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Die besten Vakuumiergeräte kaufen: Machen Sie Lebensmittel länger haltbar

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Lebensmittel haltbar machen  

Welches Vakuumiergerät kaufen? Die besten Vakuumierer für zu Hause

22.07.2021, 10:53 Uhr | t-online, AH

Die besten Vakuumiergeräte kaufen: Machen Sie Lebensmittel länger haltbar. Das sind die besten Vakuumiergeräte für den heimischen Gebrauch.  (Quelle: Hersteller/Caso)

Das sind die besten Vakuumiergeräte für den heimischen Gebrauch. (Quelle: Caso/Hersteller)

Haltbarmachen, Marinieren oder Sous-vide-Garen: Ein Vakuumiergerät ist vielseitig einsetzbar. Wenn nach dem Essen noch eine Portion übrig bleibt oder Sie gleich auf Vorrat gekocht haben, dann bietet sich für die Aufbewahrung der Lebensmittel das Vakuumieren an. Wir vergleichen fünf Modelle und erklären, was Sie beim Kauf eines Vakuumierers beachten sollten.

Ob gekühlt oder tiefgefroren – sind die Aufbewahrungsbeutel mit einem Vakuumiergerät luftdicht verschweißt, hält das Essen bis zu achtmal länger als in einfachen Gefrierbeuteln. Der Grund: Ohne Luft laufen viele Vorgänge, die die Lebensmittel verderben können, gar nicht erst ab und es kann auch nicht zu Gefrierbrand kommen. Zusätzlich bleiben Nährstoffe und Vitamine besser erhalten. Wir stellen Ihnen daher fünf unterschiedliche Vakuumiergeräte für den heimischen Gebrauch und verschiedene Anwendungszwecke vor. Bei der Auswahl haben wir sowohl auf den Preis als auch auf Testergebnisse geachtet.

Der Testsieger: Caso VC 10 Vakuumierer


Größer als Handvakuumierer, aber auch vielseitiger einsetzbar, sind die sogenannten Außenvakuumiergeräte. Wer öfter und mehr vakuumiert, für den bietet sich der Gesamtsieger der Stiftung Warentest ("test"-Ausgabe 01/2018) an: der Vakuumierer VC 10 von Caso mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (2,0)". 

Der Vakuumierer überzeugt vor allem in den Bereichen Saugleistung und Handhabung. Mit einem Druck von minus 0,8 bar saugt das Gerät zügig bis zu neun Liter in der Minute. Der Caso-Vakuumierer verschließt die Beutel mit einer bis zu 30 Zentimeter langen Schweißnaht. Die so produzierten Portionen eignen sich fürs Vakuumgaren. Die passenden Profi-Folienbeutel bietet der Hersteller ebenfalls an. 

Dieses Gerät gehört zu den günstigen im Sortiment und bietet außer einer Vakuum-Stopp-Taste, mit welcher der Arbeitsvorgang beliebig beendet werden kann, keine weiteren Extras. Dafür zeichnet sich der Caso VC 10 durch seine einfache Bedienung und die Möglichkeit aus, individuell eine zweite Schweißnaht zu setzen.

Für den gelegentlichen Bedarf: Rosenstein & Söhne Handvakuumierer

Wer nur hin und wieder Reste einschweißen und aufbewahren möchte, der ist mit einem Handvakuumiergerät gut bedient. Der Handvakuumierer HVC-12.n von Rosenstein & Söhne liegt preislich am unteren Ende der Skala und eignet sich für die Haltbarmachung einzelner Portionen. Die mitgelieferten Beutel werden per Ziplock verschlossen, ehe das Gerät über eine Öffnung die Luft daraus entfernt. Die speziellen Vakuumbeutel können problemlos nachgekauft werden. 

Dies bringt Vor- und Nachteile mit sich: Auf der einen Seite sind die Beutel nicht so luftdicht verschweißt wie bei anderen Modellen. Auf der anderen Seite sind sie aber wiederverwendbar und reduzieren so Kosten und Abfall.

