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Die besten Olivenöle: So erkennen Sie hochwertige Öle


Gesunde Ernährung  

Die besten Olivenöle und wie Sie qualitativ hochwertige Öle erkennen

Von Antonia Herfort, Nora Kramer

05.04.2021, 08:31 Uhr
Die besten Olivenöle: So erkennen Sie hochwertige Öle. Olivenöl für jeden Geschmack: Das sind fünf der besten Öle.  (Quelle: Getty Images/fcafotodigital)

Olivenöl für jeden Geschmack: Das sind fünf der besten Öle. (Quelle: fcafotodigital/Getty Images)

Olivenöl ist gesund, aromatisch und ein absoluter Klassiker aus der mediterranen Küche. Für ein gutes Geschmackserlebnis kommt es vor allem auf die Qualität des Öls an. Wir haben Ihnen aus den besten Olivenölen eine empfehlenswerte Auswahl zusammengestellt.

Olivenöl gehört in jede Küche: Ein hochwertiges Olivenöl verleiht einem Gericht den nötigen Geschmack, besitzt eine gesundheitsfördernde Wirkung und ist vielseitig in der kalten und warmen Küche einsetzbar. Als unverzichtbarer Bestandteil der gesunden Küche ist beim Kauf vor allem auf die unterschiedlichen Qualitätsstufen zu achten.

Die Auswahl an Olivenölen ist groß: Wir haben recherchiert, was ein gutes Olivenöl ausmacht, und geben Ihnen Tipps, wie Sie die hochwertigen Öle von den minderwertigen Produkten unterscheiden können. Eine Auswahl der besten Olivenöle haben wir Ihnen aufgelistet. Das sind unsere Empfehlungen.

Unsere Top 5 unter den ausgezeichneten Olivenölen

Testsieger der Stiftung Warentest: Natives Olivenöl Extra Originale von Bertolli 

Das Native Olivenöl extra Originale vom italienischen Hersteller Bertolli wurde von der Stiftung Warentest mit der Gesamtnote "gut (2,3)" bewertet. Das Bertolli-Olivenöl lässt sich der ersten Güteklasse zuordnen und erhält daher den entsprechenden Verweis "direkt aus Oliven ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen".

Den Geschmack charakterisierten die Verkoster als mittelfruchtig, mittelbitter und mittelscharf. Das Öl eignet sich ideal zum Zubereiten von Salaten, Dips und Marinaden sowie zum Dünsten und Verfeinern verschiedenster Gerichte. Für die Herstellung werden laut Anbieter die Olivensorten Arbequina, Barnea, Coratina, Hojib­lanca, Koroneiki und Picual verwendet. Das Olivenöl ist eine gute Alternative zu höherpreisigen Olivenölen. Lediglich die Herkunftskennzeichnung ist nicht optimal und der Abfüllort ist ein EU-Mix. 

Testsieger der Zeitschrift "Öko-Test": Bio-Olivenöl Kreta P.G.I. von Rapunzel

Das Native Olivenöl extra der Marke Rapunzel wurde von der Zeitschrift "Öko-Test" mit der Gesamtnote "gut" bewertet. Das Olivenöl der ersten Güteklasse stammt aus Griechenland. Das Öl ist sortenrein und wird aus Koroneiki-Oliven gepresst. Die Koroneiki-Olive ist mit einem Anteil von rund 60 Prozent die häufigste Öl-Olive Griechenlands. Die Oliven werden auf Kreta kontrolliert biologisch angebaut. Daher ist das Rapunzel-Olivenöl mit einem Bio-Siegel auf der Rückseite gekennzeichnet.

Das sortenreine Olivenöl hat ein fruchtiges Aroma und einen harmonischen Geschmack. Laut "Öko-Test" ist das Bio-Olivenöl von Rapunzel frei von bedenklichen Inhaltstoffen wie Pestiziden und Mineralölen. 

Olio Award 2020 Gewinner: Bio-Olivenöl von Almazaras de la Subbetica

Beim Olio Award 2020 wurden 500 Olivenöle aus elf Ländern verkostet und bewertet. Das Bio-Olivenöl von Almazaras de la Subbetica ist der Olio-Award-2020-Gewinner in der Kategorie "intensiv fruchtig". Das Rincon gehört mit 229 Auszeichnungen in den letzten fünf Jahren zu den meistausgezeichneten Olivenölen überhaupt.

Das Öl hat einen sehr komplexen Geschmack, der an Früchte und Zitrusfrüchte, krautige Empfindungen, Thymian und Minze erinnert. Dazu kommt eine pflanzliche Note, die Tomatenmark ähnelt. Das spanische Öl aus Andalusien ist sortenrein aus der Olivensorte Hojiblanca. Das rote Siegel zeigt die geschützte Ursprungsbezeichnung. Alle Herstellungsprozesse finden demnach in einer einzigen Region statt. 

Beste sensorische Qualität: Natives Olivenöl extra von Castillo de Canena

Das Native Olivenöl extra von Castillo de Canena erreichte im Test der Stiftung Warentest von 2020 die Gesamtnote "gut (2,3)" und überzeugte die Verkoster mit seiner sensorischen Qualität als eines der besten Olivenöle. Das Öl kommt aus Spanien und wird laut Deklaration aus der Olivensorte Picual gewonnen. Dadurch ergibt sich ein leicht fruchtiger und gleichzeitig mittelscharfer Geschmack. 

In den Olivenhainen des Familienbetriebs werden nicht nur Oliven geerntet, es haben auch Insekten, Vögel und selten gewordene Wildblumen dort ihren Platz gefunden. Mit Schafsherden und Bienenstöcken bemüht sich das Unternehmen, ein intaktes Ökosystem aufrechtzuerhalten, was auch die Demeter-Zertifizierung betont.

Flos Olei Guide 2020: Extra Virgin Olivenöl One von Finca la Torre

Das extra Virgin Olivenöl von Finca la Torre gehört zu den zehn besten Olivenölen weltweit (100 Punkte Flos Olei). Die Finca la Torre ist eine der weltweit am meisten ausgezeichneten Olivenfarmen Spaniens.

Das sortenreine Olivenöl besteht zu 100 Prozent aus Hojiblanca-Oliven von alten Olivenbäumen. Für das Olivenöl werden nur spezielle Früchte, die am ersten Tag der frühesten Ernte gepflückt wurden, ausgewählt. Der Geschmack bietet ein vegetales Bouquet mit Chicorée, Blattsalat und Sellerie. Eine schöne, starke Edelbitterkeit wird durch eine gleichzeitig pikante Würze ausgeglichen. 

So erkennen Sie hochwertiges Olivenöl 

  • Gutes Olivenöl hat einen Säuregrad von 0,2 bis 0,6 Prozent. Ein niedriger Säuregrad deutet auf eine schonende Ernte und Pressung hin. Es gilt: je niedriger der Grad, desto höher die Qualität.
  • Die Bezeichnungen "Natives Olivenöl extra", "Extra Vergine" oder "Olivenöl nativ extra" sind Olivenöle der höchsten Qualitätsklasse. Der Säuregrad liegt bei diesen Ölen unter 0,8 Prozent.
  • Das rote Gütesiegel D.O.P. garantiert, dass alle Produktionsschritte in einer festgelegten Region stattfinden. Die Olivenöle sind dann Produkte mit geschützter Ursprungsbezeichnung. 
  • Das blaue Gütesiegel I.G.P. wird ebenfalls von der EU vergeben. Die Angabe besagt nur, dass einer der Produktionsschritte im angegebenen Herkunftsgebiet stattgefunden haben muss.
  • Das Bio-Siegel gibt an, dass die Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.
  • Gute Olivenöle werden bei maximal 27 Grad Celsius kaltgepresst. Der verpflichtende Hinweis zu diesem Verfahren lautet "direkt aus Oliven ausschließlich mit mechanischen Verfahren".
  • Weitere freiwillige Angaben, die auf manchen Olivenölen zu finden sind, sind unter anderem der Erntezeitpunkt, die genaue Erntemethode und die Angabe der Olivensorte. Je älter ein Olivenöl ist, desto mehr verliert es an Aroma. 

Liebling der Redaktion: Natives Olivenöl extra von Terra Creta

Das Native Olivenöl extra von Terra Creta ist unsere Empfehlung. Das rote Siegel garantiert, dass alle Produktionsschritte in der Region Kolymbari auf Kreta stattfinden. Das Olivenöl ist sortenrein und wird aus der Olivensorte Koroneiki gepresst. Diese Olivensorte ist äußerst mild im Geschmack und hat ein 1:1-Verhältnis von Kern und Fruchtfleisch. Mit einem Säuregehalt von 0,3 Prozent ist das Öl äußerst hochwertig.

Durch die Bezeichnung Natives Olivenöl extra ist davon auszugehen, dass das Olivenöl erster Güteklasse ist. Das Öl wird direkt aus Oliven und ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen. Der Hinweis Kaltextraktion auf der Vorderseite gibt zusätzlich an, dass das Olivenöl bei maximal 27 Grad Celsius in modernen Zentrifugiersystemen gewonnen wurde. Mit einem Preis von unter 40 Euro für fünf Liter besitzt dieses Produkt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Unser Fazit 

Neben den ausgezeichneten Olivenölen gibt es viele weitere qualitativ hochwertige Öle. Mit unseren Tipps finden Sie garantiert das richtige Olivenöl für Ihren Geschmack. Unser Favorit mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis ist das Native Olivenöl extra von Terra Creta

Häufig gestellte Fragen rund um Olivenöl

Wie sollte Olivenöl gelagert werden?

Olivenöl reagiert sehr empfindlich auf Licht. Wenn Sie Ihr gutes Olivenöl lange genießen wollen, sollten Sie für die Lagerung einen dunklen und kühlen Ort auswählen. Der Kühlschrank ist kein passender Ort für Olivenöl, da zu kalte Temperaturen eine Ausflockung bewirken können. Die Temperatur sollte zwischen 14 und 16 Grad Celsius liegen. Nach dem Gebrauch muss die Olivenölflasche fest verschlossen werden.

Welches Olivenöl kann zum Braten verwendet werden?

Gegen die allgemeine Vermutung, Olivenöl könne nicht zum Braten verwendet werden, kann das Öl sehr wohl zum Anbraten dienen. Vergine Olivenöle können beispielsweise bis zu 180 Grad Celsius erhitzt werden, raffinierte Olivenöle sogar bis 210 Grad Celsius. Bei höheren Temperaturen sollte jedoch kein Olivenöl verwendet werden, da ansonsten bedenkliche Inhaltsstoffe und Gifte freigesetzt werden können.

Warum ist Olivenöl gesund?

Olivenöl enthält wichtige einfache ungesättigte Fettsäuren und ist reich an Vitamin E, die eine gesundheitsfördernde Wirkung auf den Körper haben. Positiv ist außerdem, dass Olivenöl im Vergleich zu anderen Ölen über weniger schädliche, mehrfach ungesättigte Fettsäuren verfügt. Sie senken beispielsweise den Cholesterinspiegel und stärken das Herz. Eine positive Wirkung hat Olivenöl sowohl bei Herzkrankheiten, Depressionen und Verdauungsproblemen als auch bei Erkrankungen wie Krebs, Arteriosklerose und Tumoren.



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