Sie sind hier: Home > Gesundheit >

Sonnencreme Test 2019: Die aktuellen Testsieger der Stiftung Warentest

Sonnencreme im Test  

Stiftung Warentest: Welche Sonnencreme schützt am besten?

Von Monika Salz

26.06.2019, 14:41 Uhr

Regelmäßig testet die Stiftung Warentest Sonnenschutzmittel auf ihre Wirksamkeit. In ihrem aktuell veröffentlichten Sonnencremetest (Juli 2019) fanden die Tester viele gute Sonnenschutzprodukte mit Lichtschutzfaktor 30 und Lichtschutzfaktor 50 sowie 50+. t-online.de stellt die aktuell besten Sonnencremes vor.

Sehr erfreulich: von neunzehn getesteten Sonnenschutzmitteln mit den Lichtschutzfaktoren (LFS) 30, 50 und 50+ wurden siebzehn mit dem Gesamturteil Sehr gut oder Gut bewertet. Auch schon im Test vom Sommer 2018 war das Ergebnis so erfreulich. Zwei Sonnencremes fielen diesmal wegen mangelhaftem Sonnenschutz komplett durch.

Allen anderen Produkten im Test – egal für welchen Hauttyp oder mit welchem Lichtschutzfaktor – ist  aber gemein, dass sie einen sehr guten UVA und UVB Schutz bieten.

Gut und sehr gut schnitten auch günstigere Produkte ab und nicht nur die teuren Sonnencremes aus der Apotheke und Parfümerie. Testsieger mit einem Gesamturteil von "Sehr gut" waren die Sundance Sonnenmilch von DM mit LSF 30, die Ombra Sun Ultra Sensitive Sonnencreme von Aldi (Nord und Süd) mit LSF 30, die Elkos Sun Sonnenmilch von Edeka mit LSF 30, das Sonnenspray Sensitiv von Jean & Len mit LSF 50, die Sunozon Sonnenmilch von Rossmann (LSF 50) und die Lavozon Sonnenmilch von Müller (LSF 50).

Sonnencremes im Test: Diese Produkte sind empfehlenswert

Folgende Produkte haben alle ein Sehr gut im Teilurteil „Einhalten des ausgelobten Schutzes“ erhalten. Zudem wurde bei keinem der getesteten Sonnenschutzmittel die mikrobiologische Qualität beanstandet.

 
Modell

Jean & Len Wasserfestes Sonnenspray

NIVEA SUN Sonnenmilch LSF 30

Roche-Posay Anthelios XL Spray

Eucerin Sun Spray Dry Touch

Ladival empfindliche Haut

 PreisPreisPreisPreisPreis
Preis€ 18,36
€ 18,36 bei Amazon
€ 6,95
€ 6,95 bei Amazon
€ 21,31
€ 21,31 bei Amazon
€ 23,50
€ 23,50 bei Amazon
€ 17,56
€ 17,56 bei Amazon
 UVA-SchutzUVA-SchutzUVA-SchutzUVA-SchutzUVA-Schutz
UVA-Schutzsehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gut
 UVB-SchutzUVB-SchutzUVB-SchutzUVB-SchutzUVB-Schutz
UVB-Schutzsehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gut
 Feuchtigkeitsanreicherung der HautFeuchtigkeitsanreicherung der HautFeuchtigkeitsanreicherung der HautFeuchtigkeitsanreicherung der HautFeuchtigkeitsanreicherung der Haut
Feuchtigkeitsanreicherung der Hautsehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gut
 NutzeranwendungNutzeranwendungNutzeranwendungNutzeranwendungNutzeranwendung
Nutzeranwendunggutgutbefriedigendgutbefriedigend
 KonservierungsstoffeKonservierungsstoffeKonservierungsstoffeKonservierungsstoffeKonservierungsstoffe
Konservierungsstoffeneinjajajanein
 LichtschutzfaktorLichtschutzfaktorLichtschutzfaktorLichtschutzfaktorLichtschutzfaktor
LichtschutzfaktorLSF 50LSF 30LSF 50+LSF 50LSF 30
 InhaltInhaltInhaltInhaltInhalt
Inhalt250 ml250 ml200 ml200 ml200 ml
 Hier erhältlich*Hier erhältlich*Hier erhältlich*Hier erhältlich*Hier erhältlich*
Hier erhältlich*
* Preise inkl. Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versand. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeit und -kosten möglich. Alle Angaben ohne Gewähr.

Gute Sonnenschutzcremes aus dem Test 2018

Noch unverändert im Handel erhältlich sind einige Produkte, die von der Stiftung Warentest im Sommer 2018 getestet wurden. Darunter die Cien Sun Sonnenmilch Classic (LSF 30) von Lidl und das La Roche-Posay Anethelios XL Wet Skin Gel. Da sich die Rezeptur nicht geändert hat, bleiben die guten Testurteile bestehen.

La Roche Posay Anthelios

Die Sonnencreme La Roche-Posay Anthelios XL Wet Skin Gel bekam von den Testern der Stiftung Warentest die Gesamtnote Gut (1,6). Das Sonnenschutzmittel überzeugt sowohl beim UVA- wie auch beim UVB-Schutz mit sehr guter Schutzwirkung. Auch die Feuchtigkeitsanreicherung der Haut durch das Produkt sowie die Nutzeranwendung sind gut.

