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Lohnl├╝cke zwischen Frauen und M├Ąnnern weiterhin gro├č

Von dpa
Aktualisiert am 04.03.2021Lesedauer: 1 Min.
Zwar sind heute mehr Frauen berufst├Ątig als in fr├╝heren Jahrzehnten.
Zwar sind heute mehr Frauen berufst├Ątig als in fr├╝heren Jahrzehnten. In Sachen Gehalt gibt es aber noch Aufholbedarf. (Quelle: Zacharie Scheurer/dpa-tmn./dpa)
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Berlin (dpa) - Die Lohnl├╝cke zwischen Frauen und M├Ąnnern ist in Deutschland weiterhin relativ gro├č. Das hat eine weitere Studie des Deutschen Instituts f├╝r Wirtschaftsforschung (DIW) ergeben.

Danach verdienten erwerbst├Ątige Frauen 2019 im Schnitt 19 Prozent weniger als M├Ąnner. Die Quote habe sich in den vergangenen 15 Jahren kaum ver├Ąndert.

Mehr Frauen sind berufst├Ątig

"Deutschland hat gleichstellungspolitischen Aufholbedarf", sagte Studienautorin Katharina Wrohlich. Als m├Âgliche Gegenma├čnahmen nannte sie mehr Partnermonate beim Elterngeld, eine Familienarbeitszeit, mehr Kinderbetreuungsangebote und eine Reform des Ehegattensplittings.

Zwar sind heute mehr Frauen berufst├Ątig als in fr├╝heren Jahrzehnten. Eine h├Âhere Frauenerwerbsquote gehe in Europa tendenziell mit einer gr├Â├čeren Lohnl├╝cke einher. "Hintergrund ist, dass bei einer hohen Erwerbsquote auch viele gering verdienende Frauen in die Rechnung einflie├čen", erkl├Ąrte das DIW.

Skandinavische L├Ąnder schneiden besser ab

Im Vergleich von 14 europ├Ąischen L├Ąndern mit einer Frauenerwerbsquote zwischen 70 und 80 Prozent schneide Deutschland jedoch nicht besser ab. In D├Ąnemark, Norwegen, Finnland und Schweden seien mitunter noch mehr Frauen erwerbst├Ątig als in Deutschland, dennoch sei die Lohnl├╝cke zu M├Ąnnern oft deutlich geringer.

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