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Eismaschinen-Test: Stiftung Warentest nennt die besten Maschinen für leckeres Eis

Stiftung Warentest  

Nur 7 von 20 Eismaschinen können im Test überzeugen: Testsieger jetzt verfügbar

Von Katja Schmidt

05.06.2021, 10:00 Uhr
Eismaschinen-Test: Stiftung Warentest nennt die besten Maschinen für leckeres Eis. Eismaschinen im Test: Die Stiftung Warentest hat je zehn Eisbereiter mit Kompressor und Kühlakku getestet. (Quelle: Hersteller/Medion)

Eismaschinen im Test: Die Stiftung Warentest hat je zehn Eisbereiter mit Kompressor und Kühlakku getestet. (Quelle: Medion/Hersteller)

Der Sommer kommt und damit auch der Wunsch nach leckerem Eis. Mit einer Eismaschine kann man es ganz einfach selbst herstellen und bei den Eissorten kreativ sein. Die Stiftung Warentest hat Modelle mit Kompressor und Kühlakku getestet. Die Ergebnisse enttäuschen: Nur sieben von 20 Geräten erreichen "gute" Noten. Wir zeigen die Testsieger.

Wer Speiseeis zu Hause selbst herstellt, braucht sich nicht in lange Schlangen stellen, hat die volle Kontrolle über die Zutaten und spart auch noch Geld: Eine Kugel selbst gemachte Eiscreme ist günstiger als in der Eisdiele. Für die "test"-Ausgabe 05/2021 hat die Stiftung Warentest deshalb 20 Eismaschinen untersucht. Dabei zeigt sich, dass Eisbereiter mit Kühlakkus den Modellen mit Kompressor klar unterlegen sind: Keines dieser Modelle ist "gut". Wir zeigen die Ergebnisse des Eismaschinen-Tests.

Stiftung Warentest: So wurde getestet

Für ihren Test hat die Stiftung Warentest je zehn Eismaschinen mit Kompressor und mit Kühlakku untersucht. Geprüft wurde vor allem die Zubereitung von Eis, Sorbet und Frozen Joghurt. Aber auch die Handhabung, das Geräusch und Umwelteigenschaften wurden im Eismaschinen-Test berücksichtigt.

Die Ergebnisse des Eismaschinen-Tests im Überblick

Die Testergebnisse fallen gemischt aus: Während die Eismaschinen mit Kompressor überwiegend "gut" abschneiden, sind alle zehn Modelle mit Kühlakku lediglich "befriedigend". Das liegt an der oftmals umständlicheren Handhabung und dem deutlich höheren Zeitaufwand.

Klarer Testsieger unter den Eismaschinen mit Kompressor ist mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (1,9)" die MD 18387 von Medion. Dahinter landen Modelle der bekannten Küchengeräte-Hersteller Sage, Springlane, Unold und Severin. 

Bei den Eisbereitern mit Kühlakku liegt der 3-in-1-Küchenmini von WMF mit der Gesamtnote "befriedigend (2,6)" ganz vorn. Geräte von anderen Herstellern wie Klarstein, Krups oder Unold schneiden im Eismaschinen-Test etwas schlechter ab.

Der Testsieger: Eismaschine von Medion

Das Testergebnis: Die Eismaschine MD 18387 von Medion ist mit der Gesamtnote "gut (1,9)" der Testsieger im Eismaschinen-Test. Die Stiftung Warentest lobt bei ihr vor allem die Zubereitung und das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis.

Produktdetails: Die Eismaschine von Medion bereitet auf Knopfdruck in maximal 60 Minuten Eiscreme, Frozen Joghurt und Sorbet zu. Ihr Eisbehälter hat ein Fassungsvermögen von 1,5 Litern und kann damit besonders viel Eis herstellen. Der Kompressor und der Rührer werden mit 150 Watt Leistung betrieben, um eine cremige Konsistenz zu erreichen. Die Bedienung ist dank eines Drehreglers sowie einer Temperaturanzeige besonders einfach. Durch die praktische Öffnung im Deckel können der Eismasse weitere Zutaten wie Nüsse oder Früchte hinzugefügt werden. Der Eisbehälter ist antihaftbeschichtet und dadurch genauso wie der Deckel und Rührer leicht zu reinigen.

Eismaschine auf Rang zwei: The Smart Scoop von Sage

Das Testergebnis: Mit der Gesamtnote "gut (2,0)" landet die Sage-Eismaschine auf Rang zwei. Sie bereitet Eis ebenso gut zu wie der Testsieger, hat jedoch ein etwas kleineres Fassungsvermögen und ist laut den Prüfern etwas schlechter zu handhaben.

Produktdetails: Der Eisbehälter der Sage-Eismaschine hat ein Fassungsvermögen von einem Liter für die Zubereitung von Speiseeis, Sorbet oder Frozen Joghurt. Mit bis zu 200 Watt Leistung wird die Eiscreme in der Maschine mit Kompressor gerührt und gekühlt, um perfektes Speiseeis herzustellen. Dafür stehen vier Automatik- oder ein manuelles Programm und zwölf Härtegradeinstellungen zur Verfügung. Hinzu kommen eine praktische Vorkühlfunktion, die Ihre Eismasse auf die optimale Temperatur bringt, sowie eine Kühlhaltefunktion, die das fertige Eis bis zu drei Stunden lang kalt hält. Für die einfache Bedienung sorgen klar beschriftete Tasten, ein Drehregler und ein LCD-Display.

Auf dem geteilten dritten Platz: Eismaschine von Springlane

Das Testergebnis: Gemeinsam mit einem Eisbereiter von Unold landet die Springlane Eismaschine Emma mit der Note "gut (2,1)" auf Rang drei. Besonders positiv fällt der Stiftung Warentest die Zubereitungszeit auf, die sogar besser ist als beim Testsieger.

Produktdetails: Der Eisbehälter dieser Eismaschine hat ein Fassungsvermögen von 1,5 Litern. So kann besonders viel Speiseeis, Sorbet, Frozen Joghurt oder sogar Softeis zubereitet werden. Dafür braucht das Gerät circa 40 Minuten bei 150 Watt Leistung. Ein Vorkühlen der Eismasse ist dank des Kompressors nicht notwendig. Durch die praktische Deckelöffnung können bei der Eisherstellung zusätzliche Zutaten wie Nüsse oder Schokosplitter hinzugegeben werden. Ein weiterer Vorteil ist die leichte Bedienung über nur vier Tasten und das LCD-Display.

Uns konnte diese Eismaschine bereits in der Praxis überzeugen: Mehr über die Emma von Springlane lesen Sie im Eismaschinen-Test von t-online.

Die beste Eismaschine ohne Kompressor: Eisbereiter von WMF

Das Testergebnis: Als Testsieger unter den Eismaschinen mit Kühlakku erreicht der kleine Eisbereiter von WMF das "test"-Qualitätsurteil "befriedigend (2,6)". Er bereitet vor allem klassisches Speiseeis gut zu und fällt ansonsten durch sein geringes Fassungsvermögen auf.

Produktdetails: Als Küchenmini bereitet die Maschine von WMF nur 300 Milliliter Frozen Joghurt, Sorbet oder Eiscreme zu. Der Eisbehälter ist von einem Kühlakku umhüllt und muss vor der Herstellung des Eises mindestens zwölf Stunden im Gefrierfach vorgekühlt werden. Auch die Eismasse sollte gekühlt werden, bevor sie dann mit zwölf Watt Leistung innerhalb von nur 30 Minuten zu Eis verarbeitet wird. Die Bedienung ist sehr einfach: Man stellt die gewünschte Zubereitungszeit ein, die auf dem kleinen Display angezeigt wird, und drückt auf Start. Die Reinigung ist bei dieser Eismaschine besonders leicht, da einige Teile spülmaschinenfest sind.

Unser Fazit zum Eismaschinen-Test

Mit einer Eismaschine kann man zu Hause leicht seine favorisierten Eissorten zubereiten und dabei auch Rücksicht auf Allergien und Unverträglichkeiten nehmen. Vor allem mit einer Maschine mit Kompressor geht die Eisherstellung schnell und einfach, wie der Eismaschinen-Test der Stiftung Warentest zeigt.

Besonders überzeugt der Testsieger: Die Medion-Eismaschine MD 18387 bereitet Eis im Test am besten zu und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer wenig Platz hat, nur gelegentlich Eiscreme selbst machen möchte und deshalb weniger Geld ausgeben möchte, kann auch zum besten Eisbereiter mit Kühlakku, der WMF Küchenminis 3-in-1-Eismaschine, greifen.

Wissenswertes zu Eismaschinen

Was sollte bei der Wahl einer Eismaschine beachtet werden?

Möchte man sich eine Eismaschine zulegen, sollte man neben dem Preis auf folgende Faktoren achten:

  • Art der Eismaschine: Je nachdem, wie viel und wie oft man Eiscreme zu Hause selbst zubereiten möchte, ist eine Eismaschine mit Kompressor oder mit Kühlakku die richtige Wahl. Für die häufigere Eisherstellung ist eine Kompressormaschine zu empfehlen.
  • Fassungsvermögen des Eisbehälters: Je mehr Eismasse in den Behälter passt, desto mehr Eis kann zeitgleich produziert werden.
  • Funktionen: Während manche Eisbereiter nur klassisches Speiseeis und Sorbet herstellen können, produzieren andere Maschinen auch Frozen Joghurt, Softeis und weitere Desserts. 
  • Zubereitungszeit: Die Dauer der Eisherstellung hängt von der Leistung der Eismaschine, aber etwa auch vom Zustand der Eismasse (gekühlt vs. ungekühlt) und den gewählten Zutaten ab.
  • Reinigung: Die Reinigung der entnehmbaren Teile wie Rührer, Deckel und Eisbehälter sollte leicht sein, entweder per Hand oder sogar in der Spülmaschine. Die Eismaschine selbst kann in der Regel nur abgewischt werden. Beachten Sie dabei, dass der Motor nicht mit Nässe in Berührung kommen darf.

Was zeichnet eine Eismaschine mit Kompressor aus?

Eismaschinen mit Kompressor sind jederzeit einsatzbereit und leicht zu bedienen: Man braucht nur die Eismasse vorbereiten, einfüllen und auf Start drücken. Die Zubereitungszeit liegt in der Regel unter einer Stunde. Dadurch sind diese Geräte ideal für den häufigen Einsatz.

Das Speiseeis wird durch den Motor gekühlt und zu einer cremigen Konsistenz gerührt. So gelingen Eiscreme oder Sorbet genau nach Geschmack. Manche Eismaschinen mit Kompressor können auch Frozen Joghurt, Softeis und weitere Spezialitäten zubereiten.

Sie haben ein relativ großes Fassungsvermögen, wodurch auch viel Eis hergestellt werden kann. Der Nachteil daran: Die Modelle brauchen relativ viel Platz, sie sind in etwa so groß wie eine Mikrowelle und auch recht schwer. Ein weiteres Manko: Die Anschaffungskosten sind relativ hoch.

Welche Stärken und Schwächen hat eine Eismaschine mit Kühlakku?

Eismaschinen mit Kühlakku eignen sich vor allem für die gelegentliche Eisherstellung. Das liegt daran, dass der Kühlakku über mehrere Stunden im Gefrierfach vorgekühlt werden muss. Das hat zwei Nachteile: Zum einen benötigt man den Platz im Tiefkühler, zum anderen ist die Zubereitungszeit dadurch recht lang. Hinzu kommt, dass auch die Eismasse vorgekühlt werden muss. Spontaner Eisgenuss gelingt mit diesen daher Geräten nicht.

Dafür kosten sie deutlich weniger als Maschinen mit Kompressor. Sie nehmen in der Küche außerdem deutlich weniger Platz ein und können problemlos verstaut werden, wenn sie nicht genutzt werden. Dadurch haben sie in der Regel ein geringeres Fassungsvermögen, gerade für Familien kann das problematisch sein.

Speiseeis und Sorbet gelingen jedoch auch mit diesen Eismaschinen, auf Zusatzfunktionen muss allerdings verzichtet werden. Von Vorteil ist die dadurch sehr einfache Bedienung. 

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