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Wintersport im Newsblog: Olympiasiegerin Lindsey Vonn kündigt Comeback an

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Ski-Olympiasiegerin Lindsey Vonn kündigt Comeback an

18.12.2018, 10:29 Uhr | t-online.de, sid, dpa, ak, BZU, dd, gh, lr, truf

Wintersport im Newsblog: Olympiasiegerin Lindsey Vonn kündigt Comeback an. Lindsey Vonn: Die US-Amerikanerin verpasste den Saison-Auftakt wegen einer Verletzung. (Quelle: imago/Eibner Europa)

Lindsey Vonn: Die US-Amerikanerin verpasste den Saison-Auftakt wegen einer Verletzung. (Quelle: Eibner Europa/imago)

Ob Ski Alpin, Ski Nordisch, Biathlon, Rodeln, Bobfahren oder vieles mehr. Im Wintersport-Ticker von t-online.de erfahren Sie die wichtigsten Wintersport-Meldungen des Tages.

++ Ski-Superstar Lindsey Vonn kündigt Comeback an ++

Ski-Olympiasiegerin Lindsey Vonn wird im Januar in den Weltcup-Zirkus zurückkehren. Das gab die 34 Jahre alte Amerikanerin in den Sozialen Netzwerken bekannt. Vonn hatte den Start der WM-Saison wegen einer erneuten Knieverletzung verpasst.

"Ich habe letzte Woche den Weihnachtsmann getroffen und ihm meine Wünsche mitgeteilt", schrieb Vonn zu einem Video, das sie im Plausch mit "Santa Claus" zeigt: "Und es sieht so aus, als bekäme ich ein verfrühtes Geschenk. Ich kann bald wieder skifahren. Ich habe Grünes Licht, um im Januar zu starten."

Ihr Comeback könnte Vonn bei den Speedrennen in St. Anton/Österreich am 12./13. Januar geben. Bis zur WM im schwedischen Are (5. bis 17. Februar) stünden danach in Cortina d'Ampezzo (Italien) und Garmisch-Partenkirchen noch zwei weitere Wochenenden mit je einer Abfahrt und einem Super-G an.

++ Nach Horror-Sturz: Gisin mit schweren Verletzungen ++

Der Schweizer Skirennläufer Marc Gisin befindet sich nach seinem schweren Sturz bei der Weltcup-Abfahrt am Samstag auf der Saslong in Gröden weiter in einem stabilen Zustand. Dies teilte der Schweizer Skiverband Swiss-Ski am Sonntagnachmittag mit. Gisin, der kurzzeitig bewusstlos war, habe "zum Glück keine schwerwiegenden" Kopfverletzungen erlitten, hieß es in dem Communique.

Marc Gisin aus der Schweiz stürzte in Südtirol schwer. (Quelle: imago/Eibner Europa)Marc Gisin aus der Schweiz stürzte in Südtirol schwer. (Quelle: Eibner Europa/imago)

Genauere Untersuchungen im Kantonsspital von Luzern hätten laut Swiss-Ski "mehrere Rippenbrüche auf der rechten Seite" ergeben, daraus resultierten auch "Verletzungen in der Lunge". Das Becken sei "außer einer leicht eingedrückten Hüftpfanne unverletzt" geblieben, "glücklicherweise blieb der Rücken bis auf einige nicht gravierende Frakturen an der Wirbelsäule unbeschädigt."

Gisin wird vorerst weiter auf der Intensivstation des Krankenhauses in Luzern behandelt.

++ Eitberger siegt und beendet die Krise ++

Dajana Eitberger war sichtlich erleichtert. Zum ersten Mal in dieser Saison gelang es der 27-jährigen Rodlerin aus Ilmenau, zwei gute Läufe durch den Eiskanal ins Ziel zu bringen. Mit Bahnrekord im ersten Durchgang hatte die Olympia-Zweite in Lake Placid (USA) vorgelegt, mit einer weiteren Laufbestzeit im entscheidenden zweiten Lauf machte sie ihren ersten Saisonsieg perfekt. Dabei verwies sie Olympiasiegerin Natalie Geisenberger auf den zweiten Platz (+0,031 Sekunden). Julia Taubitz (+0,255) komplettierte als Dritte den nächsten deutschen Dreifach-Triumph.

