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Die besten Kettensägen von Bosch, Einhell, Oregon und Co. für den Garten


Diese Kettensägen eignen sich für Holzarbeiten im Garten

Von Antonia Herfort

Aktualisiert am 08.01.2023Lesedauer: 7 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Für Holzarbeiten im Garten: Die besten Kettensägen von Einhell, Bosch und Co. im Überblick.
Für Holzarbeiten im Garten: Die besten Kettensägen von Einhell, Bosch und Co. im Überblick. (Quelle: Hersteller Einhell)
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Eine gute Motorsäge erledigt Baum- und Fällarbeiten schnell und effektiv. Ob Elektro-, Akku- oder Benzinmodell: Wir stellen Ihnen fünf Kettensägen vor und erklären, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Der Preis-Leistungs-Tipp: Elektro-Kettensäge von Oregon
  • Mit Akkubetrieb: Kettensäge von Einhell
  • Für Hobbygärtner: Elektro-Kettensäge von Bosch
  • Ein Allrounder mit Benzinbetrieb: Kettensäge von Fuxtec
  • "Gut" im Test: Akku-Kettensäge von Greenworks im Set
  • Häufig gestellte Fragen rund um Kettensägen

Die wenigsten Menschen haben wirklich die Kraft, Bäume auszureißen. Motorsägen – auch Kettensägen genannt – lohnen sich daher nicht nur für Forstarbeiter, sondern helfen auch bei kleineren und größeren Holzarbeiten im Garten: Wer ab und an Holz zerkleinern, dicke Äste sägen oder gar einem Baumstamm zu Leibe rücken muss, kommt um den Kauf einer Kettensäge also nicht herum. Dieses Holz dann beispielsweise zu Brennholz für den Kamin zu verarbeiten – auch dafür ist eine Motorsäge nötig.

Eine Kettensäge ist ein anspruchsvolles Werkzeug, daher ist die Wahl des richtigen Modells wichtig. Wir geben Ihnen Tipps zu Einsatzzweck, Bedienbarkeit und Motorleistung und sagen, was Sie beachten müssen, wenn Sie die beste Kettensäge für Ihren Bedarf finden möchten. Im Folgenden stellen wir Ihnen fünf empfehlenswerte Motorsägen vor, die für unterschiedliche Ansprüche und Erfahrungen eine gute Leistung bringen.

Der Preis-Leistungs-Tipp: Elektro-Kettensäge von Oregon

Bei der Kettensäge von Oregon stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 2.400 Watt ist das Modell besonders leistungsstark. Komfortables und sicheres Arbeiten im Garten wird durch den geringen Rückschlag gewährleistet. Durch den kabelgebundenen Antrieb ist das Modell zudem geräusch- und vibrationsärmer sowie leiser zwischen den Schnitten als beispielweise Benzin-Kettensägen.

Das Schwert hat eine Länge von 40 Zentimetern, die Kettengeschwindigkeit liegt bei 14,7 Meter pro Sekunde. Damit eignet sich die Motorsäge für eine mäßige bis starke Beanspruchung. Über ein werkzeugloses Spannsystem sowie ein automatisches Schmiersystem verfügt die Säge außerdem.

Die Besonderheit der Säge liegt jedoch im vom Hersteller Oregon patentierten PowerSharp-Schärfungssytem. Im Inneren der Säge ist dafür ein Schleifstein eingebaut. Dieser schärft nach Aktivierung die Kette von selbst. Nach einem Durchgang ist die Kette wieder geschärft.

Mit einem Gewicht von 5,9 Kilogramm gehört das Modell nicht zu den Leichtgewichten. Zum langwierigen Ausästen von Bäumen sollte daher lieber zu einer leichteren Kettensäge gegriffen werden. Dafür lassen sich mit unserem Preistipp leicht und schnell Bäume fällen.

Mit Akkubetrieb: Kettensäge von Einhell

Dieses akkubetriebene Modell des deutschen Markenherstellers Einhell eignet sich besonders gut für Einsteiger und Hobbygärtner. Es ist leiser und emissionsärmer als eine Elektro-Kettensäge. Mit Akkus ist der Aktionsradius des Anwenders quasi unbegrenzt: Stolperfallen durch Kabelsalat oder die Suche nach einem Verlängerungskabel gehören dank Akkubetrieb der Vergangenheit an.

Wer bereits akkubetriebene Produkte von Einhell nutzt, kann das mitgelieferte Akku- und Ladegerät für alle Geräte der Power-X-Change-Reihe verwenden. Das ist praktisch und spart doppelte Anschaffungen. Die Schwertlänge beträgt 25 Zentimeter, die Kettengeschwindigkeit 4,3 Meter pro Sekunde. Das Qualitätsschwert und die -kette stammen vom Hersteller Oregon.

Die mit rund drei Kilogramm leichte und handliche Kettensäge ist ein zuverlässiges Arbeitsgerät zum Ausästen, Lichten und Fällen kleinerer und mittlerer Bäume, zur Bearbeitung von Brennholz und zum Kürzen und Zerlegen von Bauholz. Die Sägekette dieses Modells kann dabei mühelos ohne Spezialwerkzeug gespannt werden.

Für Sicherheit sorgt der Rückschlagschutz mit mechanischer Sofort-Kettenbremse. Dieser aktiviert sich unmittelbar beim Hochschlagen der Säge, sodass die Kette augenblicklich angehalten wird. Ein Handschutz und ein Kettenfangbolzen sichern die Arbeit zusätzlich ab.

Für Hobbygärtner: Elektro-Kettensäge von Bosch

Die elektrische Kettensäge von Bosch Home and Garden erbringt mit 1.800 Watt eine gute Leistung. Das Sägen von beispielsweise Bauholz und Baumstämmen ist durch die Kettengeschwindigkeit von zwölf Meter pro Sekunde problemlos möglich.

Das im Mittelfeld liegende Gewicht von 4,2 Kilogramm, die werkzeuglose Einstellung der Kettenspannung dank SDS-System und der große Öltank mit einem Fassungsvermögen von 250 Millilitern sorgen für eine einfache Handhabung und angenehmes Arbeiten. Die Schwertlänge beträgt 35 Zentimeter.

Die Elektro-Kettensäge von Bosch verfügt wie viele andere Kettensägen über ein automatisches Ölsystem, welches jederzeit für eine optimale Kettenschmierung sorgt. Der seitlich ausgerichtete Öltank lässt sich einfach nachfüllen.

Für mehr Sicherheit während der Anwendung sorgt ein robuster Handschutz mit integrierter Rückschlagbremse. Im Lieferumfang sind neben der Kettensäge das Schwert, eine passende Sägekette von Oregon und ein Kettenschutz enthalten.

Ein Allrounder mit Benzinbetrieb: Kettensäge von Fuxtec

Diese 2,85 Kilowatt starke Benzin-Kettensäge mit einer Schwertlänge von 50 Zentimetern eignet sich bestens als Allround-Modell für Hausbesitzer. Die Motorsäge ist für gelegentliches Baumfällen, Unterteilen und Schneiden von Brennholz geeignet.

Die Kettensäge ist mit einem starken benzinbetriebenen Zwei-Takt-Motor mit einem 61,5 Kubikzentimeter großen Hubraum ausgestattet. Für den Einsatz wird ein 2-Takt-Benzingemisch (1:40) benötigt. Der Tank fasst 550 Milliliter. Der Benzin- wie auch der Öltank lassen sich schnell, ohne Kraftaufwand und ohne Werkzeug öffnen sowie verschließen.

Für einen einfachen Start verfügt die Kettensäge über ein Easy-Startsystem mit Seilzugstarter und einem automatischen Choke. Im Lieferumfang sind neben der Kettensäge ein Schwertschutz und eine Tragetasche für den sicheren Transport der Benzinsäge enthalten.

Preislich kann diese Motorsäge ebenfalls überzeugen: Mit einem aktuellen Preis von rund 160 Euro bietet sie viele Funktionen zum vielseitigen Gebrauch für vergleichsweise wenig Geld.

Gut zu wissen: Von der Zeitschrift "Heimwerker Praxis" erhielt das Modell im Kettensägen-Test 05/2021 in der Einsteigerklasse die Note 1,7.

