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Stitung Warentest: Wassersprudler im Test

Stiftung Warentest Testsieger  

Wassersprudler im Test: Diese Modelle sind empfehlenswert

27.06.2019, 12:11 Uhr | MoS, t-online.de

Stitung Warentest: Wassersprudler im Test. Ein guter Wassersprudler macht das Leben leichter und ist auch noch gut für die Umwelt. (Quelle: Hersteller)

Ein guter Wassersprudler macht das Leben leichter und ist auch noch gut für die Umwelt. (Quelle: Hersteller)

Die Idee ist einfach und gut: Statt bei heißen Temperaturen Mineralwasser mühsam aus dem Supermarkt nach Hause zu schleppen, macht man sein Sprudelwasser einfach selbst. Mit modernen Sprudlern ist das schnell erledigt. Die Stiftung Warentest hat im aktuellen Heft (07/2019) Wassersprudler getestet. Wir stellen die besten Geräte vor.

Insgesamt sieben aktuell am Markt erhältliche Wassersprudler hat die Stiftung Warentest einem genauen Test unterzogen. Das Fazit: Immerhin vier Geräte erhielten die Note "Gut", zwei bekamen ein "Befriedigend" und der Wassersprudler  Sharon up von My Sodapop nur die Note "Ausreichend". Interessant: Die Wassersprudler mit Glasflaschen schnitten im Test schlechter ab als die mit Kunststoffflaschen.

Die Testsieger

Der Aarke Carbonator II und der Soda Trend Style liegen mit dem Gesamturteil "Gut (2,0)" an der Spitze. Beide erzielen sowohl beim Aufsprudeln, wie auch bei der Handhabung gute Ergebnisse.

Der Schicke: Arke Carbonator ll Wassersprudler

Der Aarke Carbonator II Wassersprudler wird aus Edelstahl gefertigt, was ihn sowohl stabiler macht, als auch wertiger aussehen lässt. In Sachen Sicherheit vergaben die Tester für das Gerät die Teilnote "Sehr gut": Weder Schwermetalle, noch Acetyldehyd noch Phenole und Phtalate überschritten die Grenzwerte.

Mit dem Gerät sind ausschließlich Flaschen aus PET verwendbar, Glasflaschen können leider nicht genutzt werden. Die Flaschen müssen per Hand gereinigt werden.

Die Bedienung dieses Modells ist simpel. Die Flasche wird in den Trinkwassersprudler geschraubt, anschließend wird der Hebel betätigt und schon wird aus Leitungswasser erfrischendes Sprudelwasser.

Da der CO2-Zylinder nicht im Lieferumfang enthalten ist, muss dieser separat bestellt werden.

  • langlebiges Edelstahl-Gehäuse
  • elegantes Design
  • PET Flasche enthalten
  • kompatibel mit 60L CO2 Zylinder (nicht im Lieferumfang inbegriffen)
  • leichte Bedienung mit Hebel
  • viele Tauschstationen für Pfandfreie Zylinder
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Der Günstige: Soda Trend Style Wassersprudler

Der Trend Style Wassersprudler überzeugte mit dem spritzigsten Wasser im Test. Allerdings monierten die Tester den etwas schwergängigen Knopf. Die PET-Flasche kann zur besseren Reinigung am Boden aufgeschraubt und dann per Hand gereinigt werden. Bei der Fallprüfung zerbrach der Flaschenboden allerdings.

Die Grenzwerte für Schwermetalle, Acetyldehyd, Phenole und Phtalate wurden eingehalten. Mit einem CO2-Zylinder schaffte es der Soda Trend Style 46 Liter Wasser aufzusprudeln.

Für alle, die es lieber süß mögen gibt es Sirupe in verschiedenen Geschmacksrichtungen zu kaufen.

  • inklusive PET-Flasche
  • inklusive CO2-Zylinder
  • einfache Bedienung
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Auch diese Wassersprudler erhielten eine gute Bewertung

Der Kitchenaid Artisian Wassersprudler und der Sodastream Easy bekamen ebenfalls die Note "Gut". Der Wassersprudler von Kitchenaid erreichte mit einem "Gut (2,2)" den dritten Platz, das günstigere Modell von Sodastream bekam ein "Gut (2,5)".

Der Design-Sieger: Kitchenaid Aritsian Wassersprudler

Der teuerste Wassersprudler im Test ist zugleich kommt im typischen Kitchenaid Retro-Design daher. Mit mehr als sechs Kilo Gewicht ist der Sprudler des amerikanischen Traditionsunternehmens besonders standfest.