Für die Olympia-Zweite war dieser Erfolg auch mit Blick auf die Heim-Weltmeisterschaften in Winterberg (25. bis 27. Januar) ein wichtiges Signal. Bisher blieb Eitberger mit zwei achten Plätzen in Igls und Whistler sowie einem Sturz in Calgary deutlich hinter den Erwartungen zurück. Ihr bestes Ergebnis war ein dritter Platz im Sprint in Innsbruck. 

++ Deutsche Bobfahrer mit überragender Bilanz ++

Angeführt von Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich haben die deutschen Bobs den triumphalen Heim-Weltcup in Winterberg mit einem weiteren Dreifachsieg im Vierer abgeschlossen. Der Oberbärenburger gewann am Sonntag das zweite Rennen des Wochenendes im großen Schlitten vor Weltmeister Johannes Lochner (Stuttgart) und Nico Walther (Oberbärenburg). Auch am Samstag hatten die deutschen Männer im Zweier das komplette Podest belegt, den Frauen gelang zudem der erste Doppelerfolg seit fast vier Jahren.

Damit gehen in der noch jungen Saison weiterhin alle Siege an den Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD). Am Sonntag entschied Friedrich das Rennen mit einem herausragenden zweiten Lauf für sich, letztlich trennten ihn dreieinhalb Zehntelsekunden von Lochner.

Am Samstag hatte Walther, Olympiazweiter im Vierer, den deutschen Dreifachsieg angeführt und gewann vor Friedrich und Lochner. Beim Auftakt im lettischen Sigulda am vorherigen Wochenende hatte Friedrich zwei Erfolge im Zweierbob eingefahren.

Bei den Frauen gewann in Winterberg Stephanie Schneider (Oberbärenburg) vor Olympiasiegerin Mariama Jamanka (Oberhof). Auf Platz drei folgte Weltmeisterin Elana Meyers Taylor aus den USA. Den bis Samstag letzten Doppelsieg hatten Anja Schneiderheinze und Cathleen Martini im Januar 2015 in St. Moritz eingefahren.

++ Biathlon-Damen verschießen Staffel-Sieg ++

Die deutschen Biathletinnen sind beim Weltcup von Hochfilzen auch in der Staffel weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Nach 4x6 km landete das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) in der Formation Vanessa Hinz (Schliersee), Franziska Preuß (Haag), Karolin Horchler (Clausthal-Zellerfeld) und Denise Herrmann (Oberwiesenthal) nur auf Platz sieben. Es war das schlechteste Weltcup-Resultat einer deutschen Frauen-Staffel seit dem neunten Platz in Antholz im Januar 2016.

Nach zwei Strafrunden und neun Nachladern fehlten den DSV-Frauen 2:05,0 Minuten auf die siegreiche italienische Staffel (0 Strafrunden/3 Nachlader). Rang zwei ging an Schweden (0/8) vor Frankreich (0/9). Die deutschen Biathletinnen warten hingegen weiter auf den ersten Podestplatz des Winters.

++ Luitz enttäuscht, Hirscher düpiert die Konkurrenz ++

Stefan Luitz hat beim Riesenslalom von Alta Badia die vorderen Plätze deutlich verpasst. Der Allgäuer Skirennfahrer landete am Sonntag auf dem enttäuschenden 20. Platz. Nicht zu schlagen war in den Südtiroler Dolomiten einmal mehr Marcel Hirscher, der auf der Gran-Risa-Piste zum sechsten Mal in Serie triumphierte.

Der Olympiasieger aus Österreich verwies die beiden Franzosen Thomas Fanara und Alexis Pinturault mit mehr als zweieinhalb Sekunden Vorsprung auf das Podium. Die anderen deutschen Starter neben Luitz verpassten allesamt das Finale. Routinier Felix Neureuther hatte wegen seiner Verletzung am Daumen auf einen Start verzichtet.

++ Althaus springt weiter allen davon ++

Skispringerin Katharina Althaus dominiert weiter den Weltcup und hat auch den zweiten Wettkampf im französischen Premanon gewonnen. Die 22-Jährige siegte mit 14,1 Punkten Vorsprung vor der norwegischen Olympiasiegerin Maren Lundby und baute ihre Führung in der Gesamtwertung weiter aus.

