kräftigen Note
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Die Königin der Salze ist wohl das französische "Fleur de Sel" – die "Blume des Salzes". Der Name verdankt sich dem Herstellungsprozess: Wasser wird in Becken getrocknet, an der Wasseroberfläche flockt zuerst eine zarte Salzblume, die mit einer Kelle abgeschöpft wird.

Echtes Meersalz ist niemals blütenweiß. Dafür ist es milder und aromatischer, denn es enthält neben Natriumchlorid auch noch Spuren anderer Stoffe wie Kalium, Magnesium oder Mangan.

Feinschmecker sollten sich auf "Fleur de Sel de Guérande", "Fleur de Sel de I’lle de Ré", "Fleur de Sel de Normoutier" und "Fleur de Sel de Camargue" konzentrieren. Aus Spanien stammt "Flor de Sal" aus Ses Salinas auf Mallorca, aus Portugal gibt es "Flor de Sal Algarve".

Die "Salzblume" passt zu allen rohen oder gekochten Speisen.

  • 180 g Meersalz
  • naturbelassen und ohne Zugabe chemischer Zusatzstoffe
  • geerntet in den Salinen von Es Trenc, Mallorca
  • mildsüßer harmonischer Geschmack
  • hoher Mineraliengehalt
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Ein Geheimtipp ist das knusprige britische Maldon Sea Salt aus der kleinen Stadt Maldon an der englischen Nordseeküste. Als einzige Salzgewinnung Großbritanniens schöpft die "Maldon Sea Salt Company" das Salz bereits seit 1882.

Das Wasser, aus dem dieses Salz gewonnen wird, wird nur bei Springflut gewonnen. Da den Engländern die Sonne fehlt, setzen sie in Salinen künstliches Infrarot-Licht ein, das die Kristalle als Pyramide trocknen lässt. Wenn es in den Handel kommt, ist das Sea Salt nahezu gänzlich von Magnesium und Bitterstoffen befreit. Man sagt, es soll wie ein Stück Zuckerwatte auf der Zunge zergehen.

Passt zu Grillfleisch, Fisch, Gemüse und Salaten.

  • 250 g Meersalz in Flocken-Form
  • knusprig und doch zart
  • aus der Maldon Bay in Essex/England
  • ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern und Aromen
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Hierzulande noch relativ unbekannt ist Bambussalz aus Korea und Japan, das ursprünglich von buddhistischen Mönchen hergestellt wurde. Dabei handelt es sich um Meersalz, das in Bambusrohre gefüllt wird, die mit Ton ummantelt sind. Anschließend wird das Salz bei mehr als 1000 Grad bis zu neun Mal über einem Feuer aus Kiefernholz gebrannt. Die große Hitze soll dafür sorgen, dass das Salz basisch wird, sein pH-Wert liegt zwischen 9 und 12. Deshalb wird Bambussalz in Asien heute noch als Heilmittel geschätzt.

Der Geschmack des Bambussalz kommt besonders gut mit rohem Gemüse und Reis zur Geltung, es passt grundsätzlich aber zu allen Fisch- und Fleischgerichten.

  • 150 g in Bambusrohren gebranntes Meersalz
  • bei ca. 1000-1500° C einmal gebrannt
  • pH-Wert 9,9
  • schmeckt extrem salzig
  • fein wie Puderzucker
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Gourmets schwärmen auch vom seltenen Inkasalz aus den peruanischen Anden. Es wird in rund 3500 Metern Höhe von Indios aus Quellwasser gewonnen, das sein Salz durch Auswaschen von salzhaltigem Gestein erhält. Getrocknet wird es wie Fleur de Sel durch Sonneneinwirkung, was ihm auch eine ähnliche Struktur verleiht.

Das zart rosafarbene Inkasalz soll eine außergewöhnliche Reinheit besitzen. Es passt wunderbar zu Fleisch- und Gemüsegerichten.

  • 100 g sehr reines Quellwassersalz aus den peruanischen Anden
  • leicht rosafarben
  • ohne Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder Rieselhilfen
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Das Kalaharisalz ist ein Ursalz aus einem natürlichen Salzsee im südlichen Teil der Kalahari-Wüste in Südafrika. Es ist rund 280 Millionen Jahre alt und soll sehr reich an Mineralien und Spurenelementen sein. Da es aus einem unbesiedelten Gebiet stammt, gilt es als eines der am wenigsten durch Umwelteinflüsse belastetes Salz der Welt. Es wird von Hand abgebaut und in der Sonne getrocknet.

Kalaharisalz wird empfohlen zu Fleisch, Gemüse und Salaten.

  • 250 g grobes afrikanisches Wüstensalz
  • Körnung: 2-5 mm
  • süßlich, mildes Geschmacksaroma
  • ohne Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder Rieselhilfen
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Eine Rarität ist auch persisches Blausalz, ein fossiles Salz aus den Bergen von Ergourz, Iran. Die außergewöhnlich bläuliche Tönung kommt von der tektonischen Verschiebung der Erdplatten in der Region: Durch den hohen Druck wurden die Kristalle im Boden gequetscht. Entstanden sind 20 bis 30 Zentimeter dicke Adern aus Salz und Kaliumchlorid, die das Licht anders brechen – das Salz erscheint blau. Da dieses Phänomen selten vorkommt, ist der Abbau aufwendig und das Salz entsprechend teurer.

Blausalz hat einen würzigen und leicht zitrusfrischen Geschmack, der gut zu Fisch, Gemüse und Salatgerichten passt.

  • 140 g Persisches Blausalz
  • blau schimmernd
  • enthält Kalium
  • intensiver, salzarmer Geschmack
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Steinsalz ist ein fossiles Relikt: Es entstand vor Millionen von Jahren bei der Austrocknung von großen Meeren und besteht zu 98 Prozent aus Natriumchlorid. Etwa 70 Prozent des weltweit produzierten Speisesalzes ist Steinsalz.

Meersalz wird in künstlich angelegten Becken durch Verdampfung aus Meerwasser gewonnen. Das teuerste Meersalz ist "Fleur de Sel", für das per Hand hauchdünne Schichten der Salzkristale an der Wasseroberfläche abgetragen werden. Es hat eine sehr knusprige KOnsistenz und durch die enthaltenen Calcium- und Magnesiumsulfate einen besonderen Geschmack.

Siedesalz ist ebenfalls ein Verdampfungsprodukt: Dazu wird kochsalzreiches Mineralwasser so lange gekocht, bis nur noch Salz übrig ist.  


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