Im Aufsprudeln und der Handhabung vergaben die Tester ein "Gut", bei der Sicherheit sogar ein "Sehr gut". Beim Testpunkt Gesundheit und Umwelt kam das Gerät nur auf ein "Befriedigend".

Die im Lieferumfang vorhandene Kunststoffflasche muss mit der Hand gereinigt werden. Mit einem CO2-Zylinder schafft der Kitchenaid Artiisan Wassersprudler 57 Liter Wasser in Sprudelwasser zu wandeln.

  • hochwertiger Retro-Wassersprudler aus Metall
  • sicherer, rutschfester Stand
  • extra CO2-Anzeige
  • eine PET-Flasche und eine Kartusche im Lieferumfang enthalten
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Für Einsteiger: SodaStream Easy Wassersprudler

Der Klassiker von Soda Stream bekam im Test einen soliden vierten Platz. Der SodaStream Easy wird mit einem CO2-Zylinder und einer 1-Liter-PET-Flasche geliefert. Die Sprudeleigenschaften des Easy Wassersprudlers sind jedoch begrenzt – es reicht so gerade für medium Sprudelwasser.

Die PET-Flaschen des Marktführers sind nicht für die Spülmaschine geeignet. Im Bereich Sicherheit bekam der Soda Stream Easy ein "Sehr gut", in der Handhabung ein "Gut". Bei Aufsprudeln sowie Gesundheit und Umwelt war das Urteil nur "Befriedigend".

Der Zylinder reicht für knapp 60 Liter Wasser und kann, wenn er leer ist, an einer der über 14.500 Tauschstationen in Deutschland und Österreich gegen einen vollen getauscht werden. Pluspunkt: SodaStream erhebt keinen Pfand auf seine Kohlensäure-Zylinder.

  • Wassersprudler mit PET-Flasche und Kohlensäure-Zylinder
  • sehr einfache Bedienbarkeit durch Einklicken der Flasche
  • sehr gute Dosierbarkeit der Kohlensäure
  • PET-Flasche ist bruchsicher, aber nicht spülmaschinengeeignet
  • viele Tauschstationen für pfandfreie Zylinder
  • leise Arbeitsweise
  • Ergiebigkeit pro CO2-Zylinder: ca. 60 Liter
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Wassersprudler: Wie funktioniert's?

So funktionieren die Wassersprudler: Im Gerät sitzt eine Patrone mit Kohlensäure. Man füllt eine Glas- oder Kunststoffflasche mit Leitungswasser, setzt sie in den Sprudler, drückt einen Knopf und schon versetzt der Sprudler das stille Leitungswasser mit Kohlensäure.

Flaschen regelmäßig und gut reinigen

Einen kleinen Nachteil haben die Wassersprudler allerdings. So muss man gewissenhaft auf die regelmäßige Reinigung der Flaschen achten, damit das Wasser nicht mit Keimen verunreinigt. Daher sollten die Flaschen möglichst spülmaschinenfest sein. Sind sie aus Kunststoff, muss besonders sorgfältig gereinigt werden. Sprudler mit Glasflaschen sind besonders umweltfreundlich.

Schwere Exemplare stehen in der Regel wackelfreier und rutchfester als leichte Modelle. Außerdem sollte sich die Kohlensäure möglichst fein dosieren lassen.

Übrigens: Nutzer berichten bisweilen davon, dass die Sprudelleistung mit der Zeit abnimmt oder dass Wasser aus den Geräten läuft. Das passiert in der Regel aber nur, wenn die Wassersprudler nicht regelmäßig entkalkt werden.

Wassersprudler: Umweltfreundliche Alternative zu Mineralwasser

Klar ist: Ein guter Wassersprudler spart jede Menge Zeit und Geld. Doch es spricht noch mehr für die Anschaffung. Wer sein Sprudelwasser selbst herstellt, tut auch der Umwelt etwas Gutes: Wassertransporte mit dem PKW entfallen, die wiederverwendbaren Flaschen reduzieren den Plastikmüll.

Zudem ist die Trinkwasserqualität in Deutschland so gut, dass das Leitungswasser in vielen Regionen sogar mehr Mineralien enthält als so manches herkömmliche Mineralwasser.

Fazit: Einen guten Wassersprudler zu kaufen, kann das Leben leichter machen. Bei günstigen wie hochwertigen Modellen gilt allerdings: gut auf die Hygiene achten, der eigenen Gesundheit wie auch dem Gerät zuliebe.

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