"Gut" im Test: Akku-Kettensäge von Greenworks im Set

Das Schwert der Akku-Kettensäge von Greenworks hat eine Länge von 35 Zentimetern, die Kettengeschwindigkeit ist mit zwölf Meter pro Sekunde ähnlich hoch wie bei Elektro-Modellen.

Um die Lebensdauer der Kettensäge zu erhöhen, ist auch dieses Gerät mit einer automatischen Kettenschmierung ausgestattet. Den Ölstand können Sie bequem ablesen. Der Tank fast rund 180 Milliliter.

Für eine komfortable Arbeitsweise verfügt die Kettensäge über einen ergonomischen Handgriff und einen Bügelgriff, der verschiedene Griffpositionen erlaubt. Zudem bietet das Modell einen bürstenlosen DigiPro-Motor mit 30 Prozent mehr Power und längeren Laufzeiten.

Die Kettensäge wird mit zwei Akkus und einem Ladegerät geliefert. Sollten Sie bereits ein Akkusystem des Herstellers besitzen, können Sie die Säge jedoch auch ohne Akkus und Ladegerät erwerben.

Unser Fazit zu den besten Kettensägen

Unser Top-Favorit unten den Kettensägen ist die Elektro-Kettensäge von Oregon. Für den heimischen Garten reichen jedoch auch günstigere Modelle aus. Besonders umweltschonend und anwenderfreundlich mit Akku für mehr Bewegungsfreiheit ist die Akku-Kettensäge von Einhell.

Häufig gestellte Fragen rund um Kettensägen

Welche Sicherheitskriterien muss ich bei einer Motorsägen beachten?

Um ernste Verletzungen zu vermeiden, ist es nicht nur wichtig, die Motorsäge fachgerecht zu bedienen. Das Gerät selbst muss auch über bestimmte Sicherheitsstandards verfügen. Achten Sie daher beim Kauf auf folgende Punkte:

  • Einschaltsperre: Sie verhindert ein ungewolltes Anlaufen der Säge.
  • Kettenbremse: Damit wird bei harten Rückschlägen die Kette verriegelt.
  • Grifffestigkeit: Griffe aus Isolierstoffen sowie mit Metall überzogene Griffe aus Isolierstoff verhindern ein Abrutschen der Hand.
  • FI-Schutzschalter: Durch ihn werden Stromschläge verhindert.
  • Abgasführung: Sie sollte bei Kettensägen mit Benzinmotor so fixiert sein, dass der Benutzer nicht die Abgase einatmet.

Elektro-, Akku- oder Benzin-Kettensäge – welche Säge eignet sich wofür?

Egal ob für kleinere Holzarbeiten in Haus und Garten oder bei der professionellen Forstarbeit – die Vorteile einer guten Motorsäge liegen auf der Hand. Welches Modell Sie kaufen, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und Einsatzbereichen ab.

Bedenken Sie jedoch: Je größer und leistungsfähiger eine Motorsäge ist, desto größer ist auch die Verletzungsgefahr. Für Einsteiger, die sich eine Kettensäge nur für den normalen Einsatz im heimischen Garten kaufen wollen, reichen Elektro-Kettensägen aus, am einfachsten mit Akku-Betrieb. Diese Sägen sind klein und handlich, aber auch weniger leistungsfähig. Doch für den Einsatz beim Baumschnitt oder der Zerkleinerung von Brennholz vollkommen ausreichend.

Benzinsägen hingegen sind für den Einsatz bei der Forstarbeit im Wald geeignet, beispielsweise beim Abholzen und Fällen von Bäumen. Diese sehr viel leistungsstärkeren Motorsägen werden auch mit dicken Ästen und Baumstämmen fertig, sollten aber aufgrund der schwierigen Handhabung und des Verletzungsrisikos nicht von Laien verwendet werden. Hier lohnt sich der Abschluss eines Kettensägenscheins.

Kettensägenschein: Auch wenn das Zertifikat keine Pflicht ist, ist es aus Sicherheitsgründen empfehlenswert. Denn eine Kettensäge ist ein anspruchsvolles Werkzeug, dessen Umgang gelernt sein will. Ein entsprechender Lehrgang, der unter anderem von Forstvereinen, beim Technischen Hilfswerk, bei der Feuerwehr oder in Baumärkten angeboten wird, vermittelt nicht nur Grundkenntnisse zum sicheren Umgang mit einer Motorsäge, sondern auch Informationen rund um die richtige Pflege und das Schärfen der Kette.

Wie pflege ich eine Kettensäge?

Eine regelmäßige Pflege und Wartung der Motorsäge ist unerlässlich. Dadurch bleibt das Gerät länger funktionstüchtig und leistet gute Arbeit. Bei vielen Herstellern wird entsprechendes Spezialwerkzeug wie ein Kettensägenschlüssel mitgeliefert.

Nach der Nutzung sollte das Sägeblatt gereinigt werden. Grober Schmutz muss vom Sägeblatt entfernt werden. Zum eigenen Schutz sollte vor der Reinigung der Kettenschutz angebracht werden.

Das Öl, das Motor und Kette schmiert, kann mit einem Kettensägenreiniger vom Sägeblatt entfernt werden.

Überprüfen Sie vor Inbetriebnahme der Säge, ob alle Komponenten der Motorsäge festsitzen, der Handschutz intakt ist, die Kette kein Spiel hat und der Luftfilter und alle anderen Teile sauber sind. Verschlissene oder beschädigte Teile müssen ausgetauscht werden.

Woran erkenne ich, ob die Säge stumpf ist?

Anhand dieser fünf Anzeichen können Sie feststellen, ob Ihre Kettensäge stumpf geworden ist:

  • Die Kettensäge zieht sich nicht selbst ins Holz.
  • Beim senkrechten Schnitt erzeugt die Säge feines Sägemehl.
  • Im Schnitt tritt Rauchentwicklung auf. Kontrollieren Sie neben der Säge ebenfalls, ob die Kettenschmierung und die Kettenspannung einwandfrei sind.
  • Ein schiefer Schnitt deutet ebenso auf eine stumpfe Säge hin.
  • Ein präzises Ansetzen der Säge ist nicht mehr möglich.

Wie kann die Kettensäge geschärft werden?

Sollte Ihre Kettensäge stumpf geworden sein, können Sie die Säge entweder beim Fachmann schleifen lassen oder Sie schleifen die Säge selbst. Wir erklären Ihnen, wie Sie die Kettensäge selbst schleifen können.

Schritt 1 – Vorbereitung: Bereiten Sie Ihren Arbeitsplatz vor. Achten Sie dabei auf ausreichend Platz und treffen Sie die nötigen Sicherheitsmaßnahmen. Wichtig sind vor allem Handschuhe aus widerstandsfähigem Material.

Schritt 2 – Vorbereitung der Sägekette: Vor dem Schärfen sollten Sie die Ketten gründlich reinigen und danach stärker spannen, als gewöhnlich. Markieren Sie im Anschluss einen Zahn der Sägekette als Richtwert.

Schritt 3 – Hilfsmittel: Die Maße während des Schleifens freihändig einzuhalten ist schwierig. Machen Sie es sich leichter und nutzen Sie eine Feilhilfe.

Schritt 4 – Nachschärfen: Eine Sägekette können Sie mit einer Rundfeile nachschleifen. Wählen Sie immer eine Sägekettenfeile und achten Sie darauf, dass die Feile auch zur Sägekette passt. Bevor Sie mit dem Schleifen beginnen muss die Kettenbremse aktiviert werden.

Welches Benzin ist für Motorsägen geeignet?

Die Motorsäge betanken Sie am besten mit einem 2-Takt Benzingemisch. Das Kraftstoffgemisch sollte aus Motoröl und Benzin bestehen. Wenn Sie das Benzingemisch selbst mischen möchten, sollten Sie auf ein Mischverhältnis von 1:25 oder 1:50 achten. Das bedeutet: ein Teil Öl und 25 Teilen Benzin oder ein Teil Öl und 50 Teile Benzin. Alternativ können Sie optimal aufbereitete Benzingemische bei den jeweiligen Herstellern der Motorsägen kaufen.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
BenzinOregon
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