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Stiftung Warentest: Die besten Epilierer im Test

Epilierer im Test  

Stiftung Warentest: Die besten Epilierer für glatte Haut

Von Monika Salz

24.09.2019, 14:51 Uhr

Nicht nur im Sommer sind glatt enthaarte Beine für viele Frauen unverzichtbar. Um das lästige tägliche Rasieren zu vermeiden, gehört Epilieren zu den beliebtesten Enthaarungsmethoden. Die Stiftung Warentest hat im Mai 2019 Epilierer getestet – Nass-Trocken-Geräte ebenso wie reine Trockengeräte.

Bis zu vier Wochen glatte Beine – viele Frauen schwören auf die Haarentfernung mit dem Epilierer, hält das glatte Ergebnis doch länger vor als nach einer Rasur. Insgesamt zehn Epilierer hat die Stiftung Warentest in ihrem Test vom Mai 2019 unter die Lupe genommen – fünf Trocken-Epilierer und fünf Nass-Trocken-Epilierer.

Nass-Trocken-Epilierer sind besonders praktisch, da man sie auch unter der Dusche nutzen kann. Das soll die Haarentfernung noch effektiver machen und eventuelle Schmerzen mindern.

Stiftung Warentest: Nur vier gut getestete Epilierer

Die Testergebnisse sind recht durchwachsen. Bei den Nass-Epilieren konnten immerhin drei der fünf getesteten Epilierer überzeugen, bei den Trocken-Epilieren nur ein einziges. Ein günstiges Gerät überstand nicht einmal den Falltest. Interessant: Von den vier insgesamt mit “Gut“ getesteten Epilieren sind drei von Braun, der vierte Gute im Test ist von Panasonic.

Übrigens: Bei allen getesteten Epiliergeräten war der Stromverbrauch niedrig. Die Stiftung Warentest errechnete bei einem durchschnittlichen Gebrauch (14-tägig) einen Jahresverbrauch von etwas unter einem Cent Kosten.

Die besten Nass-Trocken-Epilierer bei Stiftung Warentest

Bei den Nassepilieren konnten drei der fünf Geräte im Test überzeugen, die beiden Silk-épil von braun lagen gleichauf. Die beiden anderen vielen schon aufgrund der Tatsache durch, dass sie nicht wasserdicht sind. Somit sind sie für eine Anwendung unter der Dusche nicht geeignet.

Wir stellen hier die drei besten Produkte aus dem Test vor:

Braun Silk-épil 7/880 SensoSmart - Testsieger

Der Braun Silk-épil 7/880 wurde zusammen mit einem weiteren Braun Gerät Testsieger unter den Nass-Trocken-Epilieren. Mit einer Gesamtnote von "Gut" (1,8) überzeugte der SensoSmart die Warentester vor allem durch seine sehr gute Handhabung.

Zudem erzielte er das beste Ergebnis bei der Haarentfernung unter allen getesteten Geräten (2,0). Der Epilierer funktioniert kabellos und ist wasserdicht und kann somit bequem unter der Dusche oder beim Baden genutzt werden. Zahlreiche Zubehörteile, wie extra Aufsätze für die Gesichtsepilation, gehören zum Lieferumfang.

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Braun Silk-épil 9/980 SkinSpa SensoSmart – Testsieger

Der Braun Silk-épil 9/980 ist der zweite Testsieger und bekam ebenfalls die Gesamtnote "Gut" (1,8). Im Testpunkt Haltbarkeit übertraf er sogar den Silk-épil 7/880. Das Gerät ist ebenfalls wasserdicht und kabellos, dem Epilieren unter der Dusche steht nichts im Wege.

Stiftung Warentest lobte auch die Handhabung als "Sehr gut". Mit der Haarentfernung waren die Tester ebenfalls zufrieden und vergaben die Teilnote "Gut" (2,1). Der Akku hält lange durch. Der SkinSpa Senso Smart verfügt über eine Menge Extras wie eine Peelingbürste und Epilieraufsatz für die Bikinizone.

  • 40% breiterer Epilierkopf 
  • schwenkbarer Kopf
  • Andruckkontrolle
  • für den Einsatz unter der Dusche geeignet
  • MicroGrip Pinzettentechnologie
  • mit Extras wie z.B. Peelingbürste, Power-Aufsatz, Epilieraufsatz für Gesichtshärchen, Rasierkopf, Trimmeraufsatz
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Meinung aus der Redaktion – Annemarie: "Mein altes Gerät hatte ich zuvor über 10 Jahre lang – auch ein Epilierer von Braun. Der neue Silk-épil hat mich überzeugt: Die Epilation verläuft relativ schnell und schmerzfrei, die Aufdruckkontrolle ist für mich eine neue, sinnvolle Funktion. Die Akku-Laufzeit und Motorstärke überzeugen mich ebenfalls.
Das ganz Set "Skin Spa" hätte ich im Nachhinein nicht benötigt. Die Massagebürsten sind für meinen Geschmack zu weich – ein richtiger Peelingeffekt bleibt aus. Der Motor des Trimmers ist ziemlich schwach und damit eher unnütz."

Panasonic Epilierer ES-DEL8A – der Solide

Mit der Gesamtnote "Gut" (1,9) konnte auch der Panasonic ES-DEL8A im Test von Stiftung Warentest überzeugen. Der breite Schwenkkopf entfernt Haare gut. Auch in punkto Haltbarkeit konnte das Gerät Überzeugen und bekam hier die Teilnote "Sehr gut".