Althaus sprang auf 85 und 88,5 Meter. Dritte wurde die Japanerin Sara Takanashi. Als zweitbeste deutsche Springerin landete Juliane Seyfarth auf Platz elf. Anna Rupprecht als 14., Carina Vogt auf dem 15. Rang und Ramona Straub als 21. erhielten ebenfalls noch Weltcuppunkte. Althaus hat von den bisherigen fünf Einzelspringen der Saison nun drei gewonnen.

++ 15. Dezember: Ludwig rodelt aufs Podest, Doppelsieg für Doppelsitzer ++

Der Olympia-Dritte Johannes Ludwig ist beim vierten Rodel-Weltcup der Saison zum zweiten Mal auf das Podest gefahren. Der 32 Jahre alte Oberhofer landete beim letzten von drei Übersee-Wettbewerben in Lake Placid/USA hinter Sieger Roman Repilow (Russland) auf dem zweiten Platz. Der zweimalige Einzel-Olympiasieger Felix Loch (Berchtesgaden) verbesserte sich im zweiten Lauf zwar um eine Position, verfehlte das Podium aber und wurde Fünfter (+0,363).

Johannes Ludwig jubelt im Zielbereich. (Quelle: imago/Eibner Europa)Johannes Ludwig jubelt im Zielbereich. (Quelle: Eibner Europa/imago)

Chris Eißler (+0,927/Zwickau) verpasste ein Top-Ten-Ergebnis auf Position zwölf. Nachwuchsmann Sebastian Bley (+1,011/Suhl) und Max Langenhan (+1,028/Friedrichroda) fuhren unmittelbar dahinter auf die Plätze 13 und 14.

++ Eggert/Benecken übernehmen Weltcup-Führung ++

Die Olympia-Dritten Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) haben im  Doppelsitzer ihren zweiten Saisonsieg eingefahren und die Führung in der Gesamtwertung übernommen.Das Duo aus Thüringen setzte sich gegen die zweitplatzierten Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) durch.

Die Österreicher Thomas Steu/Lorenz Koller, die den Saisonauftakt in Innsbruck-Igls gewonnen und die Gesamtwertung bisher angeführt hatten, rutschten nach ihrem dritten Platz (+0,54) am Samstag mit nun 400 Punkten um eine Position ab. Eggert/Benecken (425) führen das Klassement erstmals in dieser Saison an, Wendl/Arlt (371) liegen auf Rang drei.

++ Deutsche Bobfahrer dominieren in Winterberg ++

Angeführt von Nico Walther (Oberbärenburg) haben die deutschen Bob-Piloten beim ersten Viererbob-Rennen der Saison einen Dreifach-Erfolg eingefahren. Der Olympia-Zweite Walther lag beim Heimrennen in Winterberg nach zwei Läufen vor Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich (Oberbärenburg) und Weltmeister Johannes Lochner (Stuttgart).

Sieben Hundertstel Vorsprung auf Friedrich verhalfen Walther bei Außentemperaturen von minus drei Grad Celsius zu seinem insgesamt neunten Weltcup-Erfolg, Lochner lag in seinem ersten Saisonrennen bereits 0,22 Sekunden hinter dem deutschen Sieger.

Die drei deutschen Bob-Teams von Nico Walther (Mitte, 1.Platz), Francesco Friedrich (links, 2.Platz) und Johannes Lochner (rechts, 3.Platz) stehen bei der Siegerehrung auf dem Podium. (Quelle: dpa/Christophe Gateau)Die drei deutschen Bob-Teams von Nico Walther (Mitte, 1.Platz), Francesco Friedrich (links, 2.Platz) und Johannes Lochner (rechts, 3.Platz) stehen bei der Siegerehrung auf dem Podium. (Quelle: Christophe Gateau/dpa)

Damit scheinen die Männer von Bundestrainer Rene Spies beim zwei Weltcup-Wochenende weiter das Maß aller Dinge zu bleiben. Beim Auftakt im lettischen Sigulda am vorherigen Wochenende hatte Friedrich je zwei Erfolge im Zweierbob eingefahren, Vierer-Rennen wurden aufgrund der engen Streckenführung in Sigulda nicht ausgetragen.

++ Deutsche Kombinierer scheiden bei Langlauf-Sprint aus ++

Die Nordischen Kombinierer Fabian Rießle und Johannes Rydzek sind bei ihrem Debüt im Langlauf-Weltcup schon vor dem Viertelfinale ausgeschieden. Die Team-Olympiasieger von Pyeongchang kamen in der Qualifikation im schweizerischen Davos nur als 78. und 90. ins Ziel. 

Wollten sich in Davos im Langlauf beweisen: Die deutschen Kombinierer Fabian Rießle (l.) und Johnnes Rydzek. (Quelle: imago/Sammy Minkoff)Wollten sich in Davos im Langlauf beweisen: Die deutschen Kombinierer Fabian Rießle (l.) und Johnnes Rydzek. (Quelle: Sammy Minkoff/imago)

Auf Olympiasieger Johannes Klaebo, der in 2:22,39 Minuten die Bestzeit lief, fehlten Rießle 12,63 Sekunden, Rydzek lag 17,36 Sekunden hinter dem Norweger. Auch die anderen deutschen Starter qualifizierten sich nicht für die Runde der besten 30 Sprinter. Max Olex wurde 47., Lukas Groß kam auf Rang 69.

++ Biathlon-Verfolgung: Nur eine Deutsche in den Top Ten ++

Die deutschen Biathletinnen haben beim Weltcup in Hochfilzen auch in der Verfolgung den ersten Podestplatz des Winters verpasst. Über 10 km belegte Franziska Hildebrand als beste Athletin des Deutschen Skiverbandes (DSV) nach einer Strafrunde Platz neun. Für die 31-Jährige aus Clausthal-Zellerfeld war es die beste Saisonplatzierung, zugleich erfüllte sie die Norm für die WM in Östersund im März. Im Sprint am Donnerstag hatten die Biathletinnen in Hochfilzen die Top-10 noch verpasst.

"Ich bin so weit zufrieden mit dem Schießergebnis, auf der letzten Runde hat mir ein bisschen der Speed gefehlt", sagte Hildebrand im ZDF und freute sich: "Die beste Platzierung in diesem Jahr, also alles gut."

Den Sieg holte sich wie schon in der Vorwoche im Verfolger beim Weltcup-Auftakt in Pokljuka Gesamtweltcupsiegerin Kaisa Mäkäräinen. Für die Finnin war es trotz dreier Strafrunden bereits der dritte Sieg im fünften Rennen der Saison. Rang zwei ging an die Slowakin Paulina Fialkova (2 Strafrunden/+1,5 Sekunden) vor der italienischen Sprint-Siegerin Dorothea Wierer (4/+2,8).

In Abwesenheit von Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier (Partenkirchen), die am Donnerstag nach langer krankheitsbedingter Pause im zweitklassigen IBU-Cup ihr Comeback gefeiert hatte, verpassten die anderen DSV-Athletinnen die Top-20. Vanessa Hinz (Schliersee/4) kam als zweitbeste Deutsche auf Rang 21, Franziska Preuß (Haag/3) wurde 23.

++ Sauerstoff-Affäre – FIS will Luitz disqualifizieren ++

Es war einer der größten Erfolge seiner Karriere. Stefan Luitz gewann Anfang Dezember zum ersten Mal einen Weltcup. Doch genau dieser Sieg soll ihm aberkannt werden.

++ Biathlon-Sprint in Hochfilzen: Starker Doll läuft aufs Podest ++

Man hatte das Gefühl, die deutschen Biathleten seien endlich im Winter angekommen. In einem starken Sprint glänzten vor allem Benedikt Doll und Arnd Peiffer. Hier geht es zum Rennbericht.

++ So lief das Dahlmeier-Comeback ++

Biathlon-Königin Laura Dahlmeier hat bei ihrem Comeback im zweitklassigen IBU-Cup den Sieg nur haarscharf verpasst. Zusammen mit Roman Rees belegte die Doppel-Olympiasiegerin in Südtirol in der Single-Mixed-Staffel mit nur 2,1 Sekunden Rückstand auf Russland den zweiten Platz. Die siebenmalige Weltmeisterin leistete sich bei den vier Schießeinlagen insgesamt fünf Fehler, konnte in der Loipe aber durchaus überzeugen. Auf ihrer ersten Runde legte Dahlmeier bei den Frauen die schnellste Laufleistung hin und übergab trotz zweier Schießfehler als Erste an Rees. 

