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Fitnesstracker: Die besten Fitnessarmband-Modelle 2020

Gesundheits-Check am Handgelenk  

Fitnesstracker: Die besten Modelle für alle Ansprüche

02.06.2020, 21:33 Uhr | t-online.de, JPH

Mehr Bewegung im Alltag oder sportliche Höchstleistung: Mit einem Fitness-Tracker behalten Sie die eigene Gesundheit und Ihre Trainingserfolge im Blick. Messen Sie die Herzfrequenz, verbessern Sie den Schlaf und zählen Sie die täglichen Schritte. Wir stellen die besten Fitness-Armbänder im Vergleich vor.

Fitnesstracker, Fitness-Armband oder Activity-Tracker – so heißen die smarten Armbänder, die Ihre sportlichen Aktivitäten messen. Fast alle Modelle bieten die wichtigsten Funktionen: Schrittzähler, Kalorienverbrauch, Schlafüberwachung, Pulsmesser oder Herzfrequenzmessung.

Teure Modelle bieten zudem weitere Fitnessfunktionen und zeigen Nachrichten vom Handy oder erinnern an Termine. Hersteller wie Fitbit, Garmin, Samsung und Xiaomi gehören zu den beliebtesten Anbietern der Armbänder. 

Fitnesstracker: So finden Sie das passende Modell

Es gibt Fitnesstracker mit und ohne Display. Ist kein Display vorhanden, sind die Bänder schmaler und benötigen lediglich kleine LEDs, die den Akkustand anzeigen. Der hält im Vergleich lange durch, da kein Display am Akku saugt. Die gesammelten Daten werden an eine separate Smartphone-App übertragen und dort angezeigt. Gehen auf dem Smartphone Anrufe oder Nachrichten ein, melden sich viele Fitnesstracker per Vibrationsalarm.

Wer seine Daten bereits während des Trainings kontrollieren will, ist auf ein Fitnessarmband mit Display angewiesen. Die Auswahl in dieser Kategorie ist deutlich größer. Displays gibt es in Schwarz-Weiß oder Farbe und in unterschiedlichen Größen. Dort werden in der Regel auch Anrufe, Nachrichten oder E-Mails angezeigt, die auf dem Smartphone eingehen. Eine hohe Auflösung sorgt dafür, dass die Daten gut lesbar sind. OLED-Displays gelten dabei als die beste Wahl.

Höherwertige Fitnesstracker bieten einen größeren Funktionsumfang und diverse Trainingsprogramme an. Sinnvoll sind solche Tracker dann, wenn Sie Ihr Training nicht nur aufzeichnen, sondern auch steigern möchten. Dazu ist eine integrierte Herzfrequenzmessung sinnvoll, die bei manchen Fitnesstrackern mittels eingebautem Sensor erfolgt, der den Puls am Handgelenk misst. Wassersportler sollten zudem darauf achten, dass der Fitnesstracker wasserdicht ist (Schutzklasse IP68).

Die besten Fitnesstracker 2020

Wir stellen Ihnen unterschiedliche Modelle aus verschiedenen Preisklassen vor. Das sind unsere Empfehlungen:

Der Allrounder: Samsung Gear Fit 2 Pro Fitnesstracker

Ein beliebtes Modell unter den Fitnesstrackern kommt von Samsung. Das Gear Fit 2 Pro Armband behält für Sie die wichtigsten Funktionen im Blick: Ihre getätigten Schritte, Herzfrequenz, Bewegungen, Stresslevel und Schlaf. Die Fitnessuhr zeichnet alle Aktivitäten auf, über GPS auch die gelaufene Strecke. Abgerufen werden können die Daten direkt auf dem Display und via App. Zusätzlich informiert das Gerät mittels eines Vibrationsalarms über eingehende Anrufe oder Nachrichten auf Ihrem Smartphone.

Das Highlight ist das gebogene OLED-Display, das alle Informationen übersichtlich anzeigt. Die Akkulaufzeit leidet dabei dank der energiesparenden OLED-Technik nicht: Bis zu fünf Tage hält der Akku, bei typischer Nutzung sind drei bis vier Tage üblich.

Gefertigt ist der Tracker von Samsung aus weichem Silikon. Er ist in unterschiedlichen Farben erhältlich. Er ist zudem wasserdicht nach IP68. Geeignet ist das Gerät für Android und iOS, es verbindet sich via Bluetooth mit dem passenden Smartphone. In unterschiedlichen Tests hat das Gerät im guten Mittelfeld abgeschnitten.