Der Epilierer ist wasserdicht. Der Akku lädt sehr schnell, die Tester bemängelten allerdings die etwas kurze Akkulaufzeit. Auch der ES-DEL8A kommt mit zahlreichen Extras, beispielsweise einer rotierenden Hornhautfeile.

  • 30% breiterer Epilierkopf 
  • LED-Licht
  • für den Einsatz unter der Dusche geeignet
  • Doppelscheibe mit 60 Pinzetten
  • mit Extras wie z.B. Rasierkopf, Bikiniaufsatz, Hornhautfeile
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Der Testsieger bei den Trockenepilieren

Es gibt sowohl kabelgebundene Trockenepilierer als auch solche, die kabellos mit Akku funktionieren. Im aktuellen Test hat die Stiftung Warentest bei fünf Geräten für die Trockenepilation nur ein Gerät mit "Gut" bewerten können.

Braun Silk-épil 3 3-410 – der Schlichte

Der Braun Silk-épil 3 3-410 konnte die Tester als einziges Gerät im Test der Trockenepilierer überzeugen. Dabei wurde nicht nur der günstige Preis hervorgehoben. Der Epilierer zeigte im Praxistest eine gute Handhabung und Haltbarkeit.

Die Haarentfernung war auf den Beinen "gut", beim Epilieren von Achselhöhlen und Bikinizone schnitt das Gerät jedoch nur "befriedigend" ab. Sehr schön: Der Silk-épil Trockenepilierer verfügt über eine Beleuchtung, unter der auch sehr kurze Härchen sichtbar werden.

Leider ist kein Aufbewahrungsbeutel im Lieferumfang enthalten.

  • Massagerollen
  • Smartlight-Beleuchtung
  • Kabelgebunden
  • 20 Pinzetten-System
  • Zusätzlich Rasierer und Trimmer
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Wie funktioniert die Epilation genau?

Ein Epilierer zieht die Haare samt Wurzel aus der Haut. Der Epilierkopf verfügt über eine oder zwei Walzen, die mit kleinen rotierenden Pinzetten bestückt sind. Diese öffnen und schließen mit hoher Geschwindigkeit und entfernen so die Haare gründlich.

Von Vorteil: Im Gegensatz zur Rasur, bei der die Haare schnell wieder nachwachsen, bleiben die durch Epilation behandelten Körperstellen länger glatt. Allerdings wird die Epilation von manchen Frauen als schmerzhaft empfunden. Bei empfindlicher Haut können Rötungen entstehen, die aber in der Regel schnell wieder abklingen.

Nach der Behandlung kann man sich auf bis zu vier Wochen glatte Haut freuen. Epiliert man regelmäßig über Jahre hinweg, werden die nachwachsenden Haare weniger und dünner.

Glatte Haut: Was man beim Epilieren beachten sollte

Wie häufig sollte man epilieren?
Tatsächlich ist der Haarwuchs von Frau zu Frau verschieden. Wer Glück hat, hat nach der Epilation bis zu einem Monat glatte Beine. Bei Frauen mit stärkerem Haarwuchs und dunklen Haaren kann es dagegen sein, dass die Epilation bereits nach zwei Wochen wiederholt werden muss, um ein ebenmäßig glattes Hautbild zu haben.

Vor und während der Epilation – worauf Sie beim Epilieren achten sollten
Damit sich die Schmerzen in Grenzen halten, sollte man die Haut bereits ein paar Tage vor der Enthaarung auf die Prozedur vorbereiten. Regelmäßiges Peeling beugt eingewachsenen Körperhaaren vor, Cremes erhöhen die Hautfeuchtigkeit, was sie weniger schmerzempfindlich sein lässt.

Wichtig: Die Härchen sollten nicht zu lang sein, sonst ziept es gehörig beim Zupfen. Zwei bis drei Millimeter sind eine optimale Länge.

So wird es gemacht: Den Epilierkopf langsam und senkrecht über die Haut gleiten lassen. Bewegt man ihn zu schnell, wird das Ergebnis unsauber. Am besten greifen die Pinzetten die Haare, wenn man die Haut, die man gerade bearbeitet, mit den Fingern straffzieht. Beim Epilieren des Intimbereichs sind manche Personen emfindlicher. Dort sollten Sie vorsichtig vorgehen. Sonst können im anschluss Reizungen entstehen.

Haare dauerhaft entfernen

Mit einem Epilierer behandelte Körperstellen bleiben bis zu sechs Wochen glatt. Bei manchen Frauen wachsen die Haare jedoch schon schneller nach. Eine dauerhafte Haarentfernung ist mit einem Lasergeät möglich. Solche Behandlungen werden in der Regel bei Hautärzten und guten Kosmetikerinnen durchgeführt und sind sehr teuer. Nur dunkle Haare können so entfernt werden, bei hellen oder blonden Haaren versagt diese Technik.

Für den Hausgebraucht gibt es mittlerweile kleine Laser am Markt. Diese eignene sich jedoch wegen ihrer geringen Auflagefläche eher für einzelne störende Haare oder kleine Flächen. Sie funktionieren aber genauso gut, wie die großen Geräte bei Hautarzt. Etwa zwei bis drei Wochen nach Behandlung fällt das gelaserte Haar aus und wächst nicht mehr nach. Die Handhabung eines solchen Lasers ist sehr einfach und nicht besonders schmerzhaft.

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