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Smartphones unter 200 Euro: Günstige Handys im Test

Günstige Handys im Vergleich  

Samsung, Huawei und Co.: Die besten Smartphones für unter 200 Euro

Von Adrian Smiatek

08.03.2019, 13:42 Uhr
Smartphones unter 200 Euro: Günstige Handys im Test. Viele Android-Handys gibt es schon zum kleinen Preis. Wir stellen die besten günstigen Smartphones vor. (Quelle: Hersteller/Montage t-online.de)

Viele Android-Handys gibt es schon zum kleinen Preis. Wir stellen die besten günstigen Smartphones vor. (Quelle: Montage t-online.de/Hersteller)

Die Top-Smartphones von Samsung und Apple haben mittlerweile die 1000-Euro-Marke geknackt. Dabei gibt es bereits für unter 200 Euro Handys, die die Grundfunktionen beherrschen – auch wenn Sie ein paar Abstriche machen müssen. Wir stellen sechs Smartphones vor, die im Test gut abgeschnitten haben.

Während im Apple-Universum kein Smartphone für unter 200 Euro zu bekommen ist, ist die Auswahl bei Android-Smartphones ungeheuer groß. Oft locken Discounter mit Handys im 100-Euro-Segment – diese eignen sich jedoch häufig gerade einmal fürs Telefonieren.

Zu einem sehr günstigen Preis können Sie kein Top-Smartphone mit hochauflösender Kamera erwarten. Dennoch: für Grundanforderungen wie Telefonie, WhatsApp und E-Mails gibt es gute Smartphones auch für kleines Geld. Wir stellen Ihnen die besten günstigen Modelle im Vergleich vor.

Günstige Smartphones: Diese Handys für unter 200 Euro haben im Test von Stiftung Warentest und anderen Magazinen gut abgeschnitten.

Samsung Galaxy J6 – Spartipp von Stiftung Warentest

Die Tester von Stiftung Warentest empfehlen im Bereich der günstigen Smartphones das Samsung Galaxy J6 mit dem Qualitätsurteil "gut" als echtes Schnäppchen (test Ausgabe 12/2018). Der neueste Ableger der J-Reihe glänzt insbesondere mit dem AMOLED-Display. In dieser Preisklasse ist solch ein Display, das bessere Schwarzwerte und sattere Farben aufweist als ein herkömmliches LC-Display, keine Selbstverständlichkeit. Durch die geringe Auflösung von 1480 mal 720 Pixeln (HD+-Auflösung) kann das Display bei einer Größe von 5,6 Zoll jedoch nicht ganz überzeugen.

Neben einer zusätzlichen SIM-Karte lässt das Samsung Galaxy J6 auch den Einsatz einer Speicherkarte zu. Laut Stiftung Warentest macht das Smartphone mit der 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite ordentliche Fotos, wenn auch die Tester bei schlechterer Beleuchtung Luft nach oben sehen. Die Akkulaufzeit schneidet mit "gut" ab und in den Disziplinen "Surfen, E-Mail und Backup" schafft das Galaxy J6 sogar ein "sehr gut".

Samsung Galaxy J6

  • 5,6 Zoll HD+-AMOLED-Display
  • 32 GB Speicher, 3 GB RAM
  • Prozessor: Samsung Exynos 7 Octa 7870
  • Kameras: 13/8 Megapixel
  • 3000 mAh Akku
  • Dual-SIM, UKW-Radio, Fingerabdrucksensor
  • Android 8.0

Nokia 6.1

Das Nokia 6.1 kam im August 2018 auf den Markt und ist der Nachfolger des Nokia 6. Oft findet man es auch unter der Bezeichnung "Nokia 6 (2018)", weil Hersteller HDM Global es bis kurz vor dem Marktstart selbst so nannte. Seine Ausstattung kann sich in der Einsteiger-Preisklasse sehen lassen: ein Mittelklasse-Prozessor, 32 Gigabyte (GB) Speicherplatz und drei GB Arbeitsspeicher (RAM), Full-HD-Display, die Hauptkamera mit 16 Megapixeln, Fingerabdrucksensor und USB-C-Anschluss. 

Auch das Design hebt sich von der Konkurrenz ab: Das Nokia 6.1 steckt in einem eleganten Aluminiumkorpus. Das Magazin "connect" bescheinigt ihm zudem auch eine hervorragende Haptik und Verarbeitung. Die Tester von "chip.de" urteilen: "Der normale User (...) bekommt ein Smartphone mit guter Akkuleistung, brauchbarer Kamera und ansehnlichem Display."  Ausgeliefert wird das Nokia 6.1 mit Android 8.0, aber Hersteller HDM Global stellt ein Update auf Android 9.0 zur Verfügung – das ist bei günstigen Smartphones selten und deshalb lobenswert. 

