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Fitnesstracker: Die besten Modelle 2020 für mehr Bewegung

Fitnessarmband oder Hightech-Smartwatch  

Fitnesstracker: Die besten Modelle für mehr Bewegung

10.01.2020, 11:52 Uhr | t-online.de, JPH

Mehr Bewegung im Alltag oder sportliche Höchstleistung: Mit einem Fitness-Tracker behalten Sie die eigene Gesundheit und Ihre Fitness im Blick. Messen Sie die Herzfrequenz, verbessern Sie den Schlaf und zählen Sie die täglichen Schritte. Wir stellen unterschiedliche Fitness-Armbänder im Vergleich vor.

Fitnesstracker, Fitness-Armband oder Activity-Tracker – so heißen die smarten Armbänder, die Ihre sportlichen Aktivitäten messen. Fast alle Modelle bieten die wichtigsten Funktionen: Schrittzähler, Kalorienverbrauch, Schlafüberwachung, Pulsmesser oder Herzfrequenzmessung. Teure Modelle bieten zudem weitere Fitnessfunktionen und zeigen Nachrichten vom Handy oder erinnern an Termine. Hersteller wie Fitbit, Garmin, Samsung und Xiaomi gehören zu den beliebtesten Anbietern der Armbänder.

Fitnesstracker: So finden Sie das passende Modell

Es gibt Fitnesstracker mit und ohne Display. Ist kein Display vorhanden, sind die Bänder schmaler und benötigen lediglich kleine LEDs, die den Akkustand anzeigen. Der hält im Vergleich lange durch, da kein Display am Akku saugt. Die gesammelten Daten werden an eine separate Smartphone-App übertragen und dort angezeigt. Gehen auf dem Smartphone Anrufe oder Nachrichten ein, melden sich viele Fitnesstracker per Vibrationsalarm.

Wer seine Daten bereits während des Trainings kontrollieren will, ist auf ein Fitnessarmband mit Display angewiesen. Die Auswahl in dieser Kategorie ist deutlich größer. Displays gibt es in Schwarz-Weiß oder Farbe und in unterschiedlichen Größen. Dort werden in der Regel auch Anrufe, Nachrichten oder E-Mails angezeigt, die auf dem Smartphone eingehen. Eine hohe Auflösung sorgt dafür, dass die Daten gut lesbar sind. OLED-Displays gelten dabei als die beste Wahl.

Höherwertige Fitnesstracker bieten einen größeren Funktionsumfang und diverse Trainingsprogramme an. Sinnvoll sind solche Tracker dann, wenn Sie Ihr Training nicht nur aufzeichnen, sondern auch steigern möchten. Dazu ist eine integrierte Herzfrequenzmessung sinnvoll, die bei manchen Fitnesstrackern mittels eingebautem Sensor erfolgt, der den Puls am Handgelenk misst. Wassersportler sollten zudem darauf achten, dass der Fitnesstracker wasserdicht ist (Schutzklasse IP68).

Diese Fitnesstracker sind empfehlenswert

Der Allrounder: Samsung Gear Fit 2 Pro

Ein beliebtes Modell unter den Fitnesstrackern kommt von Samsung. Das Gear Fit 2 Pro Armband behält für Sie die wichtigsten Funktionen im Blick: Ihre getätigten Schritte, Herzfrequenz, Bewegungen, Stresslevel und Schlaf. Die Fitnessuhr zeichnet alle Aktivitäten auf, über GPS auch die gelaufene Strecke. Abgerufen werden können die Daten direkt auf dem Display und via App. Zusätzlich informiert das Gerät mittels eines Vibrationsalarms über eingehende Anrufe oder Nachrichten auf Ihrem Smartphone.

Das Highlight ist das gebogene OLED-Display, das alle Informationen übersichtlich anzeigt. Die Akkulaufzeit leidet dabei dank der energiesparenden OLED-Technik nicht: Bis zu fünf Tage hält der Akku, bei typischer Nutzung sind drei bis vier Tage üblich.

Gefertigt ist der Tracker von Samsung aus weichem Silikon. Er ist in unterschiedlichen Farben erhältlich. Er ist zudem wasserdicht nach IP68. Geeignet ist das Gerät für Android und iOS, es verbindet sich via Bluetooth mit dem passenden Smartphone. In unterschiedlichen Tests hat das Gerät im guten Mittelfeld abgeschnitten.

Preis-Sieger: Xiaomi Mi Band 4

Wer in erster Linie auf den Preis achtet und auf Schnickschnack keinen Wert legt, ist mit dem Fitnesstracker Xiaomi Mi Band 4 zum absolut günstigen Preis gut bedient. 

Das Gerät aus China zeichnet Ihre Schritte auf, analysiert Ihren Schlaf und misst den Puls. Laut Herstellerangaben können Sie mit dem Band sogar Schwimmen gehen, denn der Tracker ist wasserdicht. Möglich ist auch der Empfang eingehender Anrufe und Benachrichtigungen. Ein großer Pluspunkt ist die extrem lange Akkulaufzeit von bis zu 20 Tagen. Ein GPS-Empfänger und ein Audio-Player, um die Musik vom Handy beim Sport zu steuern, fehlen allerdings. Positiv dagegen ist das wechselbare Armband. Mit einem äußerst günstigen Preis und dem starken Akku ist es der ideale Einstieg für Neulinge.