Das handliche Gerät von Rosenstein & Söhne empfiehlt sich vor allem für kleinere Küchen mit wenig Stauraum. Mit Maßen von weniger als 30 mal 10 Zentimetern passt es in jede freie Schranknische. Dank ergonomischer Form und gerade mal einem halben Kilogramm Gewicht überzeugt das Modell auch durch seine Handhabung. Dafür müssen bei der Saugleistung Abstriche gemacht werden.

Der Preis-Leistungs-Sieger: ProfiCook Edelstahl-Vakuumierer

Der  Edelstahl-Vakuumierer PC-VK 1080 von ProfiCook verfügt trotz seines geringen Preises über eines der Top-Features: Die vierstufige Vakuumregulierung ermöglicht die Anpassung an empfindliche und weniger empfindliche Lebensmittel. Mit einer Saugleistung von rund zwölf Liter pro Minute übertrifft dieses Gerät sogar den Testsieger von Caso. Insgesamt gehörte dieses Modell zu den besten des letzten Tests der Stiftung Warentest und erhielt das Gesamturteil "gut (2,3)".

Das Gerät saugt mit minus 0,8 bar Druck die Luft aus dem Vakuumbeutel. Mit dem integrierten Schneidemesser kann dann direkt eine saubere Kante geschnitten werden. Der ProfiCook eignet sich entsprechend für jeden, der seinen Vakuumierer für mehr als nur zum Haltbarmachen verwenden möchte.

In Kombination mit dem Sous-vide-Stick von ProfiCook sind Sie ideal ausgestattet für die Sous-vide-Methode. Der Sous-vide-Stick wurde ebenfalls von der Stiftung Warentest getestet und mit der Gesamtnote "gut (2,4)" beurteilt.

Tolle Funktionalitäten: Vakuumierer von Klarstein


Der FoodLocker Slim von Klarstein wird vor allem für sein Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt. Im Vergleich liegt dieser Folienschweißer jedoch im Bereich Saugleistung hinter dem Edelstahl-Vakuumierer von ProfiCook und dem Testsieger von Caso.

Dafür kombiniert er Kompaktheit mit Funktionalität: Er ist flacher als der ProfiCook und leiser als der Caso und unterbietet so beide. Dabei verfügt das Modell über einen Überhitzungsschutz ebenso wie über eine Funktion zum Vakuumieren druckempfindlicher Lebensmittel.

Ein besonderes Plus, gerade in dieser Preisklasse: Der Klarstein-Vakuumierer zieht beim Verschweißen der Beutel eine breite Doppelnaht. Diese sorgt für zusätzliche Reißfestigkeit. Auf diese Weise vakuumierte Lebensmittel können Sie guten Gewissens auch fürs Sous-vide-Garen verwenden.

Für höhere Ansprüche: Caso Gewerbevakuumierer

Mit einer Saugleistung von 15 Liter in der Minute ist der Caso FastVac 500 das richtige Gerät für alle, die schnell viel vakuumieren möchten. Das Modell arbeitet nicht nur zügig, sondern es lässt sich auch der Unterdruck individuell regulieren und somit die Schweißzeit einstellen. Die Naht kann wahlweise einfach oder doppelt gesetzt werden. Dadurch ist die Schweißnaht besonders robust und versiegelt die Folienbeutel sicher.

Der Folienschweißer enthält viele besondere Features wie die Temperaturüberwachung, die Vakuumregulierung, die Schweißzeitregulierung sowie einen integrierten Cutter zum Zuschneiden der Beutel.

Aufgrund der vielen Funktionen, aber auch des Preises kann dieses Caso-Modell sowohl als Haushalts- als auch als Gastronomiegerät genutzt werden. Wer nur gelegentlich vakuumieren möchte, für den gibt es deutlich kostengünstigere Produkte, die alle wichtigen Funktionen erfüllen. Den Küchenprofi allerdings wird das Modell erfreuen.  

Unser Fazit

Im unteren Preissegment gibt es viele gute Modelle. Dazu gehören der Testsieger-Vakuumierer von VC 10 von Caso wie auch die beiden Modelle von ProfiCook und Klarstein.

Für Hobbyköche mit höheren Ansprüchen oder sogar die gewerbliche Verwendung eignen sich hingegen teurere Modelle mit umfangreicheren Features. Dazu zählt der Folienschweißer FastVac 500 von Caso

Häufig gestellte Fragen rund um Vakuumiergeräte

Wie funktioniert ein Vakuumierer?

Beim Vakuumieren geht es darum, einem Beutel so viel Luft wie möglich zu entziehen, um Lebensmittel haltbarer zu machen. Dabei hilft ein Vakuumiergerät. Als Erstes werden die Lebensmittel in einen speziellen Folienbeutel gelegt. Anschließend zieht das Gerät die vorhandene Luft aus dem Beutel. Nachdem die Luft entfernt wurde, wird der Druck erhöht. Nach dem Saugen schweißt der Folienschweißer den Beutel luftdicht zu. 

Was bringt ein Vakumiergerät?

Ein Vakuumiergerät ist ein gutes Hilfsmittel, um Lebensmittel länger haltbar zu machen. Dazu können die Lebensmittel auch noch platzsparend in Gefrier- oder Kühlschrank gelagert werden, denn Sie sparen sich dabei sperrige Gefäße.

Durch das Vakuumieren bleiben außerdem wichtige Vitamine und Nährstoffe in den Lebensmitteln erhalten, denn die vakuumierten Lebensmittel werden vor dem Gefrierbrand geschützt.

Welche Vakuumier-Arten gibt es?

Am günstigsten – und gut geeignet für den Ein-Personen-Haushalt – sind Handvakuumierer: Diese erinnern in Form und Größe an einen Föhn, sind entsprechend handlich und funktionieren mit wiederverwendbaren Ziplock-Beuteln. Für große Mengen Speisen sind sie allerdings nicht gedacht.

Sollen häufiger größere Portionen eingeschweißt werden, dann empfiehlt sich ein Außenvakuumierer: Die Nahrungsmittel werden in speziell strukturierte ("goffrierte") Beutel gefüllt, die das Gerät dann mit einer festen Schweißnaht versieht. Außenvakuumierer erlauben die Verarbeitung von größeren Mengen Essen, sind aber um einiges unhandlicher und benötigen mehr Platz als ein Handvakuumierer. Da die Beutel fest verschweißt werden, sind diese zudem nicht wiederverwendbar, wodurch mehr Abfall anfällt.

Bei beiden Modelltypen gibt es folglich deutliche Unterschiede in Preis und Funktionsumfang. Grundsätzlich sollten Sie beim Kauf auf Kriterien wie Saugleistung oder Handhabung achten.

Was sollte beim Kauf eines Vakuumiergeräts beachtet werden?

Beim Kauf sollte vor allem auf die Saugkraft des Geräts geachtet werden. Je höher die Leistung, desto höher ist auch meist das zu erzielende Vakuum. Empfehlenswert ist ein Unterdruck von -0,8 bar. Der Wert entspricht einem Vakuum von 90 Prozent.

Eine dichte Schweißnaht ist das A und O beim Vakuumieren, denn es darf kein Sauerstoff in den Beutel gelangen. Die Schweißnähte sollten also in jedem Fall zuverlässig halten.

Die Druckregulierung ist für Lebensmittel wichtig, die viel Flüssigkeit enthalten oder generell empfindlich auf das Vakuumieren reagieren könnten. Über eine Druckregulierung verfügen meist jedoch nur die teuren Geräte. Ein Überhitzungsschutz gehört hingegen zur Standardausstattung. Sollte es zu einer Überhitzung kommen, reagiert das Gerät meist mit einer automatischen Abschaltfunktion.

Was ist die Sous-vide-Methode?

Die Sous-vide-Methode bezeichnet ein bestimmtes Garverfahren. Aus dem Französischem übersetzt bedeutet es "unter Vakuum". Diese Methode sorgt dafür, dass die Lebensmittel nicht mit Wasser in Kontakt kommen, der Zellsaft beim Garen nicht austreten kann und der Oxidationsprozess unterbunden wird. Für diese Methode wird ein Sous-vide-Vakuumierer benötigt. Dieser sollte über die Möglichkeiten der Druckregulierung und einen Flüssigkeitsabscheider verfügen.

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