Die 25-jährige Dahlmeier will sich nach langer krankheitsbedingter Pause langsam wieder Wettkampfpraxis- und Wettkampfhärte holen. Ob Dahlmeier auch Einzelrennen – am Samstag steht in Ridnaun der Sprint über 7,5 Kilometer auf dem Programm – bestreiten wird, soll noch entschieden werden. Ihre Rückkehr in den Weltcup ist weiter offen. Dahlmeier hatte beim Weltcup-Auftakt in Pokljuka gefehlt und verpasst auch die Rennen von Donnerstag bis Sonntag im österreichischen Hochfilzen. Der Weltcup im tschechischen Nove Mesto (20. bis 23. Dezember) liegt noch in Reichweite.


Dahlmeier war erst Anfang November in ein leichtes Training eingestiegen, nachdem sie in Folge mehrerer gesundheitlicher Rückschläge und eines geschwächten Immunsystems eine Zwangspause eingelegt hatte.

++ Dahlmeier testet im IBU-Cup ++

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier absolviert am Donnerstag überraschend ihr erstes Biathlon-Rennen in diesem Winter. Wie der Deutsche Skiverband mitteilte, kommt die 25-Jährige im Rahmen des zweitklassigen IBU-Cups im italienischen Ridnaun zum Einsatz. Die siebenmalige Weltmeisterin, die nach einer längeren Trainingspause im Herbst bislang noch nicht im Weltcup startet, ist Teil der deutschen Single-Mixed-Staffel. Die ehemalige Gesamtweltcupsiegerin tritt in dem Wettkampf ab 10 Uhr mit Roman Rees an. Ob Dahlmeier auch in den Einzelrennen starten wird, soll kurzfristig entschieden werden.

++ Neureuther verzichtet auf Start ++

Felix Neureuther wird bei den Technik-Rennen im alpinen Ski-Weltcup in Alta Badia wegen seiner Daumenverletzung nicht an den Start gehen. Das teilte der Deutsche Skiverband (DSV) am Mittwoch mit. In den Dolomiten stehen am Sonntag ein Riesenslalom und tags darauf ein Parallel-Riesenslalom an. Der 34-Jährige hatte in Val d'Isère mit einer Schiene an der Hand sein Comeback gegeben. "Es hat gezeigt, dass Rennfahren mit dem operierten Daumen zwar grundsätzlich möglich ist, mir es aber nach der langen Pause noch an der notwendigen Aggressivität und am Selbstverständnis fehlt", sagte er.

++ Verfolgung der Damen: Preuß schafft die Top 10 ++

Die deutschen Biathletinnen müssen weiter auf den ersten Podestplatz der Saison warten. Zum Abschluss des Weltcups in Pokljuka lief erneut Franziska Preuß (Haag) als beste DSV-Athletin im Verfolgungsrennen über 10 km auf den neunten Platz. Preuß leistete sich bei 20 Schüssen nur einen Fehler.

"Wieder in den Top Ten, ich bin happy und froh", sagte Preuß der ARD und wählte mit Blick auf die kommenden Wochen selbstbewusste Worte: "Bislang habe ich mich von Woche zu Woche immer gesteigert. Ich bin mit dem Einstand also mehr als zufrieden."

Starke Leistung: Franziska Preuß. (Quelle: imago/Eibner Europa)Starke Leistung: Franziska Preuß. (Quelle: Eibner Europa/imago)

Nach ihrem Erfolg im Sprint am Samstag setzte sich die Finnin Kaisa Mäkäräinen auch am Sonntag im Jagdrennen durch. Die laufstarke Gesamtweltcup-Siegerin aus dem Vorjahr leistete sich am Schießstand keinen Fehler und setzte sich vor der ebenfalls tadellosen Italienerin Dorothea Wierer (+41,3 Sekunden) durch. Rang drei ging an die Slowakin Paulina Fialkova (+59,2).

Anna Weidel überzeugt weiter. (Quelle: imago)Anna Weidel überzeugt weiter. (Quelle: imago)

Weltcup-Debütantin Anna Weidel (Kiefersfelden) untermauerte nach Platz zehn im Sprint als Elfte ihre Ansprüche auf einen dauerhaften Platz im Weltcup-Team. Franziska Hildebrand (23.), Karolin Horchler (beide Clausthal-Zellerfeld/28.), Vanessa Hinz (Schliersee/29.) sowie Nadine Horchler (Willingen/32.) verpassten hingegen vordere Platzierungen.