Der Bestseller: Fitbit Charge 3 Fitnesstracker

In mehreren Tests hervorragend abgeschnitten hat der Fitbit Charge 3, so etwa in einem Test des Magazins "connect.de". 15 Trainingsmodi liefern Echtzeitstatistiken für die bekanntesten Sportarten, die dieser Fitnesstracker automatisch erkennt.

Die Herzfrequenz misst die Fitbit Charge 3 rund um die Uhr. Eine ausführliche Analyse der Schlafqualität liefert der Tracker gleich mit den passenden Tipps zur Verbesserung. Ein spezielles Zyklustracking für Frauen unterstützt sogar bei der Familienplanung.

Schnorcheln, Schwimmen oder Duschen sind mit dem wasserfesten Fitnesstracker kein Problem. In der Special Edition ist die Bezahlfunktion Fitbit Pay enthalten. Die Fitbit Charge 3 Smartwatch ist modisch-elegant und kann neben dem Sport auch jederzeit im Büro und Alltag getragen werden.

Innovationssieger: Fitbit Versa 2

Ein helles OLED-Display, genauer Schrittzähler und viele Fitnessprogramme: Das Magazin "Chip.de" vergibt im Test von Oktober 2019 das Urteil sehr gut. Die Fitbit Versa 2 geht dabei schon als Smartwatch durch, punktet dafür jedoch auch mit mehr Funktionen. WhatsApp-Nachrichten lesen, Pulsmessung, einen Audio-Player und auf Wunsch können Sie mit der Uhr sogar bezahlen. Die Akkulaufzeit liegt mit fünf Tagen auf hohem Niveau.

Der Tracker ist mit den Handybetriebssystemen Android, iOS und dem Windows Phone kompatibel. Für Motivation beim Sport sorgt eine Wettkampffunktion, mit der Sie sich mit Ihren Freunden und der Familie messen können. Die Fitbit Versa 2 ist ein sehr guter Fitnesstracker, den Sie auch als Uhr modisch am Abend tragen können.

Leistungsstarke Spitzenklasse: Garmin Vivoactive 4

Wie das Fachmagazin "Chip.de" in seinem Testbericht vom Oktober 2019 schreibt, ist die Garmin Vivoactive 4 ein Fitnesstracker, der kaum Wünsche offen lässt. Die Smartwatch von Garmin überzeugt durch vorinstallierte Apps zum Laufen, Radfahren, Schwimmen, Golfen, Yoga, Krafttraining, Crosstraining und vielen anderen Sportarten.

Die Herzfrequenzmessung erfolgt bei diesem Modell am Handgelenk über einen optischen Sensor – Sie benötigen also keinen zusätzlichen Brustgurt mehr. Außerdem stellt die smarte Uhr weitere Analysen wie den VO2max-Wert, also Ihre Ausdauerleistungsfähigkeit, oder Ihr aktuelles Fitnessalter zur Verfügung. Sogar im Schlaf werden Ihre Werte analysiert: Mit der Pulse-Ox-Funktion misst der Tracker den Sauerstoffgehalt im Blut während der Nacht und gibt Tipps für bessere Schlafqualität.

E-Mails, Nachrichten, Anrufe und Benachrichtigungen von sozialen Netzwerken zeigt die Vivoactive 4 direkt auf dem Display an. Die Akkulaufzeit beträgt im Alltag acht Tage. Das Armband ist zudem wechselbar und in verschiedenen Größen erhältlich.

Welche Smartphones sind kompatibel?

Der Vorteil von Fitnesstrackern ist die große Kompatibilität zu allen gängigen Handys. Die Armbänder nutzen Bluetooth und verbinden sich darüber mit dem Smartphone. Die zugehörigen Apps, in der Sie die aufgezeichneten Daten sehen können, sind von allen großen Herstellern wie Fitbit und Garmin für iOS und Android verfügbar. Auch bei Xiaomi gibt es die App auf Deutsch für beide Systeme.

Fitnesstracker oder Smartwatch: Was ist am besten für mich geeignet?

Die großen Unterschiede zwischen Smartwatch und Fitnesstracker liegen im Design, dem Display und der Akkulaufzeit. Wenn Sie nur zum Sport ein leichtes Armband tragen möchten, um Ihre Laufstrecke zu analysieren, ist ein schmaler Fitnesstracker die richtige Wahl. Die Modelle punkten zudem mit einer langen Akkulaufzeit.

Wünschen Sie dagegen mehr Funktionen und möchten Sie das Armband auch den ganzen Tag über tragen, empfiehlt sich eher ein Modell mit Display oder eine Smartwatch. Sie empfangen darüber auch Nachrichten vom Handy und können das Smartphone in der Tasche lassen. Smartwatches und Fitnesstracker mit Display bieten zudem meist mehr Fitnesssensoren und Möglichkeiten zur Analyse der Daten. Dafür ist der Preis deutlich höher.

Wie werden die Fitnessdaten ausgewertet?

Wenn Sie einen Fitnesstracker nutzen, sollten Sie sich bewusst sein, dass ein umfangreiches Bild Ihrer Gesundheitsdaten entsteht. Die Daten werden zumeist auf den Servern der Hersteller gespeichert. Datenschützer sehen die Geräte daher kritisch. Die Weitergabe der Daten schließen die großen Hersteller aus. Nur bei Xiaomi ist die genaue Nutzung der Daten unübersichtlich. Die Geräte von Fitbit, Garmin und Samsung überzeugen dagegen in Tests mit einem sicheren Umgang der Daten.

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