Preis-Sieger: Xiaomi Mi Band 4 Fitnesstracker

Wer in erster Linie auf den Preis achtet und auf Schnickschnack keinen Wert legt, ist mit dem Fitnesstracker Xiaomi Mi Band 4 zum absolut günstigen Preis gut bedient. 

Das Gerät aus China zeichnet Ihre Schritte auf, analysiert Ihren Schlaf und misst den Puls. Laut Herstellerangaben können Sie mit dem Band sogar Schwimmen gehen, denn der Tracker ist wasserdicht. Möglich ist auch der Empfang eingehender Anrufe und Benachrichtigungen. Ein großer Pluspunkt ist die extrem lange Akkulaufzeit von bis zu 20 Tagen.

Ein GPS-Empfänger und ein Audio-Player, um die Musik vom Handy beim Sport zu steuern, fehlen allerdings. Positiv dagegen ist das wechselbare Armband. Mit einem äußerst günstigen Preis und dem starken Akku ist es der ideale Einstieg für Neulinge.

Der Bestseller: Fitbit Charge 3 Fitnesstracker

Der Fitbit Charge 3 Fitnesstracker zählt zu den beliebtesten Modellen unter der Fitnessarmbändern. 15 Trainingsmodi liefern Echtzeitstatistiken für die bekanntesten Sportarten, die dieser Fitnesstracker automatisch erkennt.

Die Herzfrequenz misst die Fitbit Charge 3 rund um die Uhr. Eine ausführliche Analyse der Schlafqualität liefert der Tracker gleich mit den passenden Tipps zur Verbesserung. Ein spezielles Zyklustracking für Frauen unterstützt sogar bei der Familienplanung.

Schnorcheln, Schwimmen oder Duschen sind mit dem wasserfesten Fitnesstracker kein Problem. In der Special Edition ist die Bezahlfunktion Fitbit Pay enthalten. Die Fitbit Charge 3 Smartwatch ist modisch-elegant und kann neben dem Sport auch jederzeit im Büro und Alltag getragen werden.

Innovationssieger: Fitbit Versa 2 Fitnesstracker

Ein helles OLED-Display, genauer Schrittzähler und viele Fitnessprogramme: Die Fitbit Versa 2 geht dabei schon als Smartwatch durch, punktet dafür jedoch auch mit mehr Funktionen. WhatsApp-Nachrichten lesen, Pulsmessung, einen Audio-Player und auf Wunsch können Sie mit der Uhr sogar bezahlen. Die Akkulaufzeit liegt mit fünf Tagen auf hohem Niveau.

Der Tracker ist mit den Handybetriebssystemen Android, iOS und dem Windows Phone kompatibel. Für Motivation beim Sport sorgt eine Wettkampffunktion, mit der Sie sich mit Ihren Freunden und der Familie messen können. Die Fitbit Versa 2 ist ein sehr guter Fitnesstracker, den Sie auch als Uhr modisch am Abend tragen können.

Leistungsstarke Spitzenklasse: Garmin Vivoactive 4 Fitnesstracker

Die Smartwatch von Garmin überzeugt durch vorinstallierte Apps zum Laufen, Radfahren, Schwimmen, Golfen, Yoga, Krafttraining, Crosstraining und vielen anderen Sportarten.

Die Herzfrequenzmessung erfolgt bei diesem Modell am Handgelenk über einen optischen Sensor – Sie benötigen also keinen zusätzlichen Brustgurt mehr. Außerdem stellt die smarte Uhr weitere Analysen wie den VO2max-Wert, also Ihre Ausdauerleistungsfähigkeit, oder Ihr aktuelles Fitnessalter zur Verfügung. Sogar im Schlaf werden Ihre Werte analysiert: Mit der Pulse-Ox-Funktion misst der Tracker den Sauerstoffgehalt im Blut während der Nacht und gibt Tipps für bessere Schlafqualität.

E-Mails, Nachrichten, Anrufe und Benachrichtigungen von sozialen Netzwerken zeigt die Vivoactive 4 direkt auf dem Display an. Die Akkulaufzeit beträgt im Alltag acht Tage. Das Armband ist zudem wechselbar und in verschiedenen Größen erhältlich.

Unser Fazit 

Für die alltägliche Verwendung empfehlen wir den Allrounder: Die Samsung Gear Fit 2 Pro ist mit den wichtigsten Funktionen ausgestattet und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Für höhere Ansprüche ist die Fitbit Charge 3 zu empfehlen. Neben den wichtigsten Funktionen bietet die Fitbit Charge 3 Tipps zur Verbesserung der Schlafqualität sowie die Bezahlfunktion Fitbit Pay. 

Was können Fitnesstracker?

Fitnesstracker haben verschiedene Funktionen. Auf die folgenden Funktionen sollten Sie beim Kauf eines Fitnesstrackers achten:

  • Uhrzeit und Datum: Das Anzeigen von Uhrzeit und Datum gehört zu den Grundfunktionen jedes Fitnesstrackers.
  • Schrittzähler: Über Sensoren sind Fitnesstracker in der Lage Ihre gelaufenen Schritte zu zählen. Diese Werte werden dann auf dem Fitnessarmband protokolliert und gespeichert.
  • Laufstreckenmessung: Anhand der gezählten Schritte kann die Laufstrecke gemessen werden.
  • Schlafüberwachung: Mittels Sensoren könne Fitnesstracker die Schlafphasen des Trägers überwachen und auswerten. Das gibt die Möglichkeit den Schlaf noch weiter zu optimieren.
  • Kalorien: Durch die Eingaben der persönlichen Daten kann das Fitnessarmband den Grundumsatz des Trägers berechnen.
  • Herzfrequenz: Über Herzfrequenzsensoren kann das Fitnessarmband die Herzfrequenz am Handgelenk des Trägers messen.
  • Verbindung mit dem Smartphone: Die Verbindung mit dem Smartphone hilft die gesammelten Daten auszuwerten. Über Apps können Sie die Daten schnell und einfach auf Ihrem Smartphone sehen.

Welche Smartphones sind kompatibel?

Der Vorteil von Fitnesstrackern ist die große Kompatibilität zu allen gängigen Handys. Die Armbänder nutzen Bluetooth und verbinden sich darüber mit dem Smartphone. Die zugehörigen Apps, in der Sie die aufgezeichneten Daten sehen können, sind von allen großen Herstellern wie Fitbit und Garmin für iOS und Android verfügbar. Auch bei Xiaomi gibt es die App auf Deutsch für beide Systeme.

Welcher Fitnesstracker ist für wen am besten geeignet?

Die großen Unterschiede zwischen Smartwatch und Fitnesstracker liegen im Design, dem Display und der Akkulaufzeit. Wenn Sie nur zum Sport ein leichtes Armband tragen möchten, um Ihre Laufstrecke zu analysieren, ist ein schmaler Fitnesstracker die richtige Wahl. Die Modelle punkten zudem mit einer langen Akkulaufzeit.

Wünschen Sie dagegen mehr Funktionen und möchten das Armband auch den ganzen Tag über tragen, empfiehlt sich eher ein Modell mit Display oder eine Smartwatch. Sie empfangen darüber auch Nachrichten vom Handy und können das Smartphone in der Tasche lassen. Smartwatches und Fitnesstracker mit Display bieten zudem meist mehr Fitnesssensoren und Möglichkeiten zur Analyse der Daten. Dafür ist der Preis deutlich höher.

Wie werden die Fitnessdaten ausgewertet?

Wenn Sie einen Fitnesstracker nutzen, sollten Sie sich bewusst sein, dass ein umfangreiches Bild Ihrer Gesundheitsdaten entsteht. Die Daten werden zumeist auf den Servern der Hersteller gespeichert. Datenschützer sehen die Geräte daher kritisch. Die Weitergabe der Daten schließen die großen Hersteller aus. Nur bei Xiaomi ist die genaue Nutzung der Daten unübersichtlich. Die Geräte von Fitbit, Garmin und Samsung überzeugen dagegen in Tests mit einem sicheren Umgang der Daten.

Warum zählt der Fitnesstracker die Schritte falsch?

Die meisten Hersteller empfehlen das Fitnessarmband an dem nicht dominanten Arm zu tragen. Sollte die Schrittzählung jedoch fehlerhaft sein, kann der Wechsel auf den dominanten Arm in manchen Fällen hilfreich sein. Sollte das auch nicht helfen ist ein Neustart und die Synchronisation des Gerätes zu empfehlen. 

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