++ Verfolgung: Deutsche schwach bei Bö-Sieg – Fourcade bricht ab ++

Die deutschen Biathleten haben zum Abschluss des Weltcups im slowenischen Pokljuka in der Verfolgung die Podestplätze klar verpasst. Beim zweiten Saisonsieg des Norwegers Johannes Thingnes Bø lief am Sonntag Benedikt Doll als bester Deutscher auf Platz 18.

War in der Verfolgung der Stärkste: Johannes Thingnes Bö. (Quelle: imago/GEPA Pictures)War in der Verfolgung der Stärkste: Johannes Thingnes Bö. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Der Sprint-Fünfte leistete sich sechs Fehler und hatte am Ende 1:39,1 Minuten Rückstand auf den mit drei Fehlern belasteten Norweger, der bereits den Sprint für sich entschieden hatte. Rang zwei sicherte sich im Fotofinish mit nur 0,1 Sekunden Rückstand Quentin Fillon Maillet. Der Franzose war fehlerfrei geblieben. Dritter wurde der einst als Dopingsünder gesperrte Russe Alexander Loginow (1 Fehler/+ 1,9 Sekunden). Martin Fourcade lief das Rennen nicht zu Ende. Er war abgeschlagen und nach einigen Schussfehlern ohne Hoffnung auf einen Podestplatz.

Lief bei der Verfolgung nicht ins Ziel: Martin Fourcade. (Quelle: imago/GEPA Pictures)Lief bei der Verfolgung nicht ins Ziel: Martin Fourcade. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Insgesamt lief es für die deutschen Biathleten nach ihren zumeist schwachen Vorleistungen aus dem Sprint auch über die 12,5 Kilometer nicht rund: Arnd Peiffer wurde 25. direkt gefolgt von Simon Schempp. Philipp Horn kam als 28. ins Ziel, Johannes Kühn als 47. und der von Rückenproblemen geplagte Erik Lesser auf Rang 54.

Damit beendeten die Männer von Bundestrainer Mark Kirchner den Auftakt mit einem Podestplatz: Im Einzel war Kühn Zweiter geworden.

++ Bob: Friedrich holt Doppelsieg in Sigulda ++

Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich (Oberbärenburg) hat den deutschen Schlitten einen perfekten Start in die neue Weltcupsaison beschert. Der 28-Jährige gewann am Sonntag mit Anschieber Martin Grothkopp auch das zweite Zweierbob-Rennen im lettischen Sigulda und unterstrich damit gleich seine Ausnahmestellung. Schon am Freitag hatte Olympiasiegerin Mariama Jamanka (Oberhof) bei den Frauen den ersten Weltcuperfolg ihrer Karriere gefeiert.

Friedrich hatte sich im Februar in Pyeongchang zum Olympiasieger im Zweier und Vierer gekrönt, der Sachse hält zudem die Weltmeistertitel in beiden Schlitten. Am Sonntag gewann er nun mit sechs Hundertstelsekunden Vorsprung vor dem Letten Oskars Kibermanis, Weltcup-Debütant Christoph Hafer (Bad Feilnbach) setzte gemeinsam mit Anschieber Tobias Schneider mit dem dritten Platz ein echtes Ausrufezeichen. Der 26-Jährige ersetzte in Sigulda den angeschlagenen Johannes Lochner (Stuttgart).

Nico Walther (Oberbärenburg) landete mit Anschieber Paul Krenz auf dem guten vierten Rang. Das erste Männer-Rennen am Samstag hatte Friedrich noch mit Alexander Schüller an der Bremse gewonnen. Die deutschen Schlitten traten in Lettland allerdings ohne einige der größten Konkurrenten an: Die Kanadier um Justin Kripps, der bei den Winterspielen im Februar zeitgleich mit Friedrich Zweier-Gold geholt hatte, fehlten beim Weltcup-Auftakt.

++ Shiffrin gewinnt Parallelslalom – Dürr Achte ++

Ski-Rennläuferin Mikaela Shiffrin fährt im Weltcup wieder einmal von Sieg zu Sieg. Einen Tag nach ihrem Erfolg im Super-G von St. Moritz/Schweiz gewann die Amerikanerin im Finale gegen Petra Vlohva (Slowakei) auch den dortigen Parallelslalom.

Beste von drei deutschen Starterinnen war Lena Dürr (Germering): Sie verlor ihr Viertelfinale gegen Holdener und danach auch die Platzierungsduelle gegen Stephanie Brunner aus Österreich und Erin Mielzynski (Kanada). Das ergab am Ende Rang acht und die Erfüllung der deutschen Norm für die WM im Februar in Are/Schweden.

Jessica Hilzinger (Oberstdorf) war bereits in der in zwei Läufen ausgetragenen ersten K.o.-Runde an Nina Haver-Löseth aus Norwegen gescheitert. Christina Geiger (Oberstdorf) hatte in der Qualifikation lediglich Rang 40 belegt und damit deutlich die K.o.-Duelle der 32 Schnellsten verpasst.

++ 7. Dezember: Rodel-Doppelsitzer Wendl/Arlt holen ersten Saisonsieg ++

Die deutschen Rodel-Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt haben bei der dritten Weltcup-Station im kanadischen Calgary ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Die Olympiasieger von Pyeongchang setzten sich auf der Olympiabahn von 1988 vor ihren Teamkollegen Toni Eggert/Sascha Benecken und den Österreichern Thomas Steu/Lorenz Koller durch.

Nach einem enttäuschenden Weltcup-Auftakt in Innsbruck-Igls und dem dritten Platz vor einer Woche in Whistler feierten Wendl/Arlt dank einer erneuten Steigerung einen knappen Erfolg.


"Wir hatten die ganze Woche schon ein gutes Gefühl auf der Bahn. Das konnten wir im Rennen umsetzen. Darauf lässt sich aufbauen", sagte Wendl. Das Duo hatte nach dem zweiten Durchgang nur 0,091 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierten Eggert/Benecken, die Sieger der Vorwoche. Robin Geueke/David Gamm mussten sich mit Rang elf begnügen. 

++ Nur Doll überzeugt im Biathlon-Sprint von Pokljuka  ++

Weltmeister Benedikt Doll war im ersten Sprint-Rennen der neuen Biathlon-Saison der beste deutsche Skijäger. Beim Sieg des Norwegers Johannes Thingnes Bø am Freitag in Pokljuka vor dem Franzosen Antonin Guigonnat und dem Russen Alexander Loginow verpasste der 28 Jahre alte Doll nach einer Strafrunde als Fünfter das Podest nur knapp.

Bester Deutscher: Benedikt Doll überzeugte beim Sprint in Pokljuka. (Quelle: imago/GEPA Pictures)Bester Deutscher: Benedikt Doll überzeugte beim Sprint in Pokljuka. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Die fünf anderen deutschen Skijäger mit Olympiasieger Arnd Peiffer enttäuschten vor allem mit vielen Fehlern am Schießstand. Peiffer beendete den Wettkampf als 30. Die weiteren Deutschen landeten weit abgeschlagen noch dahinter. Simon Schempp (40.), Erik Lesser (44.), Philipp Horn (46.) und Johannes Kühn (48.) nehmen viel Rückstand mit in das Verfolgungsrennen.

Lesser leistete sich im ersten Sprint-Rennen der Saison einen Anfängerfehler. Weil der Thüringer sein zweites Magazin nicht geladen hatte, musste er im Stehendschießen alle fünf Schuss per Hand nachladen. "Das ist richtig kacke. Aber zum Glück habe ich immer fünf Zusatzpatronen dabei", meinte er.


Überraschend hatte auch Superstar Martin Fourcade nichts mit dem Sieg zu tun. Auch er verpasste die Top 20. 

++ Eisschnelllauf: Ihle Sechster über 1000 Meter ++

Eisschnellläufer Nico Ihle hat zum Auftakt des dritten Saisonweltcups im polnischen Tomaszow Mazowiecki ein Erfolgserlebnis gefeiert. Der Olympia-Achte wurde im Sprint über 1000 m in 1:10,719 Minuten guter Sechster. Joel Dufter kam in 1:11,426 Minuten nicht über Rang 14 hinaus.

Den Sieg holte sich der überlegene Russe Pawel Kulischnikow mit einem Bahnrekord von 1:09,238 Minuten. Zweiter wurde der Niederländer Kai Verbij (1:09,921) vor dem Norweger Havard Holmefjord Lorentzen (1:10,076).

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