HomeWirtschaft & FinanzenBeruf & Karriere

Urteil: Arbeitgeber müssen den Arbeitsvertrag nicht übersetzen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNord Stream: Probleme an beiden PipelinesSymbolbild für einen TextKubicki beschimpft Erdoğan: "Kanalratte"Symbolbild für einen TextWende in DFB-Gruppe: Erster verliertSymbolbild für ein VideoDiese Regionen erwartet arktische LuftSymbolbild für einen TextSturm verhindert erneut "Artemis"-StartSymbolbild für einen TextUmfrage: Union verliert, AfD legt zuSymbolbild für einen TextSamenspender: Stellen Sie Ihre FragenSymbolbild für einen TextSchadet "The Crown" König Charles?Symbolbild für einen TextARD-Krimiserie wird verlängertSymbolbild für einen TextPorsche-Aktien sehr beliebtSymbolbild für einen TextPolizei stoppt Fluggast in LebensgefahrSymbolbild für einen Watson TeaserPhilipp Lahm geht auf Bayern-Star losSymbolbild für einen TextQuiz – Macht Milch die Knochen stark?

Urteil: Arbeitgeber müssen den Arbeitsvertrag nicht übersetzen

Von dpa
29.05.2013Lesedauer: 1 Min.
Unterzeichnen Mitarbeiter einen Vertrag, den sie nicht verstehen, sei das ihr eigenes Risiko, urteilten die Richter
Unterzeichnen Mitarbeiter einen Vertrag, den sie nicht verstehen, sei das ihr eigenes Risiko, urteilten die Richter (Quelle: picture alliance)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Wichtiges Urteil zum Arbeitsvertrag: Arbeitgeber sind nicht verpflichtet, das Schriftstück in die Muttersprache des Arbeitnehmers, zu übersetzen. Das gilt auch dann, wenn der Angestellte erkennbar kein Deutsch spricht. Auf das Urteil des Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (Az.: 11 Sa 569/11) weist der Deutsche Anwaltverein hin.

Lkw-Fahrer versteht Klausel nicht

Im konkreten Fall hatte sich ein portugiesischer Lkw-Fahrer bei einer deutschen Spedition beworben. Da der Mann kein Deutsch sprach, führten die Parteien die Vertragsverhandlungen auf Portugiesisch. Den Arbeitsvertrag fasste der Arbeitgeber aber auf Deutsch ab.

Als es zwischen den Parteien zum Streit kam, klagte der Lkw-Fahrer auf Zahlung eines noch offenen Lohnes sowie auf die Erstattung von Reisekosten. Der Arbeitgeber lehnte das ab und verwies auf eine Verfallsklausel im Arbeitsvertrag. Danach müssen alle Ansprüche innerhalb von drei Monaten geltend gemacht werden. Der Kläger argumentierte, er habe den in deutscher Sprache abgefassten Vertrag nicht verstanden und die Klausel nicht gekannt.


Great Place to Work: Deutschlands Beste Arbeitgeber 2013

Tagungshotel Schindlerhof
Platz 2: PENTASYS AG
+11

Unterschrift unter unklaren Vertrag: eigenes Risiko

Die Klage des Lkw-Fahrers hatte jedoch keinen Erfolg. Der Arbeitgeber sei nicht verpflichtet, den Arbeitsvertrag zu übersetzen, urteilten die Richter. Unterzeichnen Mitarbeiter einen Vertrag, den sie nicht verstehen, sei das ihr eigenes Risiko. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Entscheidung ließ das Gericht jedoch die Revision zum Bundesarbeitsgericht zu.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Bafög-Rückzahlung: Das sollte man alles beachten
Von Mario Thieme
Arbeitsvertrag
Arbeitslosigkeit





t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website