Nokia 6.1

  • 5,5 Zoll Full-HD-Display
  • 32 GB Speicher, 3 GB RAM
  • Prozessor: Snapdragon 630
  • Kameras: 16/8 Megapixel
  • 3000 mAh Akku
  • Dual-SIM, Fingerabdrucksensor, UKW-Radio
  • Android 9.0 (via Update)

Huawei Y6 (2018)

Zum sehr günstigen Preis gibt es das 2018er Huawei Y6. Sein Display ist minimal schärfer, ausreichend hell und kann laut Chip.de auch mit einigen teureren Smartphones mithalten. "Infrage kommt es für Smartphone-Neulinge oder Nutzer, die ein vernünftiges Einsteigermodell suchen, aber sonst keine weiteren Ansprüche haben", lautet ihr Fazit. Bei wenig Licht in der Dämmerung muss die Kamera passen, aber diesen Schwachpunkt haben eigentlich alle Smartphones in der Preisklasse. 

Über einen Fingerabdrucksensor verfügt das Huawei Y6 nicht. Dafür können Nutzer das Gerät mit ihrem Gesicht entsperren. Laut den Testern laufen herkömmliche Apps ohne Probleme, wobei aufgrund der fehlenden Power längere Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen. Dafür ist die Akkulaufzeit von neun Stunden deutlich länger als bei vielen anderen Herstellern.

Huawei Y6 (2018)

  • 5,7 Zoll HD+-Display
  • 16 GB Speicher, 2 GB RAM
  • Prozessor: Snapdragon 425
  • Kameras: 13/5 Megapixel
  • 3000 mAh Akku
  • Dual-SIM, Face-Unlock
  • Android 8.0

Wiko View 2 Go

Die oftmals bei Discountern erhältlichen Smartphones des französischen Herstellers Wiko haben sich insbesondere durch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis einen Namen gemacht. Bis auf einen schwarzen Balken am unteren Rand und einer Einkerbung am oberen Rand des Gerätes deckt das Display die komplette Vorderseite ab. Die Auflösung von 1512 × 720 Pixeln ist bei der Größe von 5,93 Zoll jedoch nicht besonders scharf. Die Kamera löst mit zwölf Megapixeln auf und kann daher ordentliche Schnappschüsse machen.

Die Tester von connect heben die gute Akkulaufzeit hervor. Mit 4000 mAh kommen selbst Intensiv-Nutzer ohne Zusatz-Akku aus. Mit Android 8.1 bekommen Käufer auch ein recht aktuelles Betriebssystem.

Wiko View 2 Go

  • 5,9 Zoll HD+-Display
  • 16 GB Speicher, 2 GB RAM
  • Prozessor: Snapdragon 430
  • Kameras: 12/5 Megapixel
  • 4000 mAh Akku
  • Dual-SIM, UKW-Radio
  • Android 8.1

Xiaomi Redmi 5 Plus

Schon der Zusatz „Plus“ lässt erahnen, dass es sich hier um ein Smartphone mit größerem Display handelt. Mit fast sechs Zoll besitzt das Xiaomi Redmi 5 Plus in unserem Vergleich das größte vollflächige Smartphone-Display für unter 200 Euro. Durch die 2160 mal 1028 Pixel Auflösung bleibt das Display trotzdem enorm scharf. Ebenso hochauflösend sind die 4K-Videoaufnahmen.

Das Portal "NotebookCheck" hebt außerdem die für diese Preisklasse ordentliche Leistung des Handys dank gutem Prozessor und üppigem Arbeitsspeicher hervor.

Xiaomi Redmi 5 Plus

  • 5,99 Zoll Full HD+-Display
  • 64 GB Speicher, 4 GB RAM
  • Prozessor: Snapdragon 625
  • Kameras: 12/5 Megapixel
  • 4000 mAh Akku
  • Dual-SIM, UKW-Radio, Fingerabdrucksensor
  • Android 8.1 (via Update)

LG K11

Das LG K11 gehört zu den günstigsten Smartphones, die Stiftung Warentest Ende 2018 getestet hat. Da es minimal kleiner als das Samsung ist, schlägt die geringere Auflösung des Displays nicht so zu Buche. Dafür halbiert sich jedoch der festverbaute Speicherplatz auf nur noch 16 GB, wovon laut Stiftung Warentest wiederum nur die Hälfte frei nutzbar ist. Sorgen um Speicherplatz brauchen Sie sich mit diesem Handy jedoch trotzdem nicht machen. Das LG K11 kann theoretisch um bis zu zwei Terabyte erweitert werden.

Den zusätzlichen Speicher können Nutzer jedoch nur für Musik, Bilder und Videos nutzen. Apps lassen sich nicht auslagern. Der verbaute Fingerabdrucksensor zum Entsperren des Gerätes ist eine nette Zusatzfunktion. Aufgrund der geringen Power und einer älteren Android-Version laufen Apps allgemein nicht so schnell. Im Test von Stiftung Warentest schnitt es mit der Note 2,7 ab.

LG K11

  • 5,3 Zoll HD-Display
  • 16 GB Speicher, 2 GB RAM
  • Prozessor: Mediatek MT6750
  • Kameras: 13/8 Megapixel
  • 3000 mAh Akku
  • Dual-SIM, UKW-Radio, Fingerabdrucksensor
  • Android 7.1

Selbstverständlich können Sie bei günstigen Handys nicht die gleiche Ausstattung und Leistung erwarten wie bei einem High-End-Smartphone. Aber wer nur telefoniert, WhatsApp-Nachrichten schreibt und gelegentlich im Internet surft, wird auch mit einem Einsteiger-Smartphone unter 200 Euro gut zurecht kommen.

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