  • Lichtschutzfaktor: 50+
  • Inhalt: 250 ml
  • Gel (Tube)
ANZEIGE

Die goldene Regel beim Sonnenschutz: Reichlich und regelmäßig

Die Haut vor der Sonneneinstrahlung schützen sollte oberstes Gebot sein. Denn ein Sonnenbrand ist nicht nur ärgerlich und schmerzhaft, er schädigt die Haut auch dauerhaft. Im schlimmsten Fall kann durch zu häufige ungeschützte Sonneneinstrahlung Hautkrebs entstehen. Ungeschützt altert die Haut zudem stärker und ist anfälliger für Sonnenallergien.

Deshalb gilt: Sonnencreme, Sonnenöl oder Sonnenmilch muss auf alle ungeschützten Körperpartien aufgetragen werden. Dies sollte unbedingt vor dem Sonnenbaden geschehen und in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Dabei nicht mit dem Schutzprodukt sparen, sondern die Creme immer großzügig auftragen. Für einen Erwachsenen empfehlen Hautärzte etwa 40–45 ml pro Cremevorgang (3 Esslöffel voll).

Wer Makeup trägt, sollte die Sonnencreme zuerst auftragen und einziehen lassen. Im Anschluss kann man sich dann ganz normal schminken.

Wie oft soll Sonnencreme und Sonnenspray aufgetragen werden?

Wie oft Sonnencreme aufgetragen werden soll, hängt von der Situation ab. Ist man einen ganzen Tag über in der Sonne unterwegs, sollte man sich etwa 20 Minuten, bevor man in die Sonne geht, zum ersten Mal eincremen. Dabei auch besonders auf Nasenrücken und Ohren achten, dort bekommt man besonders schnell einen Sonnenbrand.

Der Schutz sollte über den Tag verteilt dann noch wenigstens zweimal erneuert werden, auch bei einem hohen Lichtschutzfaktor. Nach dem Baden muss der Sonnenschutz immer erneuert werden, selbst wenn das Sonnenschutzmittel als wasserfest beworben wird. Dasselbe gilt für sportliche Aktivitäten, bei denen man ins Schwitzen gerät. Der Schweiß vermindert die Wirkung der Sonnencreme.

Die ausgelobte Schutzzeit sollte nicht ausgereizt werden. Ein erneutes Eincremen verlängert den Schutz nicht, besser man geht dann aus der Sonne.

Sonnenspray verteilt sich zwar leichter als Sonnenmilch oder -creme, sollte aber in zwei Lagen aufgetragen werden. Nach dem ersten Auftragen warten, bis das Mittel eingezogen ist, und den Vorgang dann wiederholen.

Was bedeutet der Lichtschutzfaktor auf der Sonnencreme?

Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, um welche Zeit sich durch die korrekte Nutzung der Sonnencreme die Dauer verlängert, in der ein Mensch sich der Sonne aussetzen kann, ohne die Haut zu schädigen. Es gibt die durch eine EU-Richtlinie festgelegten Schutzklassen: Basis (LSF 6 – 10), Mittel (LSF 15 – 25), Hoch (LSF 30 und 50) und Sehr hoch (LSF 50+).

Ein Beispiel: Kann eine Person sich an einem sonnigen Frühsommertag 20 Minuten in der Sonne aufhalten, bevor die Haut sich rötet, verlängert eine Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 20 diese Zeit um das 20-fache. Die maximale Schutzdauer wäre also 400 Minuten – über sechs Stunden.

Diese Werte sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, werden sie doch unter idealen Laborsituationen ermittelt. Zudem bezieht sich die LSF-Angabe auf den Anteil der kurzwelligen UVB-Strahlung der Sonne. Diese ist in erster Linie für den Sonnenbrand verantwortlich. Die UVA-Strahlung hingegen wird für die Hautalterung verantwortlich gemacht.

Wichtig: Die Sonnenpflege über den Tag verteilt immer wieder neu auftragen. Beachten Sie auch, dass die Sonneneinstrahlung in Südeuropa und in tropischen Gebieten stärker ist als in Mittel- und Nordeuropa. Hier ist eine Sonnencreme mit höherem Schutzfaktor empfehlenswert.

Ein geringer Schutzfaktor eignet sich eher für Menschen mit dunklerer Hautfarbe oder solche, die schon vorgebräunt sind.

Begriffe wie "Sunblocker" sind mit Vorsicht zu genießen, denn sie vermitteln den Eindruck des totalen Schutzes. Dies ist jedoch falsch. Ähnlich verhält es sich mit Selbstbräunern. Sie bieten in der Regel gar keinen Schutz, da sie eine Bräunung der Haut nur vortäuschen.

Fazit: Die aktuell getesteten und hier vorgestellten Sonnencremes bieten alle einen umfassenden Schutz. Egal welche Sonnencreme Sie also kaufen, bei der richtigen Anwendung sind sie sehr gut geschützt.

Verwendete Quellen:
  • Testergebnisse Sonnenschutz Stiftung Warentest

Für die Produkte, die über diese Seite verkauft werden, erhält t-online.de eine Provision vom Händler. Für Sie als